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Sonnenuntergänge über den Dächern Leipzigs ++ Wandern im Flöhatal

LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
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Liebe “Frische Luft”-Gemeinde,
es ist Donnerstag - Newsletter-Tag und das Wetter hat sich auch darauf besonnen, dass es das mit dem Sommer noch nicht gewesen sein kann. Am Wochenende erwartet uns viel Sonnenschein und deutlich angenehmere Temperaturen als die vergangenen Tage. Gute Bedingungen also, um Sie wieder einmal nach draußen zu locken.
Das will ich heute zum einen mit einem Wanderausflug ins Erzgebirge versuchen. Zum anderen bitte ich Sie nach ganz oben. Über die Dächer Leipzigs nämlich, wo sich der Sonnenuntergang an einem Spätsommerabend mit einem Longdrink auf den Dachterrassen der Rooftop-Restaurants noch besser genießen lässt.
Meine Kollegin Regina Katzer hat die Bars auf den Dächern der Stadt ge- und besucht. So viele gibt es davon gar nicht und die meisten sind auch sehr bekannt. Aber die Kollegin hat genauer hingeschaut und getestet, wo es sich am besten anfühlt, wie es um den Service bestellt ist und was besonders gut schmeckt. Den Himbeer-Mojito im “Felix” muss ich jedenfalls bei Gelegenheit auch mal probieren. So viel steht fest.
Haben Sie einen schönen Spätsommer. Auf bald
Ihr Thomas Lieb
P.S.: Ich will Sie nicht neidisch machen, aber mein Jahresurlaub beginnt morgen. Ich bin mit dem Rad kreuz und quer durch Deutschland unterwegs. Deswegen begrüßt Sie an dieser Stelle am nächsten Donnerstag eine neue Kollegin.

Ausflugstipp: Wandern im Flöhatal

Der erzgebirgische Ort Grünhainichen. Foto: Frank Wehrmeister
Der erzgebirgische Ort Grünhainichen. Foto: Frank Wehrmeister
Im traditionsreichen erzgebirgischen Grünhainichen lohnt sich ein 13 Kilometer lange Rundwanderung durchs Flöhatal, der an einer großen Spieldose vorbei zu einem begehbaren Stollen führt.
Die Orte Grünhainichen und Borstendorf liegen sich an den beiden Hängen des Flöhatales gegenüber. Während Grünhainichen vor allem durch seine lange Tradition erzgebirgischer Volkskunst bekannt ist, war der Nachbarort seit den 1870er-Jahren Produktionsstandort für Schachspiele. In später Erinnerung wurde ein Schachwanderweg eingerichtet und mit dem „Gelben Strich“ markiert, der zugleich ein Schachmotiv trägt.
Gestartet wird am Bahnhof Grünhainichen-Borstendorf, wo die Bahnstrecke überquert und am Fluss die Flöhatalstraße entlang gelaufen wird. An der Brücke nach rechts abbiegen und die steile Mühlenstraße in Grünhainichen hinauf wandern.
Die große Spieldose steht an der Chemnitzer Straße
Erster Anlaufpunkt ist die 350 Jahre alte Spanziehmühle, ein technisches Denkmal. Weiter oben an der Chemnitzer Straße steht die große Spieldose. Sie ist ganzjährig jeweils in einer Sommer- oder Wintervariante aufgestellt, die Sommervariante ist mit Blumenkindern der Firma Wendt & Kühn KG.
Wir verlassen den Ort und gehen am Seniorenheim vorbei. Der dem „Schulplatz“ folgende Wiesenweg mündet auf der Höhe in einen Feldweg. Wir gehen links und in Verlängerung der eingeschlagenen Richtung erneut auf einem Wiesenweg leicht bergab bis zum nächsten Feldweg, hier dann rechts bis zum Waldrand. Dort heißt es aufpassen, um den Abzweig links nicht zu verpassen.
Der Weg führt zum 141 Jahre alten Fuchsturm
Der schmale Wanderweg (Gelber Strich) führt über eine Höhe mit Rastplatz hinweg zum Fuchsturm. Dieser wurde um 1880 als privater Aussichtsturm eines Webereibesitzers auf einem Felssporn erbaut, kann jedoch nicht bestiegen werden. Talabwärts wird nach wenigen Minuten die Flöha erreicht. Die so genannte Fuchshöhle ist ein bei der Suche nach Silber in den Berg getriebener, begehbarer Stollen. Das Mitführen einer Taschenlampe sei empfohlen.
