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Radfahren entlang der schönsten Gärten + Tag des Geotops + die schönsten Biergärten

Liebe Leserinnen und Leser - guten Morgen! Sie sind meine Lieblingszeit und bilden eins meiner Liebli
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
Liebe Leserinnen und Leser - guten Morgen!
Sie sind meine Lieblingszeit und bilden eins meiner Lieblingsworte: Die Spätsommertage. Dieses Jahr kommt sie mir besonders schön vor, diese Mischung aus dem letzten Aufbegehren des Sommers mit durchaus hohen Temperaturen am Tag und dem langsam einschleichenden Herbst, der sich durch kühle Morgende und Abende und die immer früher einsetzende Dämmerung bemerkbar macht. Auch in dieser Ausgabe von “Frische Luft” mischen wir schon Herbst mit Sommer. Statt Badestrand und Campingurlaub schickt mein Kollege Kai-Uwe Brandt Sie auf Zeitreise in die Welt der Steine und Vulkane: Zum Tag des Geotops nach Thallwitz. Sollte wider Erwarten schlechtes Wetter auftreten, können sie wortwörtlich einfach im Erdboden versinken und eine der vielen Höhlen besichtigen, die Susanne Reinhardt für Sie zusammengetragen hat. Und wer das satte Grün des Frühlings in seiner späten Pracht genießen will, der kommt bei unserer Radtour-Empfehlung durch die schönsten Privatgärten entlang der Mulde auf seine Kosten.
Wer die nächsten sonnigen Tage in Leipzig City bleibt, dem empfehle ich hier besonders einen Besuch in einem der 25 temporären Parks, die nur morgen in der Stadt entstehen: Wo sonst Autos parken, sollen Anwohner am Freitag im Grünen sitzen können.
Die LVZ Redaktion hat vor einer Weile außerdem eine große Auswahl ihrer persönlichen Empfehlungen zusammengetragen. Eigentlich nur für LVZ Plus-Abonnenten - aber für Sie, liebe Leserinnen und Leser, machen wir eine Ausnahme und stellen ein paar dieser Lieblingsbiergärten in dieser Ausgabe vor.
Zu guter letzt möchte ich mich noch bei all jenen von Ihnen bedanken, die vor zwei Wochen an unserer Umfrage zur Verbesserung dieses Newsletters teilgenommen haben! Falls Sie’s noch nicht getan haben, würde ich mich freuen, wenn Sie das hier nachholen.
Mein Frische Luft Co-Autor Thomas Lieb und ich lesen uns Ihre Anregungen alle persönlich durch. Übrigens auch die, die Sie mir persönlich schicken: einfach per Mail an j.grass@lvz.de
Nun wünsche ich Ihnen ein wunderbares Wochenende - schnappen Sie ein bisschen frische Spätsommerluft!
Herzlich
Ihre Julia Grass

Der Spätsommer-Ausflug: Zeitreise in die Vulkan-Ära

Zum Tag des Geotops am 20. September steht das Röcknitzer Herrenhaus im Mittelpunkt des Geschehens. Quelle: Kai-Uwe Brandt
Zum Tag des Geotops am 20. September steht das Röcknitzer Herrenhaus im Mittelpunkt des Geschehens. Quelle: Kai-Uwe Brandt
„Entdecken, Staunen und Verstehen – Supervulkanismus und Steinreichtum“: Unter diesem Motto steht am 20. September der Tag des Geotops für neugierige Kinder und Erwachsene. Eigens für den Höhepunkt hat der Geopark Porphyrland erstmals in diesem Jahr ein neues Konzept entwickelt und die Veranstaltungen an einem Hauptort konzentriert.
Die Wahl fiel auf das Herrenhaus Röcknitz in der Gemeinde Thallwitz – einem von fünf Besucherzentren des Geoparkes. Rund um die ständige Ausstellung ,Zeit-Wandel-Stein’ und die Videoanimation der vulkanischen Ereignisse vor 290 Millionen Jahren im Geoportal werden sich am 20. September Exkursionen zu Alt-Steinbrüchen, interaktive Erkundungen im Geo-Erlebnisgarten und Mini-Vorträge des Geologen Frank Junge ranken.
