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Raumfahrt im Vogtland + Lifestyle in Brandis + Vietnamesisch Essen und Kunstnacht in der City

Liebe Leserinnen und Leser - guten Morgen! wussten Sie, dass die ersten Astronauten auf dem Mond eine
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
Liebe Leserinnen und Leser - guten Morgen!
wussten Sie, dass die ersten Astronauten auf dem Mond eine Zollerklärung ausfüllen mussten, als sie mitgebrachtes Mondgestein in die USA einführen wollten? Dass wir Müsli-Riegel der Raumfahrt zu verdanken haben? Ich auch nicht! Bis mein Kollege Roland Herold den Heimatort von Sigmund Jähn besucht hat: Morgenröthe Rautenkranz im Vogtland. Ein Wochenend-Ausflug, wie er vielseitiger kaum sein könnte! Raumfahrt-Museum, Musikmuseum und eine Talsperre stehen auf dem Programm. Das Vogtland hat also genug zu bieten, als dass die Erkundung sich auch an einem (verregneten) Spätsommer-Wochenende lohnt.
Mit den kühleren Temperaturen und einigen Regenschauern fühlt es sich schon fast ein bisschen wie Herbst an in Leipzig. Die Sommerferien sind auch vorbei - und sicherlich hat nicht jeder mehr am Wochenende Zeit, große Touren ins Umland zu machen. Deshalb überlegen, wie wir “Frische Luft” auch in den kommenden Monaten interessant für Sie gestalten können. Niemand kann uns dabei besser unterstützen als Sie, liebe Leserinnen und Leser. Wie gefällt Ihnen, was Sie hier jede Woche lesen und was können wir besser machen? Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich fünf Minuten (länger dauert es nicht) Zeit nehmen und an unserer Umfrage teilnehmen würden. Die finden Sie hier.
Natürlich können Sie mir aber wie gewohnt auch persönlich schreiben unter j.grass@lvz.de
Und nun - schnappen Sie “frische Luft” mit uns. Viel Spaß!
Ihre Julia Grass
P.S.: Für alle “Frische Luft”-Abonnenten haben wir heute ein besonderes Angebot: Wir schenken Ihnen zwei Monate LVZ Plus gratis. Schauen Sie mal rein, es lohnt sich!

Wir schenken Ihnen zwei Monate LVZ Plus!
Der Spätsommer-Ausflug: Raumfahrt im Vogtland

