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Proppevolles Programm zum Lesefest + Leipzig färbt sich im Blutregen rot

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LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
Liebe Leserinnen und liebe Leser!
Welches Buch hat es Ihnen zuletzt angetan? Ich klebe gerade an Juli Zehs Roman “Über Menschen”. Eine wunderbare und aktuelle Betrachtung über Stadtflucht, veränderte Lebensbilder und, wenn man so will, auch ein bisschen Misanthropie. Corona hat uns verändert und auch unseren Blick auf die Mitmenschen. Ein bisschen jedenfalls kann ich fühlen, was die Romanfigur Dora ins brandenburgische Nirgendwo zieht…
Lesen ist schöner als Kino. Man dreht seinen eigenen Film im Kopf. Und weil Lesen so schön ist, ist unser heutiger Frische-Luft-Newsletter voll von Tipps zum Lesefest in Leipzig, für das gestern Abend der Startschuss fiel. Heute und bis zum Sonntag können Sie sich auf zig Veranstaltungen berieseln lassen. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Als Alternative zur abgesagten Buchmesse haben sich Vereine, Institutionen und Kulturstätten gesagt - Jetzt erst recht! Viele Autorinnen und Autoren sind auf den kleinen und großen Bühnen dieser Stadt live zu erleben. Mein Kollege Christian Neffe hat sich durch Programme und Internetseiten gewühlt und Ihnen eine Übersicht aufgeschrieben, was, wann und wo zu erleben ist.
Aber auch ein Frische-Luft-Tipp soll in dieser Ausgabe nicht fehlen: Und der hat mit einem wiederkehrenden Naturphänomen zu tun. Ab heute Nachmittag soll der sogenannte Sahara-Staub die Region erreichen und in ein rötliches Licht (auch Blutregen genannt) tauchen. Unten sehen Sie ein Bild, wie das aussehen können und nachlesen, was sich hinter dem Phänomen verbirgt. Damit Sie den Kindern etwas erklären können, wenn Sie - mit etwas Glück - am Abend ein besonders intensives Rot am Himmel entdecken.
Viel Spaß dabei und vielleicht sieht man sich beim Lesefest.
Alles Gute, Ihr Thomas Lieb

Leipzig liest - die Höhepunkte des Lesefestes

Die Leipziger Buchmesse fällt auch 2022 aus - dafür gibt es ein sehr umfangreiches Alternativprogramm in der Stadt. Foto: dpa
Die Leipziger Buchmesse fällt auch 2022 aus - dafür gibt es ein sehr umfangreiches Alternativprogramm in der Stadt. Foto: dpa
Die Leipziger Buchmesse fällt erneut aus – umso umfangreicher ist das Ersatzprogramm, das sich über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Schwerpunkte sind dabei das Werk 2 mit der Popup-Buchmesse sowie Moritzbastei und Felsenkeller mit dem Kreativ-Festival „weiter:lesen22“. Aber auch an vielen anderen Orten gibt es Buchpräsentationen, Lesungen und Partys. Hier der Überblick.
LVZ liest
Die LVZ lädt am Freitag und Samstag zu mehreren Lesungen in die Kuppel (Peterssteinweg 19) ein. Am 18. März um 16 Uhr zunächst mit Frank Müller, der aus seinem Werk „Die Delegierten“ vorträgt, 20 Uhr folgen insgesamt fünf Autoren, darunter Clemens Meyer und Heike Geißler
Weiter geht es am 19. März um 16 Uhr mit Imre Grimm und seinem Buch „Über Leben in Deutschland“, gefolgt von Bernd-Lutz Langes „Freie Spitzen“ um 20 Uhr. Karten für die 16-Uhr-Termine kosten für Abonnenten 5 Euro, für Nicht-Abonnenten 10 Euro. Für die 20-Uhr-Termine zahlen Abonnenten 10 Euro, alle anderen 18 – erhältlich in der Ticketgalerie online oder unter 0800 2181 050.