Darüber hinaus bringt die Geo-Erlebnis-Werkstatt aus dem Rittergut Trebsen allerlei Steine zum Anfassen, Untersuchen und Spielen mit. Interessierte können zum Beispiel kleine Kunstwerke aus dem bekanntesten Gestein des Geoparks, dem Rochlitzer Porphyrtuff geknüppelt und gemeißelt werden. Und im benachbarten Geoportal – dem Museum Steinarbeiterhaus Hohburg, auf dem Rochlitzer Berg sowie in der Erlebniswelt Kaolin in Mügeln – finden ebenfalls verschiedene Aktionen statt.
Bereits ab 10 Uhr kommen zunächst alle kleinen Natur-, Kultur- und Technikfans auf ihre Kosten, wenn für die Familienwanderung ins Dinotal der Startschuss ertönt. Auf der zwei Kilometer langen Strecke zum Steinberg in Röcknitz mit Geo-Rangerin Grit Lettner warten dann auch auf die Teilnehmer verschiedene Geschicklichkeitsproben und Aufgaben.
Ein weiterer Höhepunkt dürften die Entdeckertouren im Geo-Erlebnisgarten am Herrenhaus sein. Besucher können an sieben Stationen die 290 Millionen Jahre alte Erdgeschichte erkunden, als sich Mitteleuropa noch auf dem Urkontinent Pangäa am Äquator befand und starker Vulkanismus herrschte. Der Geopark Porphyrland liegt in einem solchen Eruptionszentrum, dem heutigen nordwestsächsischen Vulkanitkomplex. Mit einer Fläche von circa 2000 Quadratkilometern ist es das größte aufgeschlossene Vulkangebiet Europas des Erdaltertums.
Auch interessant: Die geführte Exkursion über den Stein-, Holz- sowie Spielberg (acht Kilometer) ab 13.30 Uhr, Start und Ziel ist das Herrenhaus, sowie das Familienkonzert „Urtöne“ mit den Musikern der Saxonia Opera ab 15 Uhr.
Der Tag des Geotops geht übrigens zurück auf eine Initiative der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien Hannover und soll geologische Sachverhalte und die Bedeutung der Geotope, also der Naturobjekte von besonderem geologischen Interesse, näherbringen. In dieser Größe und Fülle, so Lutz Simmler, Geschäftsführer des Geoparks Porphyrland, sei der Veranstaltungsreigen am 20. September eine Premiere.
Zum „Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen" gehört auch der Steinbruch Lüptitz bei Wurzen. Quelle: Archiv
Zum „Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen" gehört auch der Steinbruch Lüptitz bei Wurzen. Quelle: Archiv
Anfahrt und Infos: Etwa 1 Stunde Autofahrt von Leipzig City bis zum Herrenhaus Röcknitz, An der Wasserburg 3, 04808 Thallwitz oder ca. 1,5 Stunden Fahrt mit S-Bahn und Bus, z.B. S4.
Es gelten verschiedene Hygieneschutzbestimmungen und Teilnahmegebühren für die jeweiligen Programmpunkte. Diese unbedingt vor dem Besuch noch einmal hier nachlesen.
Auf dem Rad... entlang der schönsten Gärten

Reizvoller Blick auf die Mulde vom Schloss Döben, rechts der Pavillon. Quelle: Thomas Kube
Reizvoller Blick auf die Mulde vom Schloss Döben, rechts der Pavillon. Quelle: Thomas Kube
„Finden Sie den Kopf?“, fragt Jörn-Heinrich Tobaben seine Besucher. Diese stehen leicht irritiert vor der hohen Steinmauer im Garten des Ritterguts Kössern und fragen sich: Ein Kopf – wie jetzt? Doch tatsächlich: Inmitten der unregelmäßigen Mauer ist für den geübten Blick der lädierte Kopf einer Sandsteinfigur zu erkennen. Einst standen jede Menge solcher Figuren in diesem Garten. Doch irgendwann hat jemand sie zerschlagen und die Reste in jener Mauer verbaut.
Viele solcher Anekdoten kann der 51-jährige Besitzer des Ritterguts erzählen. Vor acht Jahren kaufte er das verfallene Areal, sanierte Gutshof und Herrenhaus und gestaltete liebevoll einen barocken Privatgarten – mit Mulde-Blick.
Startpunkt unserer Radtour ist der klassizistische Privatgarten am Museum Göschenhaus in Grimma-Hohnstädt. Johann Gottfried Seume, der von Grimma nach Syrakus wanderte, war ebenfalls mit dem Verleger Göschen befreundet. An Seumes Lieblingsplatz ließ der Freund eine Gedenktafel anbringen mit den Schillerworten:
„Eil, in die Furche der Zeit Gedanken und Thaten zu streun, die, von der Weisheit gesät, still für die Ewigkeit blühn“.