Direkt neben der Eisenbahnbrücke ermöglicht die überdachte „Schaukelbrücke“ den Weg über den Fluss. Wir halten uns am anderen Ufer links (Roter Strich). An der Brücke beim Wasserkraftwerk verlassen wir das Tal und wandern schräg zum Hang (Grüner Strich). Am oberen Waldrand umgehen wir rechter Hand ein Wildgehege und folgen – vorbei an der Sportanlage – dem Höhenweg.
An der Straße zur Floßmühle wandern wir nunmehr rechts auf dem Schachwanderweg weiter. Wir umlaufen eine landwirtschaftliche Anlage und erreichen über die Wiese oberhalb den Weg in Richtung Wald. Vorbei am versiegten „Försterbauerbrunnen“ kommen wir an den Wettinplatz mit dem „Heinrich-Albert-Gedenkstein“. Von der Kreuzung aus wandern wir zu „Webers Ruh“ und genießen die schöne Aussicht zur Augustusburg.
Ein Abstecher zur „Schönen Aussicht“ ist möglich
In Borstendorf überqueren wir die Dorfstraße und laufen gegenüber auf der Querstraße und der Kleesbergstraße weiter.
„Am Kleesberg“ können wir einen Abstecher hinauf zur „Schönen Aussicht“ machen. Im Langen Grund am Borstendorfer Bach folgen wir dem Schachwanderweg links. Erst „Am Berg“ steigen wir hinab in den Ort. Vorbei am Sägewerk und an der Zufahrt zur Papierfabrik kommen wir an die Flöhabrücke und nach 13,5 Kilometern zum Ausgangspunkt. Von Frank Wehrmeister
Wandertipps
Spätsommer auf den Leipziger Rooftops

Reporterin Regina Katzer hat fünf Hotspots in der Innenstadt getestet. Foto: Kempner
Reporterin Regina Katzer hat fünf Hotspots in der Innenstadt getestet. Foto: Kempner
Wo treffen sich die Leipziger in lauen Sommernächten und genießen spektakuläre Ausblicke, kühle Getränke und kleine Snacks? Wir haben die Rooftop-Bars von Leipzig getestet. Zwei davon stellen wir heute vor.
Panorama Tower mit Aussichtsplattform
Atemberaubende Aussicht vom Panorama Tower auf Leipzig. Foto: Kempner
Atemberaubende Aussicht vom Panorama Tower auf Leipzig. Foto: Kempner
Was gibt’s hier? ​Nach einer rasanten Fahrt mit dem Aufzug in die 29. Etage des City-Hochhauses warten im Restaurant sensationelle Rundum-Blicke hoch über den Dächern der Innenstadt auf die Gäste. Ich nehme mit meiner Begleitung am reservierten Tisch Platz – meinem Wunsch, auf den Augustusplatz schauen zu können, wurde entsprochen. Wir entscheiden uns für das Business-Lunch, das von Montag bis Freitag von 11.30 bis 14 Uhr angeboten wird. Es ist ein Drei-Gang-Menü aus einer kreativen Suppe, einer leichten Hauptspeise – vegetarisch, Fisch oder Fleisch – und einem beschwingten Dessert. Wer mehr will, der wird auch in der gut sortierten Speisekarte fündig.
Wie fühlt sich’s hier an? ​Die Augen der Gäste sind durch die gut geputzten Fensterscheiben nach draußen gerichtet oder auf die „kulinarischen Höhenflüge“, die auf den Tellern serviert werden. 
Das Besondere: ​Eindeutig der imposante Blick auf die Messestadt von ganz oben – nicht nur von Touristen, auch die Einheimischen kommen gerne zu besonderen Anlässen oder einfach mal für eine Mittagspause aufs Dach, um sich neue Eindrücke zu holen.