Popup-Buchmesse
Im Werk 2 präsentieren mehr als 60 Verlage vom 18. bis 20. März ihre aktuellen Titel. Geöffnet ist am Freitag von 12 bis 18 Uhr, am Samstag sowie am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Im Rahmen dessen werden auch durchgängig Lesungen in der Halle D sowie bei den Cammerspielen stattfinden, das finale Programm steht noch nicht fest. Das komplette Programm gibt es unter www.buchmesse-popup.de/programm.
Der Einlass erfolgt nach 2G-plus-Regel. Die Karten sind begehrt und größtenteils bereits vergriffen, Rest-Tickets gibt es noch für Samstag sowie für Sonntag jeweils für sechs Euro unter www.buchmesse-popup.de/messetickets. Tickets für die Lesungen für je drei Euro gibt es unter www.buchmesse-popup.de/lesungstickets.
weiter:lesen
Rund 60 Autorinnen und Autoren aus sieben Ländern sind im Rahmen des Kreativfestivals „weiter:lesen22“ am 19. und 20. März in der Moritzbastei (MB) und im Felsenkeller (FK) zu erleben. Mit dabei sind unter anderem am Samstag Sandra Borgmann (16 & 20.40 Uhr, FK), Dmitrij Kapitelmann (17 Uhr, FK), Zoe Beck (17.30 Uhr, MB), Holger Dambeck (18 Uhr, FK) und und Franz Dobler (19.30 Uhr, MB) sowie am Sonntag Peter Schneider (18.45 Uhr, FK) und Wladimir Kaminer (19,45 Uhr, FK).
Los geht es an beiden Tagen jeweils um 12 Uhr, dann wird bis 22 Uhr gelesen und diskutiert. Eine Übersicht der bereits bekannten Teilnehmer findet sich auf www.weiterlesenleipzig.de. Tageskarten gibt es für 11 Euro, das Festivalticket für günstige 16,50 Euro unter www.tixforgigs.com.
Common Ground – Literatur aus Südosteuropa
Das UT Connewitz ist in diesem Jahr Veranstaltungsort des Buchmesseprogramms „Common Ground“, bei dem der Schwerpunkt auf Literatur aus Südosteuropa liegt. Bereits am 17. März findet eine Vorstellung neuer Bücher aus Norwegen ab 19.30 Uhr statt.
Am 18. März folgt die eigentliche Eröffnungsveranstaltung um 20 Uhr mit Norbert Mappes-Niedieks „Europas geteilter Himmel“. Am 19. März gibt es dann ab 12 Uhr sechs Lesungen, bis um 20 Uhr die „Balkennacht“ startet.
Ab 20. März geht es um 11 Uhr mit drei Lesungen los, um 19.30 Uhr beginnt schließlich die „Nacht der Lesebühne“ mit Florian Hacke, Jule Weber, Noah Klaus und Kirsten Fuchs. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei – außer für die „Nacht der Lesebühne“. Karten hierfür ab 14,85 Euro unter www.utconnewitz.de.
Gastland Portugal
Das Gastland der Leipziger Buchmesse 2022 ist Portugal – mehrere Veranstaltungen sind anlässlich dessen geplant. Im Haus des Buches, in dem bereits ab dem 14. März täglich Lesungen und Buchpremieren stattfinden, steht der 17. März unter dem Motto „Das Gastland Portugal stellt sich vor“. Um 18 Uhr wird die Ausstellung „Mulheres Saramaguianas - Frauen bei Saramago“ eröffnet, es folgen Lesungen mit José Luís Peixoto (19 Uhr), Gonçalo M. Tavares (20 Uhr) und Irene Pimentel (20 Uhr). 3G, Eintritt ist frei, Anmeldung unter (0341) 3085 1086. Weitere Infos: www.literaturhaus-leipzig.de.
Am 18. März findet in der Schaubühne Lindenfels „Ein Abend der portugiesischen Literatur“ statt – ab 17 Uhr mit stündlich zwei Lesungen, von Romanen über Reiseberichte bis Poesie. Für den Einlass gilt 2G Plus, der Eintritt ist frei. Weitere Infos: www.schaubuehne.com.
