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Tag des offenen Denkmals - digital ++ Museumsdorf öffnet wieder ++ Ärger um Himmelsscheibe

Liebe Leserinnen und Leser - guten Morgen! ausgerechnet die Bayern... Zwei Wissenschaftler aus dem Na
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
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Liebe Leserinnen und Leser - guten Morgen!
ausgerechnet die Bayern… Zwei Wissenschaftler aus dem Nachbar-Freistaat zweifeln an, dass die Himmelsscheibe von Nebra so alt sei, wie immer behauptet. Das findet Nachbar-Bundesland Sachsen-Anhalt als Eigentümer des Artefakts gar nicht amüsant. Der Kollege Bernd Lähne hat den Landesarchäologen Harald Meller dazu gefragt - und Sie könnten bei einem Ausflug ins Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle selbst schätzen, ob die älteste konkrete Himmelsabbildung nun aus der Eisen- oder der Bronzezeit stammt.
Oder Sie nutzen den zurückkehrenden Sommer für einen Besuch im Museumsdorf Bad Düben. LVZ-Reporterin Kathrin Kabelitz hat dort schon vorbeigeschaut und erfahren, dass nach der Corona-Zwangspause die Mühlengebäude und Schauwerkstätten in dem Erlebnisdorf nahe der sächsischen Kurstadt Bad Düben im Landkreis Nordsachsen wieder für Gäste offen stehen und viele Angebote lauern.
Apropos… Die Auswirkungen der Pandemie gehen auch am Tag des offenen Denkmals nicht vorbei. Der wird in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt hauptsächlich digital stattfinden. Hauptsächlich, aber nicht ausschließlich: Wir haben für Sie in der heutigen Ausgabe von “Frische Luft” zusammengetragen, was es für Angebote zum bundesweiten Denkmaltag in der Stadt und der Region Leipzig gibt.
Außerdem zeigen wir Ihnen heute die schönsten Urlaubsfotos der LVZ-Leser, stellen eine neue Radroute durchs Muldental vor und geben wieder zahlreiche Tipps für Ausflüge ins Leipziger Umland. Viel Spaß beim Scrollen und: Bleiben Sie unternehmungslustig!
Ihr Thomas Lieb
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Museumsdorf Bad Düben: Die alte Welt der Müller

Das Museumsdorf Dübener Heide erwacht nach der coronabedingten Zwangspause wieder langsam zum Leben. Foto: Steffen Brost
Das Museumsdorf Dübener Heide erwacht nach der coronabedingten Zwangspause wieder langsam zum Leben. Foto: Steffen Brost
Wie lässt sich aus Schafwolle Garn spinnen? Wie stellt man Seife per Hand her? Was macht eigentlich ein Splittmacher? Antworten auf Fragen wie diese finden Besucher in den Schauwerkstätten an der Bad Dübener Obermühle. In den verschiedenen Räumen kann historisches Handwerk auch ab und an live erlebt werden – das nächste Mal am Sonntag. Die Druckerei lädt ein, das Spinnrad dreht sich und man kann erleben, wie aus Weide ein Korb geflochten wird. Auch Kinder können viel erleben. Ab 14 Uhr spielt die Bad Dübener Band Heimspiel, zudem ist das Mühlencafé geöffnet.
Im Mai 2019 hatte der von Werner Wartenburger geleitete Verein die Schauwerkstätten in der zuvor aufwendig sanierten historischen Ölmühle mit Wohnhaus als Betreiber übernommen. Nach und nach gestalten die Mitglieder in ihrer Freizeit seit dem die Räume in den drei Etagen, in denen regionales und lokales Handwerk der Dübener Heide gezeigt wird, unter anderem Schuhmacherwerkstatt, Seifenmacherei, Spinnerei, Druckerei mit Grafikwerkstatt, Holzwerkstatt, Splittmacherei und Korbflechterei. Im kommenden Jahr soll die Seilerei auf dem Dachboden eröffnen. 
Kleiner Vorausblick: Am Wochenende 19. / 20. September treffen sich an der benachbarten Bockwindmühle historische Postkutschen, organisiert von Siggi Händler. Von 10 bis 17 Uhr können die Besucher nah an die schönen alten Kutschen und starken Pferde heran und Kutschfahrten durch die Hammermühle erleben. Von 14 bis 17 Uhr öffnet letztmalig das Mühlencafé in diesem Jahr.
Anfahrt und Infos: Das Mühlengelände des Museumsdorfvereins Dübener Heide befindet sich in Obermühle 1 (zu finden auch unter Parkstraße 1). Vor dem Eingang gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten. Ab 10 Uhr sind die Schauwerkstätten geöffnet. Es gelten die bekannten Hygienebestimmungen. In jeder Werkstatt dürfen nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig sein. In den Gebäuden soll – falls Andrang ist – eine Maske getragen werden.
Angelika Richter zeigt, dass man aus einem Kilo Schafswolle zehn Paar Socken stricken kann. Foto: Steffen Brost
Angelika Richter zeigt, dass man aus einem Kilo Schafswolle zehn Paar Socken stricken kann. Foto: Steffen Brost
Tag des offenen Denkmals - digital und analog

