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Teil zwei der schönen Wanderrouten + Ideen für übrig gebliebene Ostereier

LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich hoffe, Sie hatten schöne Ostern, auch wenn der April mit dem Wetter seinem Namen seit Ostermontag alle Ehre macht Gerade ist es eher unangenehm, an die frische Luft zu gehen. Für diese Ausgabe unsere Freizeit-Newsletters hat mein Kollege Max Hempel Ihnen trotzdem den zweiten Teil seiner Wanderungen-Sammlung zusammengestellt. Wird ja nicht schlecht, können Sie sich abspeichern und abwandern, wenn das Wetter wieder besser wird. Die restlichen Tipps lassen sich auch gut zuhause erledigen. Simon Ecker hat mit dem Kräuterexperten André Freymann von der Wilden Kräuterey in Schleußig darüber gesprochen, wie man mit Erfolg einen Kräutergarten auf dem eigenen Balkon anlegen kann und aus unserem Redaktionsnetzwerk Deutschland habe ich mir diese Woche zwei Rezepte gemopst, die Sie mit übrig gebliebenen Eiern von Ostern umsetzen können. Eins, für das Sie vor allem Eiweiß brauchen und eins, für das man nur Eigelb nutzt.
Einziges Problem: Für das Eigelb-Rezept braucht man mehr Eigelb als man Eiweiß für das Eiweiß-Rezept braucht. Es bleibt also Eiweiß übrig. Damit wiederum können Sie Baiser herstellen. Einfach das Eiweiß mit Zucker steif schlagen, Puderzucker und Speisestärke unterrühren, damit alles stabil bleibt, dann am besten mit dem Spritzbeutel kleine Häufchen auf ein Backblech spritzen - und dann bei 80-90 Grad im Backofen ca. 3-4 Stunden trocknen lassen. Fertig sind die Baisers. Kann man entweder pur essen oder zum Beispiel über rote Grütze oder Obstjoghurt zerbröseln.
Schmeckt besonders gut, jetzt schließen wir den Kreis, nach einer unserer empfohlenen Wanderungen!
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und grüße Sie herzlich
Ihre Julia Grass