Am 19. März präsentiert der Leipziger Literaturverlag (Brockhausstraße 56) ab 17 Uhr acht Lesungen beim „Portugiesischen Salon“.
Abgeschlossen wird das Gastland-Programm am 20. März um 18 Uhr mit dem Konzert „A Estranha Beleza Da Vida“ des portugiesischen Komponisten Rodrigo Leão in der Schaubühne Lindenfels. Es gilt 2G plus, Karten ab 25 Euro unter www.schaubuehne.com.
Das Blaue Sofa
In der Kongreßhalle am Zoo produzieren Bertelsmann, ZDF, DLF und 3sat wie gewohnt Das Blaue Sofa. Am 17. und 18. März finden hier ab 11 Uhr stündlich bis zu drei Lesungen statt. Einer der Höhepunkte ist die Lesung Dmitrij Kapitelmans mit „Eine Formalie in Kiew“ am 17. März um 18.15 Uhr. Der Eintritt erfolgt nach 3G-Regel und ist frei – alternativ gibt es Das Blaue Sofa auch als Stream. Das komplette Programm unter www.das-blaue-sofa.de.
Das Programm des MDR
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) präsentiert sein Programm in der Alten Handelsbörse (Nachmarkt 1). Die erste lange Büchernacht findet am 17. März von 20 bis 23 Uhr statt, zu Gast sind unter anderem Ingo Schulze, Bettina Wilpert, Natalie Amiri und Klaus Brinkbäumer. Die zweite lange Büchernacht gibt es am 18. März, ebenfalls von 20 bis 23 Uhr, dann unter anderem mit Jörg Schieke, Utz Rachowski, Martina Hefter und Nora Bossong. Karten hierfür werden über die Programme des MDR verlost.
Das Begleitprogramm im MDR Kultur Radio beginnt bereits am 14. März, bis Freitag liest Michael Rotschopf täglich um 9.05 Uhr und 19.05 Uhr aus Karl-Markus Gauß’ „Die unaufhörliche Wanderung“, dem Preisträger des diesjährigen Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung.
Vom 16. bis 19. März jeweils um 18.05 Uhr gibt es zudem „Unter Büchern“ zu hören. Katrin Schumacher stellt Neuerscheinungen von unter anderem Eva Raisig, Mario Schneider und Natasha Brown vor.
Am 20. März dann laden die Kulturradios des ARD von 20 bis 23 Uhr zur gemeinsamen Buch-Nacht, unter anderem mit Jakob Augstein, Heike Geißler und Judith Kuckart. Weitere Infos zum Programm unter www.leipziger-buchmesse.de.
Weitere Veranstaltungen
Abseits der bereits genannten Programme gibt es im gesamten Stadtgebiet verteilt zahlreiche weitere Lesungen und Veranstaltungen. Im Folgenden die Übersicht:
Mittwoch, 16. März
  • 17 Uhr, Haus des Buches: Kaśka Bryla und Ronya Othmann
  • 19 Uhr, Schaubühne Lindenfels: Roman Sikora
  • 19 Uhr, Stadtteilbibliothek Südvorstadt: Philipp Winkler
  • 19.30 Uhr, Haus des Buches: Gregor Sander und Judith Hermann
  • 19.30 Uhr, Ilses Erika: Nils Müller und Eileen Mätzold
  • 20 Uhr, Horn Erben: Literatur-Show von Benjamin Vinnen und Antonio Lucaciu
  • 20 Uhr, Kupfersaal: Poetry Slam