Das Wundt-Haus in Großboten bei Grimma kann besichtigt werden. Foto: Förderverein Wilhelm-Wundt-Haus
Das Wundt-Haus in Großboten bei Grimma kann besichtigt werden. Foto: Förderverein Wilhelm-Wundt-Haus
Immer am zweiten Sonntag im September öffnen in ganz Deutschland verschiedene Denkmäler für Besucher. 2020 gibt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) als Veranstalter dem Tag erstmals eine andere Ausrichtung: Die Besichtigungen sollen flächendeckend vor allem digital möglich sein. Die Corona-Hygienevorschriften sind nicht überall umsetzbar und die Stiftung setzt auf die Sicherheit.
Das Motto des Denkmaltages in diesem Jahr lautet „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ Es stellt das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus. Ausgehend von der Forstwirtschaft prägt der Begriff die Politik, die Lebensmittelindustrie, Energie- und Kosmetikbranche und stellt sie vor neue Herausforderungen. Der bewusste Umgang mit unserem Planeten, unseren Ressourcen und unserem eigenen Handeln betrifft uns alle. Welche Rolle das in der Denkmalpflege spielt, widmet sich die Stiftung und Veranstalter in diesem Jahr das erste Mal auf rein digitalem Weg.
Verschiedene Videorundgänge und andere digitale Mitmachangebote hat die DSD auf ihrem Portal zusammengestellt. Leipzig wird sich mit acht eigens produzierten Kurzfilmen zu besonderen, verborgenen und wenig bekannten Kulturdenkmalen einbringen. In diesen Filmen werden verschiedenste Kulturdenkmale vorgestellt, die von Paten erläutert werden. Im Fokus stehen die Fragen „Was ist das Besondere an diesem Kulturdenkmal?“ und „Was macht das Denkmal zu Ihrem Lieblingsdenkmal?“
In der Region rund um Leipzig wird es dennoch – unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln – Angebote vor Ort geben. In Altenburg etwa kann man den städtischen Friedhof am Grüntaler Weg besichtigen und sich von Heimatforscher Alexander Vogel die Grabstellen von Mitgliedern der Altenburger Kunsthütte zeigen lassen. In Eilenburg wird der Wasserturm (Baujahr 1915/16) für Besucher geöffnet. In Grimma können sich Besucher für eine Erlebnisführung durch das Kloster Nimbschen auf den Spuren der Luther-Gattin Katharina von Bora anmelden. In Döbeln wandeln Besucher „Auf den Wegen der Benediktiner“ durch das Klosterviertel der Stadt. Ganz hoch hinaus geht es beispielsweise in Oschatz, wo die Türmerwohnung in der Stadtkirche St. Aegidien geöffnet wird.
Das Kloster Nimbschen mit Hotelkomplex bei Grimma aus der Vogelperspektive. Foto: Hotel Kloster Nimbschen
Das Kloster Nimbschen mit Hotelkomplex bei Grimma aus der Vogelperspektive. Foto: Hotel Kloster Nimbschen
Ärger um die Himmelsscheibe von Nebra