Mit diesen Tipps gelingt der Kräutergarten auf dem Balkon

Foto: Madeline / Unsplash
Foto: Madeline / Unsplash
​Kräuter geben Gerichten oft erst die richtige Würze. Doch es muss nicht immer die getrocknete Variante aus der Dose sein. Mit ein paar Tipps und Utensilien lassen sich frische Kräuter auch ganz einfach auf dem heimischen Balkon anpflanzen. Die LVZ hat den Kräuterexperten André Freymann von der Wilden Kräuterey in Schleußig gefragt, was dabei alles zu beachten ist. 
Vorweg: Generell wird zwischen mediterranen und heimischen Kräutern unterschieden. Diese haben in Bezug auf Sonne, Feuchtigkeit und Boden unterschiedliche Bedürfnisse. Bevor mit dem Kräutergarten zu Hause loslegt wird, sollte man sich also die Frage stellen, was man anpflanzen will und kann.
Welche Kräuter für welche Lage?
Für Süd-Balkone mit reichlich Sonne eignen sich mediterrane Kräuter wie Basilikum, Rosmarin, Thymian oder Salbei. Diese brauchen viel Wärme und sind es gewohnt den ganzen Tag über in der Sonne zu stehen. Für Balkone, die nach Osten oder Westen ausgerichtet sind und damit sowohl sonnige als auch schattige Phasen haben, bieten sich heimische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Kresse oder Minze an. Diese mögen es nicht zu heiß und benötigen mehr Feuchtigkeit. Gut können hier auch Wildkräuter wie Bärlauch angepflanzt werden. Für Nord-Balkone ohne Sonne sind ebenfalls heimische Kräuter zu empfehlen.
Welcher Boden ist der richtige?
Blumenerde aus dem Gartencenter lässt sich problemlos als Boden für den Kräutergarten verwenden. Bei mediterranen Kräutern, die einen durchlässigen und nährstoffarmen Boden benötigen, ist allerdings noch ein wenig Feintuning gefragt. Dazu kann etwas Sand, Kies oder Split unter die Blumenerde gemischt werden, um so für eine gute Durchlüftung des Bodens zu sorgen. Da viele Kräuter empfindlich auf Staunässe reagieren, sollte ganz unten in den Topf zudem eine Schicht gröberer Kies gefüllt werden, damit die Löcher nicht verstopfen und das Wasser gut abfließen kann. Für heimische Kräuter, die es feuchter und nährstoffreicher mögen, reicht ganz normale Blumenerde.
Was soll ich für Töpfe nehmen?
Für einen Kräutergarten eignen sich besonders Töpfe und Balkonkästen aus natürlichen Materialien wie Ton oder Holz. Hier kann die Erde schön atmen und der Ton wärmt sich in der Sonne auf, worüber sich besonders die mediterranen Kräuter freuen. Doch auch in Plastiktöpfen oder -kästen kann ein Kräutergarten gelingen. In diesem Fall können mit einer Bohrmaschine zusätzlich Löcher in die Seite und den Boden der Töpfe gebohrt werden, damit die Erde besser atmen kann.
Generell sollten mediterrane und heimische Kräuter nicht zusammen in einen Topf gepflanzt werden. Es braucht aber auch nicht für jede Kräuterpflanze einen eigenen Topf. Pflanzen mit ähnlichen Bedürfnissen dürfen durchaus zusammen eingetopft werden. Wichtig ist hierbei allerdings, dass sie genug Platz haben. Als Faustregel gilt, dass jede Pflanze ungefähr drei bis fünf Liter Erde benötigt. Zu eng gepflanzt behindern sich die Pflanzen beim Wachstum.
Wie pflege ich die Kräuter? (Gießen, Düngen, Ernten)
Damit die Pflanzen in der Sonne nicht verbrennen, sollte man entweder morgens oder abends zur Gießkanne greifen. Für mediterrane Kräuter gilt: Ein- bis zweimal die Woche kräftig gießen, so dass die Pflanzen kurzzeitig im Wasser schwimmen. Das nächste Mal muss dann erst wieder gegossen werden, wenn die Erde komplett trocken ist. Durch diesen Rhythmus wird das mediterrane Klima mit Starkregen und Trockenperioden nachgeahmt.
Bei den heimischen Kräutern sollte je nach Wetter alle ein bis drei Tage gegossen werden. Wichtig ist hier, dass die Erde immer gut durchfeuchtet ist. So kräftig wie bei den mediterranen Kräutern muss nicht gegossen werden. Generell empfiehlt es sich, die Feuchtigkeit des Bodens immer mal wieder mit den Fingern zu überprüfen. Da die Pflanzen sich Nährstoffe aus der Erde holen, laugt diese mit der Zeit aus. Hin und wieder selbst mit etwas Dünger zu gießen, schadet deshalb nicht.
Beim Thema Ernten gilt die Grundregel, dass man die Pflanze nie ganz abschneiden sollte, sondern immer einen Teil stehen lässt, damit sie neu austreiben und nachwachsen kann. Außerdem sollten die Blätter nicht gezupft, sondern die Stile immer mit einer Schere abgeschnitten werden – wenn möglich, idealerweise knapp oberhalb einer Verästelung.
André Freymann, Kräuterexperte und Inhaber der "Wilden Kräuterey", im Clara-Zetkin-Park inmitten von wildem Bärlauch. Foto: Nora Börding
André Freymann, Kräuterexperte und Inhaber der "Wilden Kräuterey", im Clara-Zetkin-Park inmitten von wildem Bärlauch. Foto: Nora Börding
Selbst aussäen oder eintopfen?
Ob man Kräuterpflanzen selbst aussät oder auf angezüchtete Jungpflanzen zurückgreift, ist eine Grundsatzfrage und hängt davon ab, wie geduldig man ist. Gartenkresse lässt sich beispielsweise bereits nach zwei bis drei Wochen ernten. Andere Kräuter brauchen deutlich länger. Am besten wird Bio-Saatgut verwendet.
Wer sich für angezüchtete Kräuterpflanzen entscheidet, sollte nicht unbedingt welche aus dem Supermarkt holen. Diese wurden mit viel Dünger schnell hochgezogen und gehen zu Hause, wo die Erde nicht den gewohnten Ansprüchen entspricht, oft nach kurzer Zeit ein. Stattdessen bietet es sich an, nach regionalen Gärtnereien Ausschau zu halten, die die Pflanzen selbst anziehen und vermehren oder auf Kräuterpflanzen aus dem Bioladen zurückzugreifen.
Was mache ich bei Schädlingen?
Schädlinge wie Blattläuse können auftreten, wenn die Pflanze schwach oder die Erde schlecht ist. Kräuter mit vielen ätherischen Ölen wie Rosmarin sind für Schädlingsbefall wenig anfällig und können andere Pflanzen in ihrer Nähe schützen. Falls Schädlinge dennoch auftreten, sollte getestet werden, ob die Erde faulig riecht und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Es eignen sich aber auch einige Hausmittel, um das Problem in den Griff zu kriegen. Dazu zählen etwa Seifenlauge oder ein lang durchgezogener Knoblauch- oder Zwiebeltee, mit dem die Pflanze dann einmal in der Woche besprüht werden.
Welche Utensilien sind hilfreich?
Neben genügend Töpfen oder Balkonkästen und Erde sowie eventuell Sand/Kies zum untermischen, empfiehlt sich eine Pflanzenschaufel, Gartenharke, Gießkanne und ein Zerstäuber.
Extra-Tipp:
Um das Pflanzenwachstum zu unterstützen, können die Kräuter mit Schachtelhalm-Extrakt gegossen werden. Durch den hohen Kieselsäuregehalt wird die Wasseraufnahmefähigkeit der Pflanzen und damit auch die Nährstoffverfügbarkeit erhöht. Als Pflanzenstärkungsmittel und zur Schädlingsvorbeugung eignet sich ebenfalls Brennnessel-Extrakt, mit dem die Pflanzen gegossen oder eingesprüht werden.
Wandern am Wochenende