  • 20 Uhr, Linxxnet: Auftakt #Verlagegegenrechts
  • 20.15 Uhr, Linxxnet: Heike Kleffner und Henrik Merker
Donnerstag, 17. März
  • 15 Uhr, Zeitgeschichtliches Forum: Dr. Helge Heidemeyer
  • 16 Uhr, Philippuskirche: Musikalische Lesung mit Texten von jüdischen Autoren
  • 16 Uhr, Linxxnet: Isobel Markus
  • 17 Uhr, Zeitgeschichtliches Forum: Annette Wieners
  • 18 Uhr, Stadtbibliothek: Verlagsabend von Suhrkamp
  • 18 Uhr, Linxxnet: Klaus Weber
  • 18.30 Uhr, Philippuskirche: Özlem Özgül Dündar und Abak Safaei-Rad
  • 19 Uhr, Ost-Passage Theater: Francis Seeck
  • 19 Uhr, Südfriedhof: Die lange Kriminacht
  • 19 Uhr: Stadtbibliothek: Sonia Mikich
  • 19 Uhr, Lancaster University: Karen Ruoff
  • 19 Uhr, Stadtteilbibliothek Südvorstadt: Tete Leoper
  • 19 Uhr, Schaubühne Lindenfels: Lange Nacht der österreichischen Literatur
  • 19 Uhr, Frauenkultur: Ela Meyer
  • 19 Uhr, Galerie Koenitz, Bernd Sikora
  • 19 Uhr, Janina Theiß Dekoration & Workshops: Annemarie Bruhns
  • 19 Uhr, Haus der Demokratie: Dreifachlesung mit dem Brimborium Verlag
  • 19.30 Uhr, Deutsche Nationalbibliothek: Nino Haratischwili
  • 20 Uhr, Ariowitsch-Haus: Pieter von Os
  • 20 Uhr, Linxxnet: Hadija Haruna-Oelker
  • 20 Uhr, Beyerhaus: Indie-Nacht mit fünf Autoren
  • 20 Uhr, Deutsches Literaturinstitut: „Eine Brücke aus Papier – Ein Abend für die ukrainische Literatur“
  • 20 Uhr, Café Grundmann: Frank Goldammer
  • 20 Uhr, Horns Erben: Verlagsabend von Voland & Quist
  • 20 Uhr, Ilses Erika: Maria König und Knut Schfleck
Freitag, 18. März
  • 11 Uhr, Gohliser Schlösschen: Karin Krieger und Andreas Tretner
  • 12.30 Uhr, Auerbachs Keller, Anna-Birke Lindewind: „Niemandsreich“
  • 15 Uhr, Haus des Buches: „#Geschichten von Frauen“
  • 15.30 Uhr, Auerbachs Keller, Anna-Birke Lindewind: „Niemandsreich“
  • 16 Uhr, Gohliser Schlösschen: Gisa Klönne
  • 16 Uhr, Linxxnet: Gönül Kivilcim
  • 16 Uhr, Haus der Demokratie: Lydia Riess
  • 16 Uhr, Frauenkultur: Vorstellung der Neuauflage von „Schloss und Fabrik“
  • 17 Uhr, Leipziger Literaturverlag: Leipziger Literatursalon – Die lange Lesenacht
  • 17 Uhr, Stadtbibliothek: Stefan Creuzberger
  • 18 Uhr, Horns Erben: Barbara Thériault
  • 18 Uhr, Zeitgeschichtliches Forum: Michael Hametner
  • 18 Uhr, Linxxnet: Kristina Lunz
  • 18 Uhr, Soziokulturelles Zentrum „Große Eiche“: Christian von Aster
  • 18 Uhr, Stadtbibliothek: Natalie Amiri
  • 18 Uhr, Kinobar Prager Frühling: Mario Schneider
  • 18 Uhr, Lancaster University: Markus Gasser
  • 19 Uhr, Galerie Koenitz: Désirée Opela
  • 19 Uhr, Linxxnet: Lalitha Chamakalayil
  • 19 Uhr, Paulinum: Abdulrazak Gurnah
  • 19 Uhr, Druckkunst-Museum: Line Hoven und Cosima Schneider
  • 19 Uhr, Stadtbibliothek: Karl-Heinz Ott