Durch ein Porphyrportal betritt der Besucher später den Lustgarten Döben mit vielen Stammrosen und einem Pavillon. In Förstgen erreicht man später den Obstgarten des Jagdschlosses Kössern. 70 Apfelbäume in 30 verschiedenen Sorten können hier entdeckt werden.
Das aufwendig restaurierte Rittergut ist in Kössern zu besichtigen. Mit Begeisterung erzählt Besitzer Jörn-Heinrich Tobaben von einem „ganz berühmten Sohn“ aus Kössern, den leider kaum einer kennen würde: der Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736-1800). Nach seinen Plänen entstand Schloss Wörlitz als erstes klassizistisches Schlossbauwerk in Deutschland.
Als letzte Station der Tour ist der Keramikgarten an der Schaddelmühle eine Augenweide. Nicht nur im Haus ist Kunst zu sehen. Der Garten steht voller Skulpturen, Figürliches wie Abstraktes, die entdeckt werden wollen: auf verschlungenen Wegen, neben einem kleinen Bach und auf einer großen Wiese..
Touristiker und Gartenbesitzer schauen sich auf einer Tour schöne Gärten im Muldental an, hier sind sie in Kössern. Quelle: Claudia Carell
Touristiker und Gartenbesitzer schauen sich auf einer Tour schöne Gärten im Muldental an, hier sind sie in Kössern. Quelle: Claudia Carell
Anfahrt und Infos: GartenMudldeRadRundtour in Grimma. Start in Grimma, oberer Bahnof. Der Radweg ist eine Rundtour von 31,8 Kilometern und dauert ca. 2,5 Stunden. Die Touristikinformation Grimma weist die Radtour mit Schwierigkeitsstufe mittel aus.
Zum Merken und Notieren: Die schönsten Höhlen in Mitteldeutschland

Satt grüne Landschaften, erfrischende Badeseen, Wanderungen durch beeindruckende Gebirge - oberirdisch haben wir hier schon zahlreiche Ausflugsziele vorgestellt. Doch Mitteldeutschland bietet auch unter der Erde einiges, was sich zu sehen lohnt. In zahlreichen Höhlen kann man eine andere, fast magische Welt entdecken. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen drei Höhlen, die komplette Auswahl lesen LVZ+ Abonnenten hier.
Saalfelder Feengrotten
Am Fuße des Thüringer Schiefergebirges gelegen entführen die Saalfelder Feengrotten in das magische Reich der Feen und Naturgeister. Die farbenprächtige Tropfsteinwelt – laut dem Guinness-Buch das farbenreichste Schaubergwerk der Welt – im einstigen Bergwerk, die Erlebnisausstellung Grottoneum und der Abenteuerfreizeitwald Feenweltchen machen den Feenpark zu einem wahrlich zauberhaften Ausflugsziel für Familien.
Saalfelder Feengrotten Feengrottenweg 207318 Saalfeld / SaaleFeenfon: 03671 5504 0
Reinigung der Stalaktiten im Märchendom der Feengrotten in Saalfeld von Algen und Staub. Quelle: Candy Welz/dapd
Reinigung der Stalaktiten im Märchendom der Feengrotten in Saalfeld von Algen und Staub. Quelle: Candy Welz/dapd
Rübeländer Tropfsteinhöhlen
Im Harzer Höhlenort Rübeland liegen zwei der bekanntesten Tropfsteinhöhlen Deutschlands: die Baumannshöhle und die Hermannshöhle.
Die Baumannshöhle ist Deutschlands älteste Schauhöhle. Sie fasziniert mit ihrem reichhaltigen Tropfsteinschmuck und macht sich vor allem mit dem „Goethesaal“, der bundesweit einzigen unterirdischen Naturbühne, einen Namen. Gut achtzig Meter unter Tage lässt sich Theater auf eine ganz besondere Weise erleben.
Die Hermannshöhle ist eine faszinierende Flusshöhle, sie glänzt mit der Kristallkammer, riesigen Tropfsteinen und dem Olmensee, in welchem Deutschlands einzige Grottenolme leben. Sie ist nur circa 400 Meter von der Baumannshöhle entfernt.