Foto: Tobias / Unsplash
Foto: Tobias / Unsplash
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Allgemeinen Leipziger Wanderverein (ALV), Dieter Lommatzsch, hat die LVZ eine Reihe von Wanderungen gesammelt, die Leipzigerinnen und Leipziger ohne Auto und innerhalb von einer Stunde starten können. Doch bevor Sie sich jetzt gleich die Schuhe binden und los laufen, hat der Experte noch ein paar wichtige Tipps.
Was muss ich vor dem Start meiner Wanderung bedenken? 
„Wandern ist mehr als nur Spazieren“, sagt Fachmann Lommatzsch. Ein Ausflug in die Natur – vielleicht sogar ins Erzgebirge oder die Sächsische Schweiz – bedarf einer gewissen Vorbereitung. Denn Wandern ist ein mitunter schweißtreibender Sport. Wer sich auf den Weg machen will, sollte vorher immer wissen, was er oder sie sich an dem Tag zumuten wollen. Dazu gehört, sich am Vortag mit der Strecke vertraut zu machen: Auf welchen Wegen laufe ich – Asphalt, Schotter oder Naturboden? Wie viele Kilometer möchte ich zurücklegen – welches Fitnesslevel habe ich? Wie viele Höhenmeter und wie viel Steigung lege ich zurück? 
Für all diese Fragen gibt es zahlreiche Wanderkarten und Bücher. Mittlerweile gibt es darüber hinaus auch eine Vielzahl von GPS-Apps fürs Handy (zum Beispiel Outdooractive oder Komoot), auf denen man sich mit anderen Nutzern über Strecken austauschen kann und sogar Fotos der Einzelnen Wanderpunkte anschauen kann. Wer sich mit all dem gar nicht befassen möchte, kann natürlich auch bei einer öffentlichen Wanderung eines Wandervereins mitlaufen. Eines ist jedoch besonders wichtig, betont Lommatzsch: „Laufen Sie niemals alleine, sondern mindestens zu zweit.“ Wer alleine im Wald umknickt und nicht mehr weiter laufen kann – im schlimmsten Falle ohne Mobilfunknetz –, der ist hilflos. 
Was kommt in den Rucksack?
Die Liste der möglichen Gebrauchsstücke, die man beim Wandern benötigt, ist lang. Je nach Schwierigkeit, Gelände und Jahreszeit variiert sie. Für den Wander-Experten Lommatzsch gehören jedoch fünf Dinge in jeden Rucksack. 
Proviant: ​Manche mögen es leicht (Müsliriegel und Banane), andere mögen es üppig (Butterbrot und ein Stück Wurst). Jeder muss hier für sich entscheiden, wie er oder sie am besten durch den Tag kommt. Wichtig jedoch: Genug zu trinken sollte auf jeden Fall dabei sein. Je nach Jahreszeit und Temperaturen kann das mehr oder weniger sein. „Ein bis zwei Liter pro Person sind ratsam“, so Lommatzsch. „Und im Sommer genug vor trinken.“
Wund- und Blasenpflaster: ​Sie verbrauchen nicht viel Platz und sind im Notfall unabdingbar. Nichts ist schlimmer, als wunde Fersen oder Schrammen. 
Insektenschutz: ​Auch hier gilt das Prinzip: Wenn es fehlt, wird es ungemütlich. Eine Wanderung kann schnell zur Tortur werden, wenn man von stechenden Insekten geärgert wird und vielleicht noch Allergiker ist. 
Wechselklamotten: ​Nasse Füße gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Daher sollte immer ein zweites paar Socken im Rucksack liegen. Selbes gilt für das T-Shirt. Ist es einmal durch geschwitzt, sollte man es wechseln. 
Regenjacke oder Regencape: ​Auch im Sommer kann das Wetter einen überraschen. Wer böse Überraschungen vermeiden will, sollte immer eine Regenjacke im Rucksack haben. 
Beim Schuhwerk gilt Knöchelschutz
Wer wandert, braucht ordentliches Schuhwerk. Wer mit Lackschuhen oder Sneakers durch den Wald stiefelt, kommt nicht weit – oder hat wenig Spaß. Hier gilt die Maxime: Knöchel schützen. Wer sich Wanderschuhe zulegen möchte, sollte knöchelhohe Exemplare bevorzugen. Sie bieten mehr Sicherheit vor dem Umknicken und Trittfestigkeit. Optimale Beratung gibt es hier im Fachgeschäft. Das kostet oftmals etwas mehr, lohnt sich aber spätestens bei der Tour. 
Route 1: Durch die Elsteraue auf Spuren des Wiprecht von Groitzsch