  • 19 Uhr, HGB: Simone Trieder und Johannes Gabriel
  • 19 Uhr, Stadtteilbibliothek Südvorstadt: Benedikt Feiten
  • 19 Uhr, Gohliser Schlösschen: Frauke Weigand
  • 19 Uhr, Deutsches Literaturinstitut: Große Alumni-Frühjahrslesung
  • 19 Uhr, Grieg-Begegnungsstätte: Ralf Roger Glöckler
  • 19 Uhr, Leipziger Hotel in Lützschena: Thomas Leibe
  • 19.30 Uhr, Buchhandlung Seitenblick: Judith Zander
  • 19.30 Uhr, Deutsche Nationalbibliothek: Dmitrij Kapitelman
  • 19.30 Uhr, Stadtteilbibliothek Plagwitz: „Solche wie Sie. Female Stories aus Istanbul“
  • 19.30 Uhr; Stadtteilbibliothek Reudnitz: Herbert Heinrich Beckmann
  • 19.30 Uhr, Schaubühne Lindenfels: Abend mit tschechischer Literatur
  • 19.30 Uhr, Mendelsson-Haus: Kerstin Hensel
  • 20 Uhr, Frauenkultur: Die lesbische Büchernacht & Queer-Party
  • 20 Uhr, Zeitgeschichtliches Forum: Alexander Osang
  • 20 Uhr, Lancaster University: Josef Braml
  • 20 Uhr, naTo: Laurie Penny und Sibel Schick
  • 20 Uhr, Haus der Demokratie: Jörg Jacob
  • 20 Uhr, Janina Theiß Dekoration & Workshops: Jana Berwig
  • 20 Uhr, Kupfersaal: Axel Hacke
  • 20 Uhr, Metropolis: Larissa Carolin, Iris Mariposa und Wolfram Christ
  • 20 Uhr, Gohliser Schlösschen: Ulrike Almut Sandig
  • 20 Uhr, Budde-Haus: Katrin Wildenberger
  • 20 Uhr, Café Grundmann: Rayk Wieland und Max Moor
  • 20 Uhr, Horns Erben: Lea Streisand
  • 20 Uhr, Frauenzimmertheater: „Ladies Crime Night – Mein. Dein. Tot.“
  • 21 Uhr, Westflügel: Unabhängige Verlage und ihre Neuerscheinung, präs. von der Kurt-Wolff-Stiftung
Samstag, 19. März
  • 11 Uhr, Stadtbibliothek: Dita Zipfel
  • 13 Uhr, Haus der Demokratie: Tom Schneider
  • 14 Uhr, Janina Theiß Dekoration & Workshops: Schreibkreis „Schreibkreativ“
  • 15 Uhr, Haus des Buches: Bodo Ramelow und Johannes Maria Fischer
  • 16 Uhr: Haus der Demokratie: Barbara Handke
  • 16 Uhr, Mendelssohn-Haus: Steffi Böttger und Andreas Keller
  • 16 Uhr, Schaubühne Lindenfels: Giacomo A. de Bastiani
  • 16 Uhr, Haus der Demokratie: Barbara Handke
  • 17 Uhr, Stadtbibliothek: Michael Lüders
  • 17 Uhr, Gohliser Schlösschen: Liebesgedichte aus der Anthologie „ist die luft wie seide“
  • 17 Uhr, Haus des Buches: Joshua Cohen
  • 18 Uhr, Stadtteilbibliothek Wiederitzsch: Ines Thorn
  • 18 Uhr, Schaubühne Lindenfels: Carl Christian Elze
  • 18 Uhr, Stadtbibliothek: Christian Hoffmann
  • 18 Uhr, Frauenkultur: Heinz-Jürgen Voss
  • 18 Uhr, Gohliser Schlösschen: Sibylle Kuhne, Andrea Pankau, Luisa Pohl und Michaela Weber
  • 18 Uhr, der Anker: André Herzberg
  • 18 Uhr, Deutsche Nationalbibliothek: Diskussion zum Thema „Gendersensible Typografie“
  • 18 Uhr, Horns Erben: Mareike Fallwickl
