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SUP, Strandkörbe & Co.: Endlich raus ins Neuseenland!

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LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
29 Grad hat das Thermometer gestern zeitweise angezeigt und somit einen Vorgeschmack auf den Sommer gegeben. Auch wenn die Temperaturen aktuell wieder etwas zurückgehen: Jetzt ist die Zeit zum Rausgehen - ganz egal ob in den Park, in einen Biergarten oder zumindest auf den Balkon.
Natürlich zieht es viele Menschen an warmen Tagen ans Wasser - vor allem das Neuseenland rund um Leipzig blüht aktuell auf. Mittlerweile gibt es dort viele Wassersport-Angebote. Aber auch alle, die ihre Zeit lieber am als im Wasser genießen, müssen sich nicht langweilen. Wir haben einen Überblick für Sie zusammengestellt.
Das Schöne am Sonnenschein ist ja aber auch: Manchmal braucht es gar nicht so viel Action. Auch einfach entspannt in der Sonne zu sitzen (Sonnencreme nicht vergessen!) und einen Kaffee zu trinken kann helfen, die Batterien wieder aufzuladen. Diese zehn Minuten passen in den allermeisten Fällen zum Glück selbst in einen vollen Arbeitstag. Und sie heben fast automatisch die Stimmung - zumindest geht es mir so.
In diesem Sinne: Genießen Sie die warmen Tage!
Ihre Josephine Heinze
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Das Neuseenland startet in die Saison

Wer sich auf oder im Wasser wohlfühlt, der wird im Neuseenland ohne Frage fündig. Ob im Boot, auf dem Board oder unter Wasser – nicht nur auf dem Zwenkauer oder dem Kulkwitzer See macht das Spaß. Wer lieber Golf spielt, im Strandkorb liest, oder ein Musical erleben möchte, der kann sich in Richtung Cospudener, Markkleeberger und Schladitzer See aufmachen. Die LVZ hat sich an diesen Seen umgeschaut und stellt zum Saisonstart verschiedene Aktivitäten vor.
Die Seen rund um Leipzig haben viel zu bieten - im und am Wasser. (Bild: Wolfgang Sens)
Die Seen rund um Leipzig haben viel zu bieten - im und am Wasser. (Bild: Wolfgang Sens)
Strandkörbe am Cospudener See
Wasser, Strand und Sonne satt: Mit Ausnahme des romantischen Wellenrauschens hat der Cospudener See alles zu bieten, was Urlauber, Tagestouristen und Naherholungssuchende von der „kleinen Ostsee vor der Haustür“ erwarten. Wirklich alles?
Verena Stockfisch vermisste bei ihren Spaziergängen entlang des Markkleeberger Strandes bisher ein wichtiges Accessoire. „Wenn man ein schattiges oder vor Wind geschütztes Plätzchen finden will, sucht man oft vergeblich“, hat die 46-Jährige festgestellt. Die Lösung des Problems fand sie in ihren Kindheitserinnerungen. Aufgewachsen auf der Insel Usedom, hatte Stockfisch ihre ersten Lebensjahre quasi zwischen Strandkörben verbracht. „Genau die fehlen hier“, hat sie erkannt und Nägel mit Köpfen gemacht.
Strandkörbe sind schwer zu bekommen
Weil neue Strandkörbe kaum zu bekommen sind und die Lieferzeiten über zwei Jahre betragen, ist sie persönlich zu einem Hersteller nach Travemünde gefahren und mit ihm einig geworden. Und so kamen vor wenigen Tagen 15 nagelneue Strandkörbe am Cospudener See an. Am Strandbereich zwischen dem Seehaus Cospuden und dem Golfplatz können sie ab jeweils 10 Uhr für den ganzen Tag zum Preis von 15 Euro oder ab 15 Uhr zum Halbtagspreis von 8 Euro gemietet werden.
Der „Kassenkorb“, an dem man den Betrag entrichten kann und den Schlüssel erhält, fällt auch optisch auf. „Während alle anderen Körbe in maritimem Blau-Weiß gehalten sind, erkannt man ihn an der Creme-Farbe“, sagt Stockfisch, die das Projekt vorerst als Test betrachtet. „Entweder war das eine Schnapsidee oder ein genialer Einfall“, sagte sie bei der Eröffnungsparty. Aber schon das erste Wochenende hatte dann alle Bedenken zerstreut. Der geniale Einfall kommt an am Cossi.
