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Wassersportmöglichkeiten in und um Leipzig +++ Neue Geheimtipps für den Badeausflug

LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich schicke Sie mit der neuen Ausgabe unseres “Frische Luft”-Newsletters heute wieder ans Wasser. Und aufs Wasser! Es soll schließlich warm bleiben und die Hitze könnte auch nochmal zuschlagen…
Leipzig und die Seen in der Umgebung bieten jede Menge Möglichkeiten für Erfrischung beim Wassersport. Und dafür müssen Sie nicht mal sportliche Vorerfahrungen mitbringen: Auf dem Stand-Up-Paddleboard fällt man als blutiger Anfänger genauso schön ins Wasser, wie der Profi. Beim Tauchen und Surfen allerdings braucht es dann schon professionelle Begleitung. Dafür haben sich zig Anbieter an den Seen etabliert und bieten Schnupperkurse an. Und wenn Sie es auf dem Wasser lieber gemütlicher angehen lassen wollen - schnappen Sie sich doch ein Kanu und schippern über die Kanäle Leipzigs. Mein Kollege Florian Reinke und ich haben Ihnen zu einigen Wassersportmöglichkeiten eine Übersicht erstellt, wo sie Kurse buchen, Geräte ausleihen oder Anbieter finden.
Und weil die Kombination Sport und Hitze nicht Jedermanns Sache ist, haben wir die Liste der Geheimtipps zu Bademöglichkeiten in der Region erweitert. Vom Muldental bis in die Dahlener Heide gibt es herrliche Kiesgruben, Baggerseen und Badeteiche, die einen Ausflug definitiv lohnen. Und es ist wahrscheinlich auch nicht so voll, wie am Nordstrand vom Cossi.
Einen Tipp habe ich noch: Am Wochenende wird am Völkerschlachtdenkmal Memory gespielt. Riesen-Memory um genau zu sein. Auf dem St.-Michael Plateau müssen sich die Mitspieler 36 Motive einprägen, die Themen rund um die Geschichte des Denkmals und der Napoleonischen Zeit umfassen. Den Gewinnern winken auch kleine Preise. Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig und die Stiftung Völkerschlachtdenkmal laden ab 10 Uhr auf das Außengelände des Völkerschlachtdenkmals ein. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. 
So, und jetzt viel Spaß beim Planen des Wochenendes. Bleiben Sie gesund,
Ihr Thomas Lieb