Ist die Himmelsscheibe von Nebra nicht so alt, wie bisher angenommen? Zwei bayerische Wissenschaftler bezweifeln, dass das Artefakt bereits in der Bronzezeit gefertigt wurde. Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller hält das für eine Retourkutsche.
Die Himmelsscheibe von Nebra ist die älteste konkrete Himmelsabbildung der Welt. Laut der bisherigen Erkenntnisse soll die geschmiedete Bronzeplatte zwischen 3700 bis 4100 Jahre alt sein und etwa um 1600 vor Christus auf einem Hügel im heutigen Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) vergraben worden sein. Die Himmelsscheibe wurde dort 1999 von Raubgräbern entdeckt. Erst 2002 konnte der Schatz bei einer fingierten Verkaufsaktion sichergestellt werden.
Die Himmelsscheibe von Nebra im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale). Foto: dpa
Die Himmelsscheibe von Nebra im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale). Foto: dpa
Um das Alter der Himmelsscheibe von Nebra ist wissenschaftlicher Streit entbrannt. Eine jüngst in der Zeitschrift „Archäologische Informationen“ postulierte These behauptet, dass das bisher in die frühe Bronzezeit (um 1600 v. Chr.) datierte Artefakt erst 1.000 Jahre später in der Eisenzeit entstand. Sachsen-Anhalts Landesarchäologen Harald Meller äußert sich in LVZ-Interview zu den Vorwürfen.
Seit Juni 2013 gehört die Himmelsscheibe von Nebra zum Unesco-Weltdokumentenerbe in Deutschland und kann im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ausgestellt. Im multimedialen Besucherzentrum „Arche Nebra“ gibt es zudem eine Kopie.
Anfahrt und Infos: Landesmuseum für Vorgeschichte Halle, Richard-Wagner-Straße 9, 06114 Halle (Saale), Telefon: +49 345 5247-30. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage: 10 bis 18 Uhr. Montag: nur nach Voranmeldung.
Besucherzentrum „Arche Nebra“: Die Arche Nebra befindet sich in Kleinwangen, einem Ortsteil von Nebra, und liegt in ländlicher Umgebung inmitten des Naturparks Saale-Unstrut-Triasland. Die meisten unserer Besucher erreichen uns mit dem PKW. Es besteht aber auch die Möglichkeit, mit der Bahn anzureisen. In Kleinwangen gibt es einen Haltepunkt, von dem aus es nur wenige hundert Meter bis zur Arche Nebra sind. Die Arche Nebra hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sie müssen sich nicht anmelden.
Essen in Leipzig: So schmeckt der Orient