Wie schmeckt’s? ​Vor allem das Auge hatte viel Freude an den Gerichten. Das cremige Kichererbsen-Süppchen mit Gemüse, Ras el-Hanout und Joghurt abgerundet, kommt nur wenige Minuten nach der Bestellung auf den Tisch. Das ist wirklich „Plate of Art“, die Kunst auf dem Teller, mit der das Restaurant für seine gehobene Kreativküche wirbt. Das Schweinefilet ist zart und zergeht auf der Zunge, die Polenta schlotzig und das Jus schön fruchtig. Auch das Fischfilet ist leicht bekömmlich und liegt nicht lange im Magen. Am Ende unserer geschäftlichen Schlemmerreise verzückt eine Komposition aus Joghurtschnitte mit Erdbeeren und Rhabarber, verziert mit Schokolade. 
Wer wird hier glücklich? ​Wer Leipzig mal aufs Dach steigen will, ist hier genau richtig. Die Aussichtsplattform ist nur wenige Stufen vom Restaurant entfernt. Den Platz an der Sonne auf 130 Metern Höhe gibt es für 4 Euro pro Person. Die Schwindelfreien stehen staunend an der Brüstung, es fühlt sich ein bisschen wie bei Yadegar Asisi im Panometer an. Unbedingt Zeit einplanen! Und wer nach dem Essen einfach chillen möchte, der nimmt im Liegestuhl oder an den kleinen Tischen Platz und holt sich am Kiosk Getränke oder Eis.
Adresse: ​04109 Leipzig, Augustusplatz 9
Öffnungszeiten: ​Mo bis Fr 11.30 bis 22.30 Uhr, Fr 11.30 bis 23 Uhr, Sa 11.30 bis 23.30 Uhr, So 10 bis 22 Uhr, Feiertags 11.30 bis 23 Uhr
Felix Kantine mit Dachterrasse
Auf der Terrasse vom Felix im Lebendigen Haus am Augustusplatz.
Auf der Terrasse vom Felix im Lebendigen Haus am Augustusplatz.
Was gibt’s hier? ​Die Getränkekarte reicht von Aperitifs und hausgemachten Limonaden über Kaffee, Tee und Wein bis zu Cocktails, Bier und Spirituosen. Wer nur einen Happen mag, der hat die Wahl zwischen Caesar Salad, Tacos oder Tortillas. Die gut sortierte Speisekarte macht Veganer, Vegetarier und „Fleischfresser“ glücklich. Abgerundet wird die kulinarische Schlemmerei mit Stieleis, Eierlikörcreme, Schoko- Brownie oder Käsebrettchen – mit Trauben und Feigensenf.
Wie fühlt sich’s hier an? ​Der Sommerabend in der sechsten Etage beginnt auf der Dachterrasse mit Sand unter den Füßen und einem Sonnensegel über unseren Köpfen. „Glück kann man kaufen. Man nennt es Essen“ verlautet eine Tafel an unserem Tisch. Wir sitzen auf Stühlen mit weißen Hussen und fühlen uns wie im Urlaub. Nach einer Stunde flüchten wir in die Kantine – es regnet mal wieder. Wir ergattern einen Fensterplatz mit Blick zum Augustusplatz. Die Servicekräfte sind sehr nett und aufmerksam. Der Abend ist gerettet.
Das Besondere: ​Für Glücksgefühle sorgt der Panorama-Blick aus 22 Metern Höhe über den Augustusplatz. Der ist nicht nur tagsüber ein Highlight, sondern auch spektakulär anzuschauen, wenn die Sonne hinter dem Krochhochhaus verschwindet. 
Wie schmeckt’s? ​Die Vorspeise „Pastrami“, zarte Rindfleischscheiben mit körnigem Frischkäse auf Hausbrot, schmeckt würzig und macht schnell satt. Dazu gibt es auf Empfehlung ein Glas Grauburgunder. Unter den „Fancy Bowls“ entscheiden wir uns für den Thunfisch in Sesam mit Glasnudeln, Zuckerschoten und Wakame-Algen. Ein echtes Geschmackserlebnis. Das Wasser zum Essen wird übrigens mit Eiswürfeln und Zitronenscheiben serviert. Zum Sonnenuntergang genieße ich einen erfrischenden Himbeer-Mojito – leider ohne echte Früchte, nur mit Sirup. 