Die Natur in der Elsteraue und im Pfarrholz ist einzigartig. Foto: Kathrin Haase
Die Natur in der Elsteraue und im Pfarrholz ist einzigartig. Foto: Kathrin Haase
Anreise zum Start: Regionalbahn EBx 12 und EB 22 bis Profen
Start: Bahnhof Profen
Wanderroute: Profen – Gatzen – Groitzsch – Pegau
Streckenlänge: 16 km
Rückfahrt: Regionalbahn EBx 12 und EB 22 ab Pegau
Sehenswertes: Dorfkirche Gatzen, Historischer Wasserturm Groitzsch, Wiprechtsburg Groitzsch, Renaissancerathaus und Laurentiuskirche Pegau
Einkehrmöglichkeiten: in Groitzsch und Pegau
Route 2: Rund um eine unvollendete Kanalschleuse

Anreise zum Start: Regionalbahn RB 20 bis Bad Dürrenberg
Start: Bahnhof Bad Dürrenberg
Wanderroute: Bad Dürrenberg – Saaleufer – Kreypau – Wüsteneutzsch – Kötzschau – Großlehna
Streckenlänge: 17 km, Verkürzung auf 13 km bei Ziel am Bahnhof Kötzschau möglich
Rückfahrt: Regionalbahn RB 20 ab Großlehna bzw. Kötzschau
Sehenswertes: geplante Einmündung des Saale-Elster-Kanals in die Saale bei Kreypau, Ruine der Schleusentreppe Wüsteneutzsch, Einkehrmöglichkeiten: in Kötzschau.
Route 3: Durchs Saaletal von Weißenfels bis Naumburg

ein eindrucksvoller Rundblock über die Naumburger Altstadt und ein einzhigartiger Blick auf den Dom St. Peter und Paul. Foto: Armin Kühne
ein eindrucksvoller Rundblock über die Naumburger Altstadt und ein einzhigartiger Blick auf den Dom St. Peter und Paul. Foto: Armin Kühne
Anreise zum Start: Regionalbahn RB 20 und Regionalexpress RE 42 bis Weißenfels
Start: Bahnhof Weißenfels
Wanderroute: Weißenfels – Leißling – Schönburg – Naumburg
Streckenlänge: 17 km
Rückfahrt: Regionalbahn RB 20 und Regionalexpress RE 42 ab Naumburg Hbf
Sehenswertes: Burgruine Schönburg, Dom und historische Altstadt Naumburg
Einkehrmöglichkeiten: in Leißling, Schönburg und Naumburg
Was tun am Wochenende?