Raumfahrtmuseum in Morgenröthe-Rautenkranz. Foto: Roland Herold
Raumfahrtmuseum in Morgenröthe-Rautenkranz. Foto: Roland Herold
Wer in der Deutschen Raumfahrtausstellung im vogtländischen Morgenröthe-Rautenkranz angestaubte DDR-Vergangenheit fürchtet, wird quasi in Lichtgeschwindigkeit eines Besseres belehrt. Hightech aus mehreren Jahrzehnten erwartet den Besucher, der aus dem Staunen nicht mehr herauskommt.
Besonders beliebt: Das Mondauto, korrekt Lunar Roving Vehicle. Das Mondauto ist der Nachbau des Fahrzeuges der Apollo-15-Mission und wurde vom Deutschen Museum in München geliehen. Mit dem Original düsten Dave Scott und Jim Irwin trotz defekter Vorderlenkung 1971 über den Erdtrabanten. Dort steht es übrigens immer noch.
Raumsonden, Trägerraketen, Raumschiffe – ein maßstabgetreues Paradies für Kinder und technisch interessierte Erwachsene. Die mächtige Saturn 5-Trägerrakete, mit der die US-Astronauten zum Mond flogen, stellt die kleine Wostok-Trägerrakete Juri Gagarins beinahe in den Schatten. So wie die internationale Raumstation ISS die kleinen Vorläufer Salut und Skylab.
Im Kino kann man einen Flug zur Raumstation ISS nacherleben. Deutschlands Star-Astronaut Alexander Gerst nahm dorthin auch das Maskottchen der Deutschen Raumfahrtausstellung, den All-Bert, mit. Über allem aber schwebt der Geist des ersten DDR-Kosmonauten Sigmund Jähn (1937 – 2019), der aus Morgenröthe-Rautenkranz stammt und dessen Beliebtheit wegen seiner vogtländischen Bodenständigkeit trotz aller politischen Veränderungen nicht gelitten hat.
Nicht nur eine sehr persönliche Fotoausstellung ist ihm gewidmet. Sein Mig 21 – ein sowjetisches Jagdflugzeug – steht auch vor der Tür, quasi mit laufendem Triebwerk. Sein Lieblingsplatz im Grünen nahe der Kirche wurde nachgebaut und lädt Besucher zum Innehalten ein.
Ein besonderes Exponat ist auch das Trainingsmodul der russischen Raumstation Mir. Über eine Treppe kommt man in den Wohn- und Aufenthaltsbereich mit Steuerzentrale, Schlafkabine, Bordtoilette und Laufband.
Frank Bilz in der „Erlebniswelt Instrumentenbau“. Foto: Roland Herold
Frank Bilz in der „Erlebniswelt Instrumentenbau“. Foto: Roland Herold
Im nahen Markneukirchen hängt der Himmel nicht nur voller Geigen. Blas-, Zupf- und Tasteninstrumente gehören auch dazu. Der Leipziger Musikwissenschaftler Stefan Hindtsche – vormals unter anderem am Grassimuseum beschäftigt – hat mit Jahresbeginn das Musikinstrumentenmuseum übernommen.
Das spätbarocke, seit 1886 auch öffentlich zugängliche Haus, das ursprünglich als Lehrmittelsammlung gegründet wurde, ist zwar äußerlich ein wenig in die Jahre bekommen, birgt aber im Innern dennoch Schätze. So wurde jüngst mit Landesmitteln eine 20.000 Euro teure Viola von Johann Adam Pöpel aus dem 17. Jahrhundert erworben. Pöpel gründete 1677 mit elf weiteren Meistern die erste Geigenmacher-Innung auf deutschsprachigem Gebiet gründete – im Vogtland.
Was folgte, waren vier Jahrhunderte Instrumentenbau, wovon 25.000 Exponate zeugen. Gezeigt werden können davon bisher nur wenige. Darunter ein riesiges 1,80 Meter großes Piano-Akkordeon aus dem Jahr 1937 für sechs junge Damen einer englischen Revue-Show. Nur, weil es repariert werden musste und dann während des Zweiten Weltkriegs da blieb, steht es noch heute in Markneukirchen. Wie auch eine auf stolze 5,25 Meter ausziehbare Riesen-Fanfare, mit der Ortsansässige 1928 zum Deutschen Turn- und Sportfest nach Köln fuhren.
Seit kurzem gibt es wieder Konzerte im Museum – im Klanggarten. Dort können Kinder die Klangtreppe ausprobieren, Trommeln schlagen oder auf indonesischen Gamelan-Instrumenten üben.
In drei Erlebniswerkstätten erfährt der staunende Laie, wie Streich- und Blechblasinstrumente von Hand hergestellt werden. Wie aus Bergahorn und Fichte eine Geige entsteht, warum der Großvater stets das Holz für den Enkel kaufte und wie der Klimawandel sogar dieses Gewerbe bedroht. Jeden Mittwoch (auch zu Weihnachten und Silvester) kann man hier einem Meister über die Schulter sehen.
Wer all das auf sich wirken lässt und womöglich auch noch die derzeit bestehenden Umleitungen gemeistert hat, ist zum Entspannen an der Talsperre Pöhl bestens aufgehoben. Am „Vogtländischen Meer“ herrscht ein schier unerschöpflicher Mix an Freizeitmöglichkeiten. Die reichen vom Baden (auch FKK) übers Segeln, Surfen und die Fahrt mit einem der Fahrgastschiffe „Plauen“ und „Pöhl“ bis hin zum Wandern oder Klettern in Sachsens größtem Kletterpark. Sportliche Urlauber finden überdies ideale Bedingungen, um für den nächsten Triathlon zu trainieren.
Die Sperre wurde von 1958 bis 1964 in der Nähe von Jocketa erbaut und verdankt ihren Namen der kleinen Ortschaft Pöhl, die mittlerweile unter Wasser liegt, aber von Tauchern besucht werden kann. Ein Abstecher in die nur zehn Kilometer entfernte Vogtland-Metropole Plauen lohnt auch immer. Im Erich-Ohser-Haus in der Nobelstraße kann man die legendären Abenteuer von Vater und Sohn verfolgen.
Norbert und Bianca kommen aus Bayern ins Vogtland. Quelle: Roland Herold
Norbert und Bianca kommen aus Bayern ins Vogtland. Quelle: Roland Herold
Strecke: Von Leipzig etwa 1,5 Stunden Autofahrt bis Morgenröthe Rautenkranz oder zur Talsperre Pöhl, knapp zwei Stunden nach Markneukirchen
Unterkunft: Direkt an der Talsperre liegt der familienfreundliche 4-Sterne-Campingplatz Gunzenberg. Mehr als 120 Stellplätze warten auf Gäste, sowohl als abgesteckte Parzellen als auch auf Zeltwiesen. Hinzu kommen sechs Iglu-Hütten. Donnerstags hat man meist noch gute Chancen auf Plätze.
Genuss-Auslug nach Brandis: Lebensart-Messe