Die orientalische Küche ist so vielfältig wie die Länder, denen sie zugeschrieben wird. Dementsprechend breit ist die Auswahl auch in Leipzig. Fünf Lokale, die unterschiedlicher kaum sein könnten, hat Reporterin Lisa Schliep besucht und für Sie getestet. Eines von Ihnen stellen wir Ihnen hier vor - das gesamte Ergebnis können Sie mit einem LVZ-Plus Abo hier nachlesen.
Mohammad Tarig Sulieman im Maza Pita in der Könneritzstraße. Foto: Andre Kempner
Mohammad Tarig Sulieman im Maza Pita in der Könneritzstraße. Foto: Andre Kempner
Maza Pita – syrisches Fingerfood auf der Kö
Was gibt’s hier? Maza und Pita, wie es der Name des Ladens verspricht. Maza gilt gemeinhin als Vorspeise und ist ein wichtiger Bestandteil der Esskultur des Mittleren Ostens. Im syrischen Bistro auf der Könneritzstraße gibt es sie wahlweise vegan, vegetarisch oder mit Fleisch. Was auf keinem Teller fehlen darf, sind Pitachips, Brotsalat (Fatousch), Petersiliensalat (Taboule) und Paprika-Tomaten-Creme mit Sesam (Mohammara). Die gerollten Fladenbrote, also Pita, gibt es ebenso mit und ohne fleischige Komponente.
Wie fühlt es sich hier an? Gemütlich und entspannt. Der Freisitz klammert sich einmal um den Laden herum und ist vor allem in den Abendstunden immer reich gefüllt. Im Gastraum dominieren kräftige Rot- und Grüntöne, die einen schönen Kontrast zum dunklen Mobiliar bilden. Im hinteren Teil gibt es eine kleine Spielecke für Kinder. Das Maza Pita ist der perfekte Kiezladen für jedermann.
Das Besondere? Faire Preise für hausgemachtes Fingerfood. Der Laden entlastet den Geldbeutel immens und hinterlässt dennoch das Gefühl, lecker gegessen zu haben. Tipp: Die „Maza Variationen“ – das Beste aus allen Komponenten, bunt zusammen auf dem Teller drapiert.
Wie schmeckt’s? Fein, frisch und würzig. Auf dem veganen Maza-Teller tummeln sich knusprige Falafel (vor allem mit Mohammara ein Gedicht), Taboule, Fatousch, Möhren, Rote Bete, gegrillte Aubergine und allerlei Soßen. Dazu krosse Pitachips und dünnes Fladenbrot als Sättigungsbeilage. Minzdip, Baba Ghanoush und Hummus sind das absolute Highlight und die mit Abstand feinsten Soßen im Test.
Wer wird hier glücklich? Alle, die für kleines Geld gut essen möchten. Und vielleicht jene, für die es immer schnell gehen muss. Denn im Maza Pita ist das meiste bereits vorbereitet. Das Team bedient sich bei der Zusammenstellung an der Frischetheke.
Sternchen: 5 von 5.
Adresse: Könneritzstraße 49.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 11 Uhr bis 22 Uhr.
Auf dem Rad... über die Wurzener-Land-Route

Die Lorenzsche Zuckerfabrik in Mühlbach bei Wurzen ist eine Station auf der Tour. Foto: Andreas Döring
Die Lorenzsche Zuckerfabrik in Mühlbach bei Wurzen ist eine Station auf der Tour. Foto: Andreas Döring
76,3 Kilometer Länge, 207 Höhenmeter Anstieg sowie fünf Stunden und 14 Minuten Fahrzeit – das sind die Eckdaten für die Wurzener-Land-Radroute durch den nördlichen Teil des Nationalen Geoparks Porphyrland. Ausgangs- und Endpunkt ist Wurzen. Noch dürfte das Wegenetz ein Geheimtipp für passionierte Pedaleure sein, doch soll sich das mit der touristischen Vermarktung in Zukunft ändern.
„Im nächsten Jahr wollen wir die Strecke beschildern“, berichtet Michael Zerbs. Wer allerdings heute schon wissen will, welche Orte und Sehenswürdigkeiten es dort zu entdecken sind, kann sich bereits digital über outdooractive.com informieren. Start für den Freizeitspaß per Muskelkraft ist der Bahnhof Wurzen.
Von hier aus geht es über den Marktplatz und die Eilenburger Straße in Richtung Nischwitz. Wasewitz, Canitz sowie Thallwitz, Böhlitz und Röcknitz sind die nächsten Etappen, bevor das Lossatal die weiteren Ziele markiert. Der Schwierigkeitsgrad, Anstiege von zehn bis 15 Prozent, wächst mit den Hohburger Bergen, flacht dann aber über Thammenhain, Falkenhain, Frauwalde, Heyda, Dornreichenbach und Mark Schönstädt wieder ab. Mit Kühren, Mühlbach, Burkartshain, Pyrna und Nitzschka erreicht der Radler wieder das Wurzener Stadtgebiet und darf sich auf das Übersetzen mit der Muldefähre in Dehnitz freuen. Für den Schlussspurt sorgen schließlich Bennewitz und Grubnitz.
So schön war der Sommerurlaub 2020