Rübeländer Tropfsteinhöhlen Blankenburger Straße 3538889 Oberharz am Brocken OT Höhlenort RübelandTelefon: 039454 49132
Baumannshöhle im Höhlenort Rübeland. Quelle: Jan Reichel
Baumannshöhle im Höhlenort Rübeland. Quelle: Jan Reichel
Hinweis: Bitte ausreichend warme Kleidung und festes Schuhwerk für den Höhlenbesuch mitnehmen (die Temperaturen liegen meist nur bei rund 10 Grad). Eine Besichtigung im Rollstuhl oder mit Kinderwagen ist in der Regel nicht möglich. Tiere sind ebenfalls nicht gestattet.
Aufgrund der Corona-Pandemie gelten Hygienebeschränkungen, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist häufig Pflicht. Besucher sollten sich vor der Besichtigung über die geltenden Regelungen informieren und am besten telefonisch oder online Eintrittskarten erwerben und Führungen buchen
Ausgehen in Leipzig: Die schönsten Biergärten

Dutzende Biergärten gibt es in Leipzig – die Qual der Wahl für Durstige. Die LVZ-Redaktion hat diskutiert, welcher neue Biergarten sich lohnt oder welcher bekannte dringend neu entdeckt werden sollte und einige – sehr subjektive – Empfehlungen zusammengefasst. Fünf von Ihnen präsentieren wir hier, die komplette Auswahl lesen LVZ+ Abonnenten hier.
PandeManfred
Aus der Corona-Not geboren – und ein Volltreffer: Weil das Neue Schauspiel Bühne und Kneipe „Tante Manfred“ lange Zeit schließen musste, machten die Betreiber aus der hinter dem Gebäude liegenden Grünfläche einen Biergarten, um Einnahmen zu generieren. Der schwarzhumorige Titel: „PandeManfred“. An Idylle und Charme ist dieser Ort nicht zu übertreffen – einer der schönsten Biergärten der Stadt. Das 0,5-Liter-Bier gibt’s ab 3,20 Euro, schmackhafte Piroggen mit verschiedenen Füllungen für 5,90 Euro.
Idylle und Charme: der Biergarten PandeManfred im Garten des Neuen Schauspiels Leipzig. Quelle: André Kempner
Idylle und Charme: der Biergarten PandeManfred im Garten des Neuen Schauspiels Leipzig. Quelle: André Kempner
Willsons
Was ist das Besondere am Connewitzer Kreuz? Da könnte man viel erzählen, jetzt vielleicht nur das: Hier gibt es eine der besten Barbecue-Adressen und einen wunderschönen Biergarten unter großen Bäumen, gemütlich und mittendrin: im Willsons. Wer Hunger hat, ist mit dem „Schmelz-Schwein“ bestens bedient. Im stattlichen und schmackhaften Burger liegt zartes Pulled Pork aus dem Smoker (8,70 Euro). Auch überzeugend, nur ohne Fleisch: der gebackene und herrlich gold-braune Halloumi (4,50 Euro). Dazu schmecken ein Bayreuther vom Fass (0,5 Liter: 3,60 Euro), eine der vielen hausgemachten Limos (0,4 Liter: 3,80 Euro) oder Cocktails (ab 6,20 Euro).
Willsons, Bornaische Straße 3, geöffnet: So-Do 10.30-23 Uhr. Fr/Sa 10.30-3 Uhr, www.willsons-leipzig.de
Eine der besten Barbecue-Adressen: das Willsons in Connewitz Quelle: Björn Meine
Eine der besten Barbecue-Adressen: das Willsons in Connewitz Quelle: Björn Meine
Oskar
Inzwischen erschreckt sich an der Riemannstraße niemand mehr. Am Eingang zum Oskar-Biergarten schlägt nunmehr seit sechs Jahren eine Stichflamme in den Abendhimmel. Auch hinterm Holzportal geht es feurig zu. Das Barbecue-Angebot der 2014 eröffneten Restaurant-Bar bietet erstklassige Burger- und Beefauswahl. Auf der riesigen „Jägermeister-Platte“ für 19,90 Euro (mit Gratis-Shot) liegen zwölf Stunden im Smoker gegarte Rinderbrust, Pulled Pork und köstlich eingelegte Rippchen. Perfekt dazu passt ein Rotbier von Ratsherrn. So lässt sich im Zentrum-Süd der Feierabend rustikal einläuten.