Das Theater der Jungen Welt zeigt von Freitag bis Sonntag das digitale Theaterstück "Frederick" mit Puppenspielerin Clara Fritsche. Foto: Ida Zenna
Das Theater der Jungen Welt zeigt von Freitag bis Sonntag das digitale Theaterstück "Frederick" mit Puppenspielerin Clara Fritsche. Foto: Ida Zenna
Klangpause: ​Das Stadtgeschichtliche Museum ​im Alten Rathaus lädt am Freitag um 12.30 Uhr zum halbstündigen Mittagskonzert mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ein. Das Konzert findet in der Alten Handelsbörse statt und ist im Internet zu erleben. www.stadtmuseum.leipzig.de
Schwarze Szene: ​80 Stunden „Darkstream“-Festivalprogramm mit 100 Bands, Musikerinnen und Musikern, Lesenden, Filmschaffenden streamt die Moritzbastei ​ab Donnerstag 16 Uhr bis Sonntag 24 Uhr. Das Online-Festival findet zum zweiten Mal statt, das gesamte Programm und den Stream gibts hierdarkstreamfestival.com
Digitales Abenteuer: ​Frederick und seine Mäusefreunde entdecken eine große grüne Gartentonne voller überraschender Abenteuer. Das Theater der Jungen Welt lädt Kinder ab 3 Jahren am Freitag, Sonnabend und Sonntag, jeweils 17 Uhr, zur digital-interaktiven Mäusegeschichte „Frederick“ ein. Karten für den Zoom gibt es hier. www.theaterderjungenweltleipzig.de
Backen: Madeleines mit Orange

Foto: Jonathan Pielmayer / Unsplash
Foto: Jonathan Pielmayer / Unsplash
Zutaten: 80 Gramm Butter, 3 Eiweiße, 1 Teelöffel abgeriebene Bio-Orangenschalte, 100 Gramm Puderzucker, 100 Gramm gemahlene, geschälte Mandeln, 40 Gramm Speisestärke
Zubereitung: Die Butter in einem Topf schmelzen lassen, bis sie leicht gebräunt ist. Abkühlen lassen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Orangenschale mit je Puderzucker und Mandeln sowie Speisestärke mischen. Die Mischung unter die Eiweißmasse rühren. Die Butter unterziehen. Den Teig mit einem Löffel in die Vertiefungen einer Madeleine-Form füllen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten backen.
Selbermachen: Eierlikör

Foto: dpa
Foto: dpa
Zutaten: 8 frische Eigelb, 1 Päckchen Bourbonvanillezucker, 250 Gramm Puderzucker, 1 Dose (340 ml) Kondensmilch (7,5 Prozent Fett), ¼ Liter weißer Rum
Zubereitung: Zuerst Wasser für das Wasserbad aufsetzen. Dann die Eidotter und den Vanillezucker mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach Puderzucker, Kondensmilch und Rum unterrühren. Danach wird die Eierlikörmasse mit einem Rührgerät über dem heißen Wasserbad gut sechs Minuten dickcremig aufschlagen. Der Eierlikör sollte dabei nicht aufkochen. Den noch warmen Likör mithilfe eines Trichters in Flaschen abfüllen. Diese sollten nicht ganz befüllt werden, da der Eierlikör nach dem Abkühlen fest wird.
Für die Flaschen empfehlen sich welche mit weitem Hals, wie Milchflaschen. Sollte der Eierlikör zu fest werden, kann so leicht Milch oder Alkohol nachgefüllt werden. Gut verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt, ist der selbstgemachte Eierlikör bis zu sechs Monate haltbar.
Abwandlung: Für eine Eierlikörvariante, die mit ganz viel Fantasie an einen tropischen Urlaub am Strand erinnert, die Kondensmilch aus dem Grundrezept durch eine Dose (400 Milliliter) Kokosmilch ersetzen. Da der Kokoseierlikör dickflüssiger ist als das klassische Rezept, sollte er vor dem Servieren kurz in heißes Wasser getaucht werden. Wahlweise können in die Flasche auch ein bis zwei Esslöffel Rum, beziehungsweise Milch gegeben werden. Durch kräftiges Schütteln wird der Kokoseierlikör flüssig.
Schokolade geht immer – so auch im Eierlikör. Für diese Variante wird im Grundrezept der Puderzucker durch die gleiche Menge Schokosirup ersetzt. Statt der Kondensmilch werden 300 Gramm Schlagsahne verwendet. Die Zubereitung bleibt gleich.
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