Schnapsidee oder genialer Einfall? Strandkörbe am Cossi. (Bild: Kempner)
Schnapsidee oder genialer Einfall? Strandkörbe am Cossi. (Bild: Kempner)
Stand-Up-Paddling auf dem Kulkwitzer See
Auf der Markranstädter Seite des Kulkwitzer Sees hat „Ab ans Ufer“ bereits seit dem 13. Februar wieder offiziell geöffnet. Wem das Wasser aber auch aktuell nicht zu kalt ist, der kann sich für 15 Euro in der Stunde ein Stand-Up-Paddle-Board (SUP) ausleihen und über den Kulki schippern. „Wir haben alles vorbereitet“, erklärt Geschäftsführer Stephan Riedel. „Ab nächster Woche dürften die Wassertemperaturen dann auch wirklich zum Paddeln einladen. Obwohl auch Hartgesottene derzeit schon baden.“
SUP-Kurse bietet „Ab ans Ufer“ nicht an. Aus gutem Grund, wie Riedel meint. „Aus unserer Sicht braucht es dafür keinen Kurs, deshalb machen wir auch keine“, sagt er. Es gebe eine Einweisung und praktische Tipps, wenn der Kunde dies wünscht. „Ansonsten ist es sehr leicht zu erlernen“, so Riedel.
Ins Wasser fallen - und einfach wieder aufsteigen
Auch das Worst-Case-Szenario sei überschaubar. „Man kann ins Wasser fallen“, meint der Geschäftsführer. „Aber dann steigt man eben einfach wieder auf.“ Größere Risiken gebe es im Flachwasserbereich, weshalb immer auf den Knien bis ins tiefe Wasser gepaddelt werden sollte.
Geöffnet ist bei „Ab ans Ufer“ jeden Tag von 10 bis 20 Uhr, montags erst ab 12 Uhr. Neben den SUP können auch Boote oder eine Grillinsel gemietet werden. „Wir haben auch einen kleinen kuscheligen Strand, der vor allem von Familien gern genutzt wird“, sagt Riedel. Auch in diesem Jahr sollen wieder fünf Kabarett-Abendvorstellungen mit den Academixern stattfinden, auch die Theaterturbine wird zu Gast sein. „Wann genau das stattfindet, ist bei uns auf der Homepage zu finden“, erklärt der Geschäftsführer. „Da lohnt es sich dann auch, schnell zu sein. Wir verkaufen für jede Vorstellung immer nur 200 Karten.“
"Ab ans Ufer" verleiht SUPs am Kulki. (Bild: Kempner)
"Ab ans Ufer" verleiht SUPs am Kulki. (Bild: Kempner)
Tauchbasis am Zwenkauer See
Einfach mal abtauchen, die Ruhe genießen und den Alltag vergessen – das ist von Robert Langes Tauchbasis am Zwenkauer See aus möglich. Dort zu sein, wo der Mensch eigentlich nicht hingehört und wo kein Handy klingelt – das macht für viele die Faszination des Sports aus. „Der See bietet ideale Bedingungen für alle Arten des Tauchens. Das Flachwasser ist perfekt fürs Schnuppertauchen und für Anfängerkurse. Durch die terrassenartige Struktur des Seebodens gelangt man vom Ufer sehr schnell bis auf 45 Meter Tiefe und kann neben einer ausgeprägten Flora und Fauna sogar ausgedehnte Wälder entdecken“, schwärmt er von seinem Revier.
Seine Basis am Kap in der Hafenstraße 5 hat er speziell für die Ausbildung konzipiert, er bietet ein breites Spektrum an Kursen im technischen Tauchen, der fortgeschrittenen Variante des Sporttauchens, an. „Ausgebildet wird ausschließlich mit Trockentauchanzügen, damit die Taucherinnen und Taucher immer warm bleiben, denn auch im Sommer wird ab 30 Meter Wassertiefe nie wärmer als acht Grad“, erläutert er. „Wir legen in allen Bereichen großen Wert auf einen fundierten und sicheren Unterricht. Kurse finden grundsätzlich mit maximal zwei Schülerinnen oder Schülern statt, und beim Schnuppertauchen geht nur eine Person mit dem Tauchlehrer ins Wasser.“
Stammkundschaft nutzt Basis autark
Die Tauchbasis kann von der Stammkundschaft auch autark genutzt werden. Mit einem Transponder steht zwischen Mai und Oktober von der Selbstfüllanlage für die Tauchflaschen über die Duschen bis hin zu Getränken und einer Suppe aus dem Automaten alles, was vor, beim oder nach einem Ausflug in die Unterwasserwelt benötigt wird, zur Verfügung.
„Als besonderen Gimmik gibt es seit dem Herbst letzten Jahres einen weiteren Automaten, in dem die wichtigsten Klein- und Ersatzteile für Taucher zur Verfügung stehen“, sagt Lange. In den Sommermonaten biete die Tauchbasis Zwenkauer See auch wieder Bootsausflüge zum Unterwasser-Wrack „MS Reini“ und anderen Tauchplätzen an, die nur vom Boot aus erreicht werden können.
Die Tauchbasis am Zwenkauer See. (Bild: André Kempner)
Die Tauchbasis am Zwenkauer See. (Bild: André Kempner)
Mittelsachsens Theatersommer steht bevor

Es könnte ein richtig toller Sommer für die Mittelsachsen werden. Was das kulturelle Angebot betrifft, wird er das auf jeden Fall. Das Mittelsächsische Theater präsentierte am Dienstag seine Sommersaison 2022. Knapp 70 Vorstellungen und Konzerte, der größte Teil in den Außenspielstätten, warten auf die Besucher.