Der Himbeer-Mojito (2.v.l) mit wiederverwendbarem Trinkhalm. Foto: Regina Katzer
Der Himbeer-Mojito (2.v.l) mit wiederverwendbarem Trinkhalm. Foto: Regina Katzer
Wer wird hier glücklich? ​Verliebte Pärchen, die sich bei jedem Wetter in einen Strandkorb einkuscheln können, um den Sternenhimmel zu beobachten und Hochzeitsgesellschaften, die es eine Etage höher im Restaurant krachen lassen können. Die entspannte Bar-Atmosphäre in der ehemaligen Leipziger Alten Hauptpost, deren Charme im Einrichtungsstil weiterlebt, ist für alle eine Empfehlung.
Adresse: ​04109 Leipzig, Augustusplatz 1-3
Öffnungszeiten: ​Montag bis Donnerstag 14 bis 23 Uhr, Freitag bis Sonntag 12 bis 23 Uhr
Was ist am Wochenende in Leipzig los

Musik und Theater, Kunst und Kulinarik, Feste in Parks und Partys an den Seen – auch am Wochenende vom 3. bis 5. September stehen in und um Leipzig noch einmal viele Open-Air-Veranstaltungen auf dem Programm. Einige letztmalig, bevor die Freiluftsaison für dieses Jahr ausklingt. 
Das ist am Freitag in Leipzig los
Jugend jazzt: ​Das Jugendjazzorchester Sachsen tritt am Freitag 20 Uhr auf dem Agra-Veranstaltungsgelände Bornaische Straße 210 auf, zusammen mit dem brasilianischen Jazzmusiker, Komponist und Arrangeur Emiliano Sampaio. Das Motto des Abends heißt „Brazil, Jazz and More“, Tickets gibt es hier
Pflanzliche Hilfe​: Katy Geißler aus der Löwen-Apotheke im Pösna-Park ist am Freitag 18.30 Uhr im Botanischen Garten Großpösna zu Gast. Sie erklärt in einem  Vortrag, wie Beschwerden von Akne bis Wechseljahresproblemen mit Hilfe von Arzneipflanzen gelindert werden können. Anschließend werden bei einem Rundgang durch den Botanischen Garten einzelne Pflanzen betrachtet. Bitte anmelden unter Telefon 034297 41249, weitere Infos hier
Das ist Samstag in Leipzig los
Food Festival: ​Sieben kulinarische Stadtführungen durch die Leipziger Innenstadt starten am Sonnabend zwischen 10 und 18 Uhr am Alten Rathaus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen besondere Läden und Restaurants und lernen deren kulinarische Spezialitäten kennen. Zur Auswahl stehen folgende Themen: Allasch-Tour (10 und 16 Uhr), Schoko-Tour (11 und 17 Uhr), Biertour (12 und 18 Uhr), Spezialitäten-Tour (14 Uhr). Weitere Infos und Voranmeldung hier.
Markkleeberger Kunstwinkelfest: ​In der Rathausstraße zwischen Hauptstraße und Bahnhofsvorplatz wird am Sonnabend ab 12 Uhr das dritte Markkleeberger Kunstwinkelfest gefeiert. Auf die Besucherinnen und Besucher warten ein Kunstmarkt mit 40 Ständen, Straßenmusikanten und kulinarische Köstlichkeiten. Die Einweihung der Freiluftgalerie „Am Kunstwinkel Markleeberg“ mit 24 neuen Kunstmosaiken startet um 13 Uhr.
Leipziger Musikgarten​: Entdecke klassische Musik in grünen Oasen, so lautet das Motto der sommerlichen Musikreihe – inklusive gemeinsamer Brotzeit, Rezepte-Austausch und Kräuter-Erkundung. Am Sonnabend ab 11 Uhr wird der Leipziger Musikgarten für einen Tag im Spielegarten der Fahrradkirche Zöbigker-Markkleeberg unweit vom Cospudener See eröffnet. Das Matineekonzert findet um 12.30 Uhr in der Kirche statt.
Das ist am Sonntag in Leipzig los
Ökofete: ​An der Anton-Bruckner-Allee im Clara-Zetkin-Park wird am Sonntag von 12 bis 19 Uhr wieder die Leipziger Ökofete gefeiert, die 2020 ausfallen musste. Auf der größten Umweltmesse Mitteldeutschlands gibt es Bio- und Fairtrade-Produkte zu kaufen und vor Ort zu essen sowie Wissenswertes über Umwelt, Nachhaltigkeit und Naturschutz zu erfahren. Vereine, Initiativen und Ämter, aber auch Einzelpersonen und Unternehmen stellen sich und ihre Lösungen für die Umwelt vor. Der Eintritt ist frei.
