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Tipps für die Lockdown-Zeit und ein Abschied auf Zeit

LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
das ist die 20. Ausgabe unseres Newsletters “Frische Luft”. In unserer allerersten Ausgabe schickten wir Sie in die Lausitzer Seenlandschaft und auf dem Rad rund um den Hainer See. Es war Juli, es war Sommer und das Leben, wie wir es kannten, war fast zurückgekehrt. Die Biergärten waren voll, die Badeseen ebenso. Das Fläschchen mit dem Desinfektionsmittel, ohne das man im Februar nie aus dem Haus ging, vergaß man immer häufiger. Und immer häufiger umarmte man auch mal wieder die besten Freunde - das Virus, es machte doch ohnehin eine Pause über die heißen Sommertage, so schien es und so war es ja auch bis es dann im Herbst eben nicht mehr so war. Seit September stiegen die Coronazahlen wieder und anders als im Frühjahr ist keine Besserung durch den Frühling in Sicht - im Gegenteil.
Nun fährt, eine Woche vor Weihnachten, Sachsen das öffentliche Leben komplett herunter. Kitas, Schulen und die meisten Geschäfte müssen schließen und die Menschen weitgehend zuhause bleiben. Aus diesem Grund haben wir in der Redaktion der LVZ uns dazu entschlossen, “Frische Luft” für eine Weile zu pausieren.
Ein Abschied auf Zeit sozusagen - und natürlich auch kein richtiger Abschied, denn uns gibt es ja weiterhin. Täglich und fast rund um die Uhr informieren Sie meine Kollegen am Newsdesk und unsere Reporter über die aktuelle Lage in der Pandemie - und ja, auch über alles, was sonst noch in Leipzig und Sachsen geschieht. Bis Weihnachten läuft außerdem noch unser Advents-Newsletter “24 gute Tage”. Jeden Morgen schicken Thomas Lieb, den Sie auch als “Frische Luft” Autor kennen, und ich und ihnen eine Ablenkung von der Welt ins Postfach. Fragen zum Nachdenken, beantwortet von bekannten Leipzigern und Sachsen, Gewinnspiele und Back- sowie Basteltipps, um kreativ durch den Lockdown zu kommen. Anmelden können Sie sich hier.
Kreativ wird es auch in dieser 20. Ausgabe von Frische Luft. Buchtipps, Filmtipps, Back- und Basteltipps - kurz gesagt: Alles für eine gute Zeit zuhause!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dieser Ausgabe und wir wünschen Ihnen alles Gute für die kommende Zeit. Bleiben Sie gesund - und bleiben Sie zuversichtlich. Wir lesen uns wieder, wenn man wieder ordentlich frische Luft schnappen darf. Bis dahin - immer schön lüften! :-)
Es grüßen Sie herzlich
Thomas Lieb (t.lieb@lvz.de) und Julia Grass (j.grass@lvz.de)
P.S.: Ans Herz legen wollen wir Ihnen noch unser LVZ+ Angebot. Mit LVZ+ können Sie alle Inhalte auf lvz.de lesen. Zur Zeit erhalten Sie zum Beispiel einen Amazon-Gutschein im Wert von bis zu 60 Euro mit dazu: Hier geht’s zum Angebot. Oder Sie entscheiden sich für unser Kultur-Abo, von jedem abgeschlossenen Abo spenden wir 2,50 Euro an Leipzigs Kulturszene. Zu diesem Angebot geht es hier entlang.