Trotz des Corona-Sommers 2020 haben viele Leipziger ihren Urlaub an schönen Stränden, in einzigartigen Städten in und außerhalb Deutschlands verbracht oder atemberaubende Aussichten in den Bergen genossen. Über 100 Fotos von den schönsten Urlaubsmomenten haben die LVZ-Leser eingeschickt. Wir haben eine Auswahl getroffen, aus der Sie, liebe Leser, noch bis zum 16. September das schönste Sommerfoto 2020 wählen können.
Hier geht’s direkt zur Galerie:
Das sind die zehn schönsten Urlaubsfotos aus Leipzig
Das Wochenende in Leipzig: Feuchtfröhlich auf dem Weinfest

Die Sächsische Weinkönigin Lisa Leinemann (27) eröffnet mit Weinprinzessin Katrin Hecht (29) und Weinprinzessin Ann-Kathrin Schatzl (26) bei der Eröffnung des Weinfestes. Foto: Andre Kempner
Die Sächsische Weinkönigin Lisa Leinemann (27) eröffnet mit Weinprinzessin Katrin Hecht (29) und Weinprinzessin Ann-Kathrin Schatzl (26) bei der Eröffnung des Weinfestes. Foto: Andre Kempner
An 17 Ständen können noch bis Sonntag Weine aus Sachsen, von Saale-Unstrut und aus anderen Weinbauregionen in Deutschland und Europa verkostet werden. Neu im Angebot sind diesmal italienische Weine aus Venetien. Neben Weinen und Sekten haben die Erzeuger laut Marktamt auch Traubensäfte, Weintraubenlikör, Brände, Weinessig, Weinaccessoires und mehr mitgebracht. Passend zum Wein bieten mehrere Gastronomen auch weintypische Speisen an.
Einlasskontrollen und Reservierung: Von den insgesamt 1200 Plätzen auf dem umzäunten Areal sind 800 an nummerierten Tischen vorab buchbar. Die Reservierung im Online-Reservierungssystem kostet einen Euro. Möglich ist diese auch am Ticketschalter direkt am Eingangsbereich Markt/Salzgässchen. Die Reservierung ist nur möglich für Besuche ab 18 Uhr. Restliche freie Plätze werden an den Abenden flexibel vor Ort vergeben. Am Einlass werde es Kontrollen und eine Besucherregistrierung zur Kontaktnachverfolgung geben, teilt das Marktamt mit.
Ausflugstipp in die Region
Vorgestellt: Die Flugwelt Altenburg-Nobitz
Mit seinen über 100 Jahren zählt der Flugplatz am Leinawald bei Altenburg zu den ältesten noch in Betrieb befindlichen der Welt. Der im Jahr 2004 gegründete Verein Flugwelt Altenburg-Nobitz e.V. machte es sich zur Aufgabe, diese Geschichte in einem historischen Gebäude am Flugplatz darzustellen. Daraus ist ein Museum hervorgegangen. Neben der geschichtlichen Entwicklung werden viele Themen rund um die Luftfahrt anschaulich dargestellt. Etliche Exponate wie Flugzeugteile, Ausrüstungen, Uniformen, Dioramen und Modelle aus den verschiedenen Epochen füllen die Räume des Museums. Dabei geht es nicht immer nur um Technik. Schautafeln vermitteln Wissenswertes über Persönlichkeiten der Fliegerei, Luftaufklärung, Flugzeugbemalung. Im Freigelände kann man dreizehn originale Flugzeuge hautnah erleben, darunter Raritäten wie die Brequet Atlantic und die Mig-21SMT. Einmalig ist auch das Funktionsmodell des Ortungsgerätes „Würzburg“ mit Originalteilen. Wechselnde Sonderausstellungen zeigen neue und interessante Facetten der Fliegerei.
Das Museum Flugwelt Altenburg-Nobitz ist das einzige seiner Art in Thüringen. Es verfügt über ein Café, in dem ein Imbiss eingenommen werden kann.
Kontakt: Flugwelt Altenburg-Nobitz e.V.; Am Flughafen 3; 04603 Nobitz
Foto: Flugwelt Altenburg-Nobitz, Simon Büttner
Foto: Flugwelt Altenburg-Nobitz, Simon Büttner
Neues aus Stadt und Land

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