Schloss Brandis, Parkseite. Foto: Ines Alekowa
Schloss Brandis, Parkseite. Foto: Ines Alekowa
Der Schlosspark rund um Schloss Brandis erwacht vom 4. bis 6. September aus dem Dornröschenschlaf. Jeweils von 10 bis 18 Uhr öffnet die LebensArt ihre Tore. Die Lifestyle-Messe steht in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Urlaub zu Hause“.
Während der LebensArt können sich die Besucher auch wieder selber ein Bild von den Fortschritten bei der Wiederbelebung des Schlosses als Ort für Hochzeiten, Feiern, Tagungen und Übernachtungen machen.
Bis jetzt sind in der ersten Etage drei Appartements fertig, der Umbau zweier weiterer befindet sich in der Endphase. Insgesamt sollen es einmal 16 werden.
Gearbeitet wird derzeit auch am Englischen Salon – neben dem Mittelportal bald wieder der zweite Blickfang auf der Parkseite des Schlosses. Hier wird die Sandsteintreppe aufgearbeitet. In Planung ist auch eine Küche neben dem Steinernen Saal, damit Gesellschaften neben Catering noch eine zweite Option haben. Bald soll auch einmal im Monat ein Brunch angeboten werden. Und es gibt noch weitere auf das historische Schlossareal abgestimmte Konzepte. Unter anderem wird für 2021 ein Oldtimer-Ausfahrtsstopp am Schloss und ein grandioser Barockball geplant.
Unter dem Schutz himmelsstürmender Eichen und Platanen hatte die Natur von Schließung des Altenheims bis 2012, als Schück das Schloss erwarb, 18 Jahre Zeit, die barocke Anlage zu überwuchern. In den letzten Monaten wurde der Rhododendren freigeschnitten, die Treppe und den Weg zum Teich und damit Sichtachsen freigelegt. Als Vorlage dienen historische Parkpläne. Nach denen soll auch das Tiefbeet wieder kultiviert werden. Ein Brunnen wird das Bewässerungsproblem lösen. Die andauernde Trockenheit setzt nicht nur dem Rasen zu, der Teich hat ebenfalls kaum noch Wasser.
Zur LebensArt aber wird erst einmal die Wiese am Schloss zur Bühne für besondere Aussteller: Nach dem vor Kurzem ersten Rosentag präsentiert das Europa-Rosarium Sangerhausen in dieser dafür perfekten Kulisse eine Auswahl an Rosenraritäten, informiert Messe-Projektleiter Kevin Holstein. Zudem stehen Spezialisten den Besuchern, die vom majestätischen Doppel Rosenkönigin Tina und Rosenprinzessin Angie begrüßt werden, für Fragen rund um die Rose beratend zur Verfügung. Wer von einem Häuschen im Grünen träumt, ist bei SE Tinyhouses aus Brandis goldrichtig, und für die Weichenstellung auf Grün-Bunt im kommenden Jahr finden sich bei Fachgärtnereien die passenden Pflanzen.
Für eine Flanierpause im schattigen Grün der imposanten Bäume lädt das LaRa Café zu Kaffeespezialitäten und hausgemachtem Kuchen ein, die Schlossgastronomie wartet mit Grillspezialitäten, Crêpes-Variationen und erfrischenden Cocktails auf. Überhaupt sind bei der LebensArt Genüsse aus aller Herren Länder zu finden – Käsespezialitäten von der österreichischen Bergalm, Bibersalami und Elchschinken, Amalfi-Zitronen oder zur spritzigen Geschmacksexplosion mit französischem Chardonnay vermählte belgische Kakaobohnen.
Anfahrt und Infos: Schloss Brandis, 04821 Brandis, Eingang: Bahnhofstrasse/ Ecke Schulstrasse am Burgturm, nicht über EDEKA, Für den Besuch der LebensArt finden Sie Parkraum in der Nähe des Ausstellungsgeländes (ca. 10 min Fußweg). Tickets und Informationen gibt’s hier.
Vor dem Englischen Salon harren die Einzelteile der Sandsteintreppe ihrer Aufarbeitung.  Quelle: Ines Alekowa
Vor dem Englischen Salon harren die Einzelteile der Sandsteintreppe ihrer Aufarbeitung. Quelle: Ines Alekowa
Essen in Leipzig: Vietnamesisch im Pholosophy