Neben dem Freiberger Schlosshof, dem Döbelner Niedermarkt und Orten in Mittweida, Hainichen und Hartha spielt die Seebühne in Kriebstein wieder die Hauptrolle im Theatersommer. Zum zehnten Mal gibt es dort die Operettenfestspiele. „Eigentlich zum elften Mal, aber 2020 musste coronabedingt ausfallen“, so Intendant Ralf-Peter Schulze, für den es nicht nur seine elfte, sondern auch letzte Sommerspielzeit am Mittelsächsischen Theater wird, weil er das Haus danach verlässt.
Die Seebühne Kriebstein.
Die Seebühne Kriebstein.
Seit 15 Jahren wird die Spielstätte am Wasser, die zuletzt rund 24.000 Besucher in der Saison angezogen hat, von den Theaterschaffenden genutzt. „Die Seebühne sucht ihresgleichen, sie ist einmalig in Sachsen“, stellte Landrat Mattias Damm in seinem Grußwort fest und wünschte auch für dieses Jahr „eine gute Saison“.
Dass es eine solche wird, daran arbeitet das Theaterteam schon seit Monaten Hand in Hand. Inszeniert wird in diesem Jahr für die Seebühne die Lehár-Operette „Der Graf von Luxemburg“, der das lustige Leben liebt und mehr Geld ausgibt, als er hat. Insgesamt 23 Vorstellungen der Operette, die voll ist mit sehnsüchtigen Liebesmelodien und schwungvollen Tanzrhythmen, sind ab dem Tag der Premiere am 10. Juni geplant.
Es geht um Geld, Liebe, Sein oder Schein. Regisseur Jürgen Pöckel, der zehn Jahre an der Staatsoperette Dresden Ensemblemitglied war, ist für die Inszenierung als Gast geholt worden. „Theater wird gefragt sein, wie wir es noch nie erlebt haben“, so Pöckel, der den Auftrag für Theaterschaffende darin sieht „Menschen in schwerer Zeit glücklich zu machen.“
Die Mode im „Fürst von Luxemburg“: Macht Frauen sehr schön und Männer elegant. (Bild: Engelmann-Bunk)
Die Mode im „Fürst von Luxemburg“: Macht Frauen sehr schön und Männer elegant. (Bild: Engelmann-Bunk)
Seit drei Wochen wird kontinuierlich am Stück geprobt, bald geht es raus auf die Seebühne nach Kriebstein. Dort laufen aktuell die Aufbauarbeiten für das wieder von Tilo Staudte entwickelte Bühnenbild, wovon sich die Gäste im Freiberger Theater dank einer Video-Live-Schalte zu Kriebsteins Bürgermeisterin Maria Euchler und Theater-Geschäftsführer Dr. Hans Peter Ickrath überzeugen konnten. Etwas bildhafter als zuletzt bei der Csardasfürstin ist es, in der Mitte thront ein großes Karussell. Schon seit den Wintermonaten wird an den Kostümen gearbeitet, die in Regie von Kostümbildnerin Andrea Eisensee entstehen.
Seebühne Mittelpunkt des Theatersommers
Die Seebühne mit den Operettenfestspielen ist zweifelsohne der Mittelpunkt des Theatersommers. Eröffnet wird die Saison in Kriebstein bereits am 21. Mai mit einem Konzert der Firebirds. Doch es gibt tatsächlich noch sehr viel mehr Angebote. Die Mittelsächsische Philharmonie, die auch mit großem Orchester bei den Operettenfestspielen auf der Seebühne vertreten ist, probt aktuell unter anderem für die Frühlingskonzerte in der Region, die als Ersatz für die ausgefallenen, immer sehr beliebten Neujahrskonzerte ins Programm genommen wurden. Im Stadtpark Frankenberg, am Schwanenteich Mittweida, in der Hartharena, im Bautzener Theater und im Goldenen Löwe in Hainichen werden sie zu hören sein.
Die Häuser machen sich für die Sommersaison bereit.
Die Häuser machen sich für die Sommersaison bereit.
Zwei Konzerte auf Döbelner Niedermarkt
Auf der Seebühne wird es ein Sommerkonzert geben (10. Juli) und auch am Döbelner Niedermarkt, der in den zurückliegenden beiden Corona-Jahren theatralisch und musikalisch erschlossen wurde, gibt es wieder zwei Konzerte: „Little Big Band“ mit Jazz und Swing am 30. Juni und die „Serenade am Stiefelbrunnen“ am 15. Juli, bei der ein Streichorchester populäre Kompositionen von Mozart, Grieg, Barber, Britten und Piazolla zu Gehör bringt.
In den Häusern in Döbeln und Freiberg wird es im Sommer Aufführungen geben: Den „Satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch“ und das Märchen „Gold“ für Kinder. Unbedingt empfehlenswert auch und eine Chance für alle, die die Aufführung in den Theatern verpasst haben: Die Komödie „Außer Kontrolle“ von Ray Cooney wird noch achtmal gezeigt – im Freiberger Schlosshof.
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