Wassersport in der Region Leipzig

Das Neuseenland im Südraum, der Schladitzer See im Nordosten der Messestadt und die Kanäle in Leipzig bieten gute Voraussetzungen für Wassersport. Zahlreiche Verleihstationen und Kursanbieter haben sich mittlerweile etabliert. Eine Übersicht der Möglichkeiten:
Paddeln, Kanu, Kajak
Bootsverleihe in der Region Leipzig
Neben Fahrrädern sind Boote ein etabliertes Fortbewegungsmittel für Sportler in Leipzig. Der Blick vom Wasser aus ermöglicht auch Einheimischen ganz neue Ansichten aufs Stadtbild. Im Kanalsystem kann es auch mal unübersichtlich werden – der Verein „Pro Leipzig“ hat daher erst vor Kurzem seine Wasserwanderkarte überarbeitet. „Wir wollen Wassersportlern bei der Orientierung helfen“, sagt Thomas Nabert, Geschäftsführer vom Verein. Denn ohne Fallstricke kommt auch das Leipziger Kanalsystem nicht aus: Im Palmengarten besteht etwa Lebensgefahr für Paddler, aus Umweltschutzgründen sind außerdem nicht alle Wasserwege befahrbar: So ist auch der Floßgraben nur teilweise zugänglich, um den Eisvögeln Ruhe beim Brüten zu lassen. Dabei muss es nicht immer sportlich sein: Auf den Seen können auch Boote ausgeliehen werden, die den Antrieb übernehmen.
Stand-Up-Paddling
Stand up Paddling - Ausleihstationen
Der Trendsport hat in Leipzig längst ein zu Hause gefunden – wer es wagt, aufs Brett zu steigen, wird schnell merken: Um nicht ins Wasser zu fallen, ist Übung notwendig. In Leipzig gibt es daher zahlreiche Kurse, speziell auch für Anfänger. Die beliebtesten Orte aus Sicht der Verleiher: Die städtischen Wasserwege und die Seen im Umland. Da sind es nicht nur junge und sportliche Menschen, die aufs Board steigen: „Mein ältester Kunde war 90 Jahre alt“, berichtet Hans-Peter Seidel, der am Störmthaler See selbst einen Verleih betreibt. Dem Alter sind also keine Grenzen gesetzt, „zumindest so lange das Knie funktioniert“, wie Seidel sagt. Das Board muss schließlich erst bestiegen werden.
Surfen und Wasserski
Surfen & Wasserski - Ausleihstationen
Surfen – für Jörg Steinkopf bedeutet das, den „Wind in den Händen zu halten und die Weite auf dem Wasser zu spüren“, wie der Inhaber vom Surfcenter am Cospudener See sagt. Schon im vergangenen Jahr, so schildert er es, sind Surfer aus ganz Deutschland nach Leipzig gekommen, um aufs Brett zu steigen. „Das Interesse ist ungebrochen groß“, erklärt er, so meldeten sich auch Familien mit Kindern zum Surfen an. Und wer die Grundlagen erst einmal gelernt hat, wolle dann auch regelmäßig aufs Wasser – bis zur eigenen Ausrüstung sei es dann auch nicht mehr weit. Bei aller Aufregung scheint aber auch Geduld gefragt: „Surfen bedeutet auch, auf den Wind zu warten“, sagt Steinbach.
Tauchen
Tauchbasen an den Leipziger Seen
Erst in diesen Tagen hat es der Kulkwitzer See in die ADAC-Bestenliste der schönsten Seen in Deutschland geschafft – aus einem ganz bestimmten Grund: Der ehemalige Tagebau ist der Tauch-Hotspot im Osten – das klare Wasser bietet ein außergewöhnliches Taucherlebnis am Leipziger Stadtrand, auch ein Schiffs- und Flugzeugwrack kann Unterwasser erkundet werden. Sportlerinnen und Sportler kommen daher aus ganz Deutschland, um in den bis zu 32 Meter tiefen See zu springen. So haben sich gleich mehrere Tauchschulen am „Kulki“ niedergelassen – und auch die anderen Seen in Leipzig locken Tauchfreunde an.
Fünf neue Bade-Geheimtipps in der Region