Vietnamesische Restaurants erfreuen sich seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit, nicht nur in Leipzig. LVZ-Reporterin Katharina Stork hat in einem nicht repräsentativen Test fünf vietnamesische Restaurants unter die Lupe genommen. Einen haben wir für Sie hier ausgewählt - den gesamten Test finden Sie in unserem Abo.
Foto: Andre Kempner
Foto: Andre Kempner
Was gibt’s hier? Große Auswahl an vietnamesischen Vorspeisen, vor allem bekannte Wok-Gerichte mit verschiedensten Soßen: Erdnuss, Curry, Mango-Kokos, Teriyaki. Beilagen zu Fleisch oder Tofu sind – typisch vietnamesisch – Reis und Reisbandnudeln. Wer Lust hat, kann aus verschiedenen Komponenten (Sauce, Beilage, Fleisch oder Tofu) seinen eigenen Wok-Klassiker zusammenstellen. Die Getränkekarte bietet neben alkoholfreien und alkoholhaltigen Getränken auch frische Limonaden, Lassis und bekannte Cocktails wie Mai Tai oder Moscow Mule.
Wie fühlt sich’s hier an? Dunkle Fliesen und Holzakzente erzeugen eine schummrige Gemütlichkeit, die Tische sind vereinzelt durch Topfpflanzen abgetrennt, eine leicht exotische Atmosphäre kommt auf. Die rustikalen Möbel stehen in angemessenem Abstand, sodass private Gespräche größtenteils auch privat bleiben. Der Freisitz ist zweckmäßig, aber fröhlich dekoriert mit bunten Lampions.
Das Besondere: Neben dem Dessert-Klassiker „Gebackene Banane“ gibt es süßen Klebreis – wahlweise mit Mango oder mit Vanilleeis. Sündhaft süß, aber jeden Bissen wert. Vor allem der Geschmack der überaus weichen Mango explodiert förmlich im Mund.
Wie schmeckt’s? Der Tofu ist außen schön knusprig, innen weich, schmeckt aber ohne Sauce etwas fad. Dazu gibt es noch frischen Salat und knackiges Gemüse, der gesondert gereichte Reis ist angenehm kompakt und keineswegs trocken.
Wer wird hier fündig? Vegetarier finden auf jeden Fall das eine oder andere Hauptgericht und die passende Vorspeise dazu, insgesamt ist die Karte jedoch relativ fleischlastig. Vorteil für Familien: Durch die flexibel zusammenstellbaren Wok-Gerichte können sich Kinder das heraussuchen, was ihnen schmeckt.
Sternchen: 4,5 von 5
Adresse und Info: Peterssteinweg 10, Telefon 0341 25356259, Öffnungszeiten täglich 11 Uhr bis 22.30 Uhr
Am Wochenende ins Umland: Inselzoo in Altenburg