Bücher für den Lockdown

Foto: Florenzia Viadana / Unsplash
Foto: Florenzia Viadana / Unsplash
Ein gutes Buch beeindruckt nachhaltig. Nicht immer ist es jedoch leicht, das Stückchen Literatur zum Glück zu finden. Also haben wir diejenigen gefragt, die es wissen müssen – sechs Geschichten, die die Tippgeber gerade selbst nicht loslassen, sechs Bücher, die bei den Buchhändlern und Buchhändlerinnen unseres Vertrauens auf dem Nachttisch liegen.
1. Meg Wolitzer: „Das ist dein Leben“ empfohlen von Conny Herrmann aus der Buchhandlung Bücherwurm (Gohliser Straße 20) 
Meg Wolitzer verhandelt in ihrem Roman über eine unkonventionelle Familie, Themen wie das Erwachsenwerden, Körperlichkeit und weibliche Identität. Sie zeichnet ihre Figuren, die Komikerin Dottie Engels und ihre beiden Töchter Erica und Opal, voller Liebe, ohne sie je der Lächerlichkeit preiszugeben. Diese Familiengeschichte ist ein unterhaltsamer, manchmal lustiger, aber immer auch ein etwas melancholischer Entwicklungsroman. Meg Wolitzer gelingt eine Gratwanderung zwischen Tragik und Komik, die nicht oft zu finden ist. Mir sind ihre Figuren sehr ans Herz gewachsen.
2. Charlotte McConaghy: „Zugvögel“ empfohlen von Frauke Hempel aus der Buchhandlung Wörtersee (Peterssteinweg 9) 
Eine junge Frau überredet die Crew eines skurillen Fischerbootes mit ihr den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Eine Liebes- und eine Verbrechensgeschichte sind ihre Verfolger. Extrem spannend und zugleich ein pessimistischer Blick in die Zukunft!
1. Mark Benecke/Kat Menschik: „Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben“ empfohlen von Peter Hinke aus der Connewitzer Verlagsbuchhandlung (Specks Hof)
 Ein Fest für alle Fans der Illustratorin Kat Menschik und ein wunderbares Buch mit schrägen Tiergeschichten des Kriminalbiologen Mark Benecke.  
4. Deniz Ohde: „Streulicht“ empfohlen von Jan Walkowiak aus der Buchhandlug Grümmer (Zschochersche Straße 18)
Mit etwas Verspätung liegt der Debütroman der in Leipzig lebenden Autorin Deniz Ohde, der es in diesem Jahr sogar auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffte, neben dem Bett. Erzählt wird in diesem Roman die Entwicklungs- und Bildungsgeschichte einer Frau, die im Frankfurter Randbezirk als Kind eines deutschen Industriearbeiters und einer türkischen Einwanderin aufwächst. Diverse soziologische Themen werden hier auf eine realistische, keineswegs plakative, dennoch äußerst einprägsame und atmosphärische Weise in Form eines modernen Bildungsromans verhandelt.
5. Jean-Paul Sartre „Zeit der Reife“ empfohlen vom Team der Buchhandlung Südvorstadt (Karl-Liebknecht-Straße 126) 
In diesem Romanzyklus lässt Sartre seine Philosophie des Existenzialismus Wirklichkeit werden, macht sie sozusagen alltagstauglich. Der Leser begleitet den Professor Mathieu Delarue auf seinen Irrwegen durch das Paris der 1930er Jahre. Zwischen Boheme, Jazzbars und Cafés stellt sich die Frage: Was bedeutet es, frei zu sein? 
6. Richard Powers: „Die Wurzeln des Lebens“ empfohlen von Laure Le Cloarec aus der internationalen Buchhandlung Polylogue (Merseburger Straße 47)
Am Abend gehe ich gern eine kleine Runde im Wald spazieren: Das Rauschen der Blätter und der würzige Duft schenken mir Glück und Entspannung. Aber jetzt, in der dunklen Jahreszeit, bleibe ich lieber mit dem vor kurzem erschienenen Buch von Richard Powers vor meinem Kamin. Der Effekt ist nämlich der gleiche! Ein Roman, der Lust darauf macht, mit den Bäumen zu reden und die Wälder zu retten.
Die besten Weihnachtsfilme bei Netflix und Co.

Tatsächlich Liebe mit Hugh Grant und Martine McCutheon. Foto: picture-alliance
Tatsächlich Liebe mit Hugh Grant und Martine McCutheon. Foto: picture-alliance
Für Actionhelden: Stirb langsam (Netflix, Amazon Prime Video)
Der Anti-Weihnachtsfilm im Überangebot an romantischen Komödien und Familienkitsch - Bruce Willis ist der New Yorker Polizist John McClane, der am Heiligabend mit seiner Frau in Los Angeles Weihnachten feiern will. Doch die wird mit einer ganzen Weihnachtsfeiergesellschaft von Gangstern überfallen und als Geisel in einem Hotelkomplex festgehalten…
Für Familien: Kevin - allein zuhause (Disney+)
Seit über 30 Jahren aus deutschen Haushalten an Weihnachten nicht mehr wegzudenken ist der kleine Kevin, der an Heiligabend zuhause vergessen wird…
Für Helden der 2000er: Tatsächlich… Liebe (Netflix, Amazon Prime)
Der unumstrittene Klassiker der Generation 30-40! 2003 gedreht mit einem umwerfenden Cast. Hugh Grant als Prime Minister, Colin Firth als Schriftsteller in der Krise, Emma Thompson als enttäuschte Ehefrau, Keira Knightley als frisch getraute Braut - erzählt werden neun kleine Geschichten, die alle miteinander verwoben sind.
Für Freunde des Kitsch: Liebe braucht keine Ferien (Amazon Prime, Netflix)
Cameron Diaz und Kate Winslet tauschen über die Weihnachtsfeiertage ihre Wohnungen. Die eine lebt im sonnigen Kalifornien, die andere urig in einem Häuschen in England. Beide treffen auf - natürlich - ihre große Liebe.
Für Herz und Humor: Bad Santa (Sky)
Der Kaufhaus-Weihnachtsmann Willie T. Stokes ist das Gegenteil eines Heiligen. Er ist gemein zu Kindern, hat ein Alkoholproblem und klaut außerdem, was nicht niet- und nagelfest ist. Dann trifft er Thurman Merman, einen kleinen Jungen. Und alles ändert sich. Die Klassiker-Komödie mit Billy Bob Thornton.
Kreativ durch den Lockdown: Plätzchen und DIY-Geschenke

Schokoplätzchen backen: Leckere Keksrezepte mit Schokolade und Nougat zur Weihnachtszeit
Likör selber machen: Mit einfachen DIY-Anleitungen zum perfekten Geschenk an Weihnachten
Do it yourself: So stellen Sie sanfte Seife aus natürlichen Zutaten selbst her
Mehr als nur ein Keks: Spekulatiuscreme, -likör und -zupfbrot zum Selbermachen
Originelle Weihnachtsgeschenke: Tolle Ideen für DIY-Geschenke
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