Oskar, Harkortstraße 21, 0341 97417700, Di-So ab 18 Uhr, www.oskar-leipzig.de
Erstklassige Burger- und Beefauswahl: der Oskar-Biergarten.  Quelle: Robert Nößler
Erstklassige Burger- und Beefauswahl: der Oskar-Biergarten. Quelle: Robert Nößler
Links neben der Tanke
Wenn es stimmt, was Bukowski sagt und das Leben nur eine Illusion ist, hervorgerufen durch Alkoholmangel, dann sollte man für einen reality check den Biergarten des „Links neben der Tanke“ aufsuchen. Die gemütliche Kneipe liegt neben einem kleinen Stück DDR, einer Minol-Tankstelle, und verfügt über einen gepflasterten Hof, der sich an warmen Sommerabenden zügig füllt. Die Fassbiere sind einzigartig: Da wäre das Plagwitzer Ale, ein cremiger Genuss, gebraut nur 20 Minuten entfernt von hier. Oder das Sonnenbräu, das eine Bamberger Familie seit circa 1300 in dem selben kleinen Keller fertigt.
Links neben der Tanke, Lützner Straße 7, Tel. 01590 1330851, geöffnet täglich ab 18 Uhr, am Wochenende ab 15 Uhr.
Ort des cremigen Genusses: Links neben der Tanke. Quelle: Josa Mania-Schlegel
Ort des cremigen Genusses: Links neben der Tanke. Quelle: Josa Mania-Schlegel
Gastgarten DoldenMädel
Dieser Biergarten heißt Gastgarten. Und er ist der kleine Bruder (110 Plätze; in Corona-Zeiten 70 bis 80 Plätze) des großen Biergartens Bayerischer Bahnhof (maximal 380 Plätze). Im DoldenMädel gleich nebenan geht Anhängern hopfiger Getränke das Herz auf. Craft Beer heißt das Zauberwort. 20 flüssige Spezialitäten kommen aus dem Hahn. Der halbe Liter kostet zwischen 4,30 und 5,50 Euro. 70 Biere werden in der Flasche kredenzt. Das Essen schmeckt auch – vor und in der stylisch umgebauten historischen Schalterhalle.
DoldenMädel, Bayerischer Platz 1, Tel. 0341 1245774, geöffnet dienstags bis sonnabends ab 17 Uhr, www.doldenmaedel.de
20 hopfige Spezialitäten vom Fass: der Gastgarten DoldenMädel am Bayerischen Bahnhof. Quelle: André Kempner
20 hopfige Spezialitäten vom Fass: der Gastgarten DoldenMädel am Bayerischen Bahnhof. Quelle: André Kempner
Das Wochenende in Leipzig City: Äpfel und Handwerk

In so manchem Privatgarten wachsen sie noch: seltene und historische Apfelsorten. Quelle: dpa
In so manchem Privatgarten wachsen sie noch: seltene und historische Apfelsorten. Quelle: dpa
Leipziger Herbst Kleinmesse 2020
Seit vergangenem Freitag läuft die Kleinmesse am Cottaweg. Mittwochs bis Sonntags ab 14 Uhr können zahlreiche Attraktionen und Fahrgeschäfte besucht werden, es locken außerdem Zuckerwatte, Waffeln und gebrannte Mandeln. Kurz: Jahrmarkt-Stimmung! Informationen zur Veranstaltungen und den Hygienebestimmungen unter: www.leipziger-kleinmesse.net
Tag des Handwerks
Am Sonnabend laden die Handwerksbetriebe der Region zum “Markt der Vielfalt” auf den Augustusplatz. Energiesparende Haustechnik, Elektromobilität, aber auch klassisches Handwerk wie Schneifer, Goldschmiede und Friseure präsentieren Einblicke in ihren Beruf - der Markt ist auch eine Ausbildungsplatzbörse. Zudem gibt es buntes Rahmenprogramm mit Modenschauen, Showtanz und Live-Musik. Mehr Informationen finden Sie hier.
Apfelsortenbestimmung
Klapperapfel, Streifling oder Königlicher Erdapfel? Im Deutschen Kleingärtnermuseum begutachten Experten am Sonnabend mitgebrachte Äpfel der Besucher und helfen bei der Sortenbestimmung. Der BUND Leipzig steht Besuchern mit einer mobilen Apfelpresse zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.
Neues aus Stadt und Land

Leipzig: 25 temporäre Parks entstehen am Freitag
Leipzig verzichtet auf Gebühr für Heizpilze – Gastronomen blicken auf kalte Monate
Diskusison zur Lage der Beanche im Rahmen der Leipziger Filmkunstmesse
Quiz über DDR-Wortschatz: Kennen Sie diese Begriffe aus dem Osten?
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