Foto: Simon Büttner
Foto: Simon Büttner
Areal Großer Teich mit Bootsverleih und Inselzoo
Ein besonderer Lieblingsort der Altenburger und Touristen ist das Areal rund um den Großen Teich. Getreu dem Motto “Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…”, können am Inselzoo in Altenburg täglich Tret- und Ruderboote ausgeliehen und der Große Teich auf eigene Faust erkundet werden. Anschließend lohnt in jedem Fall ein Besuch im Inselzoo, sowie ein Spaziergang um den Großen Teich bzw. durch den Altenburger Stadtwald mit Trimm-Dich-Pfad. Vom Großen Teich umgeben, mitten in der Stadt liegt der Altenburger Inselzoo. Er ist der einzige seiner Art in ganz Westeuropa. Durch die Jahrhunderte vollzog sich ein Nutzungswandel auf dem Gebiet: Vom Erholungsort der Herzöge wurde es zur Gaststätte und 1954 schließlich öffneten sich erstmals die Pforten des Inselzoos. Über die Jahre kamen Attraktionen hinzu, wie 1960 das Tropenhaus, wodurch exotische Tiere ihren Platz im Zoo fanden. Die grüne Insel beherbergt einiges, das sich zu entdecken lohnt, denn es warten 87 Tierarten und damit circa 460 Tiere im Zoo. Darunter sind exotische Fische, Affen und Erdmännchen. Im Streichelgehege kann man außerdem Ziegen, Schafe und Esel streicheln. 
Anfahrt und Infos: Inselzoo Altenburg, Teichpromenade 31. 04600 Altenburg, www.inselzoo.de
Das Wochenende in Leipzig: Nacht der Kunst in Georg Schumann Straße

Zum ersten Mal stellt der Pegauer Künstler Hans-Jürgen Hafner zur Nacht der Kunst in Leipzig aus. Quelle: privat
Zum ersten Mal stellt der Pegauer Künstler Hans-Jürgen Hafner zur Nacht der Kunst in Leipzig aus. Quelle: privat
Zum elften Mal findet am 5. September in der Georg-Schumann-Straße in Leipzig die Nacht der Kunst statt. Für dieses Kunstfestival, das Jahr für Jahr Tausende Besucher anlockt, verwandelt sich die längste Straße Leipzigs in eine bunte Magistrale voller Leben, Kunst und Musik, in die längste Galerie und das längste Straßenfest der Stadt. Mit dabei ist zum ersten Mal der Pegauer Hans-Jürgen HafnerMitbegründer der „Alternative Pegau“ und Kopf der Historiengruppe „Bund der Raben“. Unter dem Titel „Vergänglichkeit“ stellt der 62-Jährige seine Bilder und Arrangements im Atelierhaus Lindenthaler Straße 61-65 aus. An 50 verschiedenen Orten im Leipziger Norden, vom Chausseehaus über den Skulpturengarten und den Kulturhof Gohlis bis nach Wahren, können die Besucher am 5. September Fotografien, Skulpturen, Malerei, Grafik, Konzerte, Lesungen und Installationen erleben. Der Eintritt zur Nacht der Kunst ist frei.
Für den Balkon: Der Musik-Tipp

Alin Coen - Nah (2020)
Alin Coen - Nah (2020)
Sieben Jahre - so lange mussten Fans der Musikerin Alin Coen auf ein neues Album warten, nun ist es da: “Nah” heißt sie schlicht, die Sammlung an 12 Songs, die Coen anders als in den vorigen Alben alle auf Deutsch singt. Der Titel entstand intuitiv, eines Morgens nach dem Aufwachen, erzählte Coen bereits in Interviews. Und “nah” fühlen sich ihre Songs an, so wie sie es schon vor Jahren taten. Auf “Nah” besingt Alin Coen die Liebe - erfüllte, verlorene, unerwiderte. Liebe am Anfang, liebe am Ende. Ihre Songs sind in Songs gegossene Lyrik, meist melancholisch, oft tieftraurig, aber nie ohne mindestens ein Fünkchen Hoffnung. Sie spenden Trost, gehen unter die Haut und mitten ins Herz - ganz nah eben.
Neues aus Stadt und Land

Tschüss, Fatih: Renkli-Chef zieht sich aus Leipziger Weinbar zurück
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