Kristallklares Wasser, viel Ruhe und Schatten: Rund um Leipzig liegen zahlreiche Bade-Oasen versteckt abseits der Massen. Manche davon sind reinste Naturparadiese. Während die Strände von Cospudener See („Cossi“), Kulkwitzer See („Kulki“) oder Schladitzer Bucht („Schladibu“) an heißen Tagen schnell überfüllt sind, findet man etwas weiter außerhalb der Stadt noch Idylle und Entspannung. Wir haben heute fünf neue Geheimtipps für Sie:
Presseler Teich
Der Presseler Teich in der Nähe von Kossa. Foto: Wolfgang Sens
Der Presseler Teich in der Nähe von Kossa. Foto: Wolfgang Sens
Der Presseler Teich in der Nähe von Kossa (Nordsachsen) kann aus den umliegenden Orten Bad Düben (etwa 6 km vom See entfernt), Trossin (6 km Entfernung) und Laußig (7 km) erreicht werden. Der Sandstrand und der Spielplatz von früher sind verschwunden. Dafür umgibt den Teich an der B 183 nahe Pressel ein dichtes Schilfgeflecht. Das Baden ist dennoch grundsätzlich erlaubt, wird jedoch immer schwieriger. Nur ein kleiner „Sandstrand“ ist über einen Trampelpfad zu erreichen, der Steg ist marode und nicht mehr zu betreten. Wer sich mal kurz, ohne Menschenmassen zu durchqueren und auf eigene Gefahr, abkühlen möchte, kann hier noch baden. Für Familien mit Kindern ist die Badestelle inzwischen eher ungeeignet.
Morellensee
Der Morellensee bietet auch Sport- und Spielmöglichkeiten am Strand. Foto: Wolfgang Sens
Der Morellensee bietet auch Sport- und Spielmöglichkeiten am Strand. Foto: Wolfgang Sens
Der Morellensee ist in der Gemeinde Doberschütz zwischen Eilenburg und Torgau (Kreis Nordsachsen) zu finden. Das gemütliche Gewässer liegt direkt an der B 87, was bei hohem Verkehrsaufkommen ein Dauerrauschen mit sich bringt. Umringt von allerhand Bäumen und einer gewissen Wildheit ist das Fleckchen dennoch sehr idyllisch. Baden ist auf eigene Gefahr, weil ein Schwimmmeister fehlt. Ansonsten lässt sich der Morellensee wunderbar genießen. Durch seine geringe Größe hat das Wasser eine angenehme Temperatur. Die Qualität wird einmal im Jahr geprüft. Etwas Sandstrand an der Uferseite des ansässigen Restaurants ist vorhanden. Genauso wie das eine oder andere Grün rundherum. Für einen Radwanderhalt oder ein kurzes Badevergnügen vor dem Essen ideal.
„Blaue Adria“ am Colditzer Forst
Nordwestlich des Ortes Thierbaum befindet sich der See „Blaue Adria“. Foto: Jens Paul Taubert
Nordwestlich des Ortes Thierbaum befindet sich der See „Blaue Adria“. Foto: Jens Paul Taubert
Im Volksmund heißt sie nur die „Blaue Adria“. Vielleicht versprüht das ehemalige Kohle-Restloch, am Rande des Landkreises Leipzig zwischen Colditz und Bad Lausick gelegen, für die Badenden auch einen gewissen italienischen Charme. Allerdings gibt es in Thierbaum keinen Strand im ursprünglichen Mittelmeer-Sinn. Vielmehr existieren dort am kleinen gemütlichen See idyllische Badestellen. Abseits vom Stress der großen, jetzt gefluteten Restlöcher. Die „Blaue Adria“ liegt wildromantische am Waldrand zum Colditzer Forst und ist mittlerweile schon wieder etwas in Vergessenheit geraten. Zu DDR-Zeiten war es der Badehotspot für die umliegenden Ortschaften. Wilde Partys wurden dort gefeiert. Dann kippte die Wasserqualität. Die hat sich wieder erholt. Also lohnt sich dort wieder der Badestopp für Wanderer und Radfahrer, die rund um den Colditzer Forst unterwegs sind.
Tongrube Förstgen
Die ehemalige Kaolingrube zwischen Förstgen und Schkortitz. Foto: Thomas Kube
Die ehemalige Kaolingrube zwischen Förstgen und Schkortitz. Foto: Thomas Kube
Badeoasen gibt es auch im Muldental viele. Doch welche ist noch ein Geheimtipp?„Die ehemalige Kaolingrube zwischen Förstgen und Schkortitz“, verrät Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) und ergänzt schmunzelnd: „Aber wenn ihr es jetzt schreibt, dann vermutlich nicht mehr lange.“ Doch offiziell ist es sogar nur ein Angelgewässer und das Baden verboten! Deshalb weiß das Stadtoberhaupt eine unweit entfernte Alternative: den Thümmlitzsee. Dort sei die Wasserqualität wieder richtig gut, es gibt eine moderne Imbissversorgung und ausreichend Parkplätze sind auch vorhanden.
Waldbad Schmannewitz
Im Waldbad Schmannewitz gibt es auch eine Riesenwasserrutsche Foto: Kristin Engel
Im Waldbad Schmannewitz gibt es auch eine Riesenwasserrutsche Foto: Kristin Engel
Das Waldbad Schmannewitz befindet sich im idyllischen Teil der Dahlener Heide (Kreis Nordsachsen). An der Straße zwischen Schmannewitz und Bucha gelegen, ist der Bad tatsächlich von Wald umgeben und hat eine hervorragende Wasserqualität. Für Besucher gibt es vor dem Bad ausreichend Parkmöglichkeiten. Im Waldbad gibt es eine Riesenwasserrutsche, einen flachen, sandigen Nichtschwimmerbereich sowie einen Bootsverleih. Etwas abgelegen ist eine FKK-Liegewiese eingerichtet. Auf dem Areal gibt es zusätzlich eine Imbissversorgung sowie einen Bootsverleih. Im Anschluss an das Badevergnügen ist ein Spaziergang durch die abwechslungsreichen Wälder der Dahlener Heide möglich.
Neues aus Stadt und Land

Hier und da rollen sie schon durch die Stadt, doch bald werden es mehr sein: Leipzig bereitet einen zunächst auf zwei Jahre befristeten Test mit E-Scootern vor. Die batteriebetriebenen Roller sollen ab Herbst an den 30 Mobilitätsstationen der Stadt ausgeliehen werden können. Neben der schwedischen Verleihfirma Voi hat auch das Berliner Unternehmen Tier eine Lizenz für Leipzig bekommen.
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