Schlossparkfest: ​Mit einem bunten Programm wird am Sonntag von 11 bis 18 Uhr das 25. Lützschenaer Schlossparkfest gefeiert. Die Besucher können sich freuen auf Live-Musik, die Auengalerie, Ortsgeschichte, Infostände der Vereine, Führungen und Spiele.
Kräuterwanderung: ​Heilendes aus den Hecken gibt es bei einer Kräuterwanderung mit Kerstin Leubner durch den Agra-Park zu entdecken. Treffpunkt ist am Sonntag 10 Uhr am Agra-Park, Eingang Raschwitzer Straße. Die Teilnehmer erhalten jeweils am Ende ein Skript zu den Pflanzen. Mehr Infos und Anmeldung hier
Sarah Connor und Roland Kaiser sind in der Stadt

Die Vorbereitungen für die Konzerte von Sarah Connor und Roland Kaiser auf der Festwiese laufen auf Hochtouren.
Die Vorbereitungen für die Konzerte von Sarah Connor und Roland Kaiser auf der Festwiese laufen auf Hochtouren.
Die Auftritte von Sarah Connor und Roland Kaiser auf der Festwiese stehen bevor, die Vorbereitungen laufen – und Großkonzertstimmung liegt in der Luft. Für Fans gibt es einiges zu beachten.
Auf der Festwiese haben sie Großes vor. Um sich dessen sicher zu sein, reicht bereits ein kurzer Blick auf die Bauarbeiten, die dort dieser Tage stattfinden und die bereits vier Tribünen sowie eine Bühne von zwölf Metern Höhe und 22 Metern Breite hervorgebracht haben. Eine genaue Zahl, wie viele Menschen bei den Konzerten von Sarah Connor am Freitag und Roland Kaiser am Samstag sowie Sonntag in der Spitze Platz finden sollen, gibt es seitens des Veranstalters zwar nicht. Doch allein schon die Ausmaße des Baugeschehens machen deutlich, dass es einige mehr sein dürften, als zu den Auftritten von unter anderem Johannes OerdingSido oder Alligatoah in den vergangenen Wochen.
Seit Sonntag werkeln auf der Festwiese laut Veranstalter Semmel Concerts rund 110 Menschen daran, das möglich zu machen. „Der Aufbau startete mit dem Einrichten der Produktionsinfrastruktur, sukzessive folgen Bühne und die Sitzplatztribünen, zum Schluss erfolgt der Einbau der Ton- und Lichttechnik“, erklärt Sprecherin Marie-Luise Reber. „Wir liegen sehr gut in der Zeit und werden rechtzeitig fertig.“
Die neue Corona-Schutzverordnung, die klare Vorgaben bezüglich Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen macht, habe der Planung noch mehr Sicherheit gegeben.
3G für den Einlass
Dabei bleibt alles wie bislang bei Konzerten in dieser Größenordnung gehabt: Sämtliche Gäste erhalten einen zugewiesenen Sitzplatz, die Kontaktnachverfolgung erfolgt über personalisierte Tickets und der Einlass per 3G-Regel. Es ist also ein Nachweis über eine vollständige Impfung – am besten per digitalem Pass, so Reber –, eine Genesung oder ein beglaubigter Schnelltest vorzulegen. Letzterer ist nach wie vor auch kurzfristig im Testzentrum in der Arena möglich, es wird jedoch dringend geraten, sich bereits vorher testen zu lassen, um Wartezeiten zu verringern und nicht Gefahr zu laufen, zu spät Einlass zu erhalten.
Abseits des eigenen Sitzplatzes und insbesondere im Bereich der Gastronomie und der Toiletten gilt zudem Maskenpflicht. Doch da Leipzig weiterhin eine im Bundesvergleich relativ niedrige Sieben-Tage-Inzidenz hat, gelten keine verschärften Maßnahmen, etwa die Verpflichtung zu 2G ab der sogenannten Überlastungsstufe.
Karten für die Konzerte von Sarah Connor (3.9.) und Roland Kaiser (4. und 5.9.) auf der Leipziger Festwiese gibt es für ca. 60 Euro in der Ticketgalerie, Tel. 0800 2181050.
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