  • 18 Uhr, Galerie Koenitz: Dorina Kasten
  • 18.30 Uhr, naTo: Mariana Enriquez
  • 19 Uhr, Auerbachs Keller: Larissa Carolina und Wolfram Christ: „Dorian van Delft“ und „Du nicht hier“
  • 19 Uhr, Deutsches Literaturinstitut: Musikalische Lesung zu Thema „Utopischer Literaturbetrieb“
  • 19 Uhr, Stadtbibliothek: Michael Wildt
  • 19 Uhr, Zeitgeschichtliches Forum: Hendrik Bolz
  • 19 Uhr, Haus der Demokratie: Rebecca Maria Salentin
  • 19 Uhr, Conne Island: Buchvorstellung „Auf dem Klo habe ich noch nie einen Schwan gesehen“
  • 19.15 Uhr, Gohliser Schlösschen: Gabriele Riedle
  • 19.30 Uhr, Schauspiel Leipzig: Stefanie Sargnagel
  • 19.30 Uhr, Buchhandlung Seitenblick: Wayétu Moore
  • 19.30, Westflügel: Unabhängige Verlage und ihre Neuerscheinung, präs. von der Kurt-Wolff-Stiftung
  • 20 Uhr, Frauenkultur: Kathrin Wildenberger
  • 20 Uhr, Bahnhofsbuchhandlung Ludwig: Bernd Stelter
  • 20 Uhr, Stadtbibliothek: Jakob Hein
  • 20 Uhr, Schaubühne Lindenfels: Jaroslav Rudiš
  • 20 Uhr, Budde-Haus: Johannes Maria Fischer
  • 20 Uhr, Haus des Buches: Neue Literatur aus den Niederlanden
  • 20 Uhr, Café Grundmann: Mario Giordano
  • 20 Uhr, Horns Erben: Torsten Schulz
  • 20 Uhr, Institut Francais: Tanguy Viel
  • 20.30 Uhr, Gohliser Schlösschen: Jan Röhnert
Sonntag, 20. März
  • 10 Uhr, Kindersportzentrum Springmäuschen: Susanne Kraft
  • 13 Uhr, Bahnhofsbuchhandlung Ludwig: Constanze Neumann
  • 13 Uhr, Haus der Demokratie: Hamidou Maurice Bouguerra
  • 15 Uhr, Grassimuseum: Christine von Brühl
  • 15 Uhr, Kinderbuchladen Serifee: Dita Zipfel
  • 16 Uhr, Budde-Haus: Günther Gentsch
  • 16 Uhr, Bahnhofsbuchhandlung Ludwig: Andreas Altmann
  • 19 Uhr, der Anker: Daniel Krug
  • 19 Uhr, Ost-Passage Theater: Holger Warschkow & Erepheus
Blutregen über Leipzig und der Region

Mit Saharastaub angereicherte Luft aus Nordafrika wehte am Dienstag bereits über Baden-Württemberg. Foto: dpa
Mit Saharastaub angereicherte Luft aus Nordafrika wehte am Dienstag bereits über Baden-Württemberg. Foto: dpa
In Leipzig ist ab der Nacht zum Donnerstag ein seltenes Naturschauspiel zu beobachten: Ein aus Sahara-Staub bestehender sogenannter „Blutregen“ wird das Stadtgebiet überqueren und wahrscheinlich am Donnerstagnachmittag sowie am Donnerstagabend auf Leipzig herabregnen.
Der Sahara-Staub tauchte bereits am Dienstag weite Teile Spaniens in Gelb, Orange und Rot. Dort haben die Staubschichten Gehwege und Straßen, Dächer und Fahrzeuge bedeckt. Auch die Luft war staubig, der Himmel leuchtete vielerorts diesig in Gelb, Orange oder Rot.
Höhepunkt in Leipzig am Donnerstag
„Dieser Staub wurde von starken Winden in der Sahara aufgewirbelt und die kleinere Bestandteile sind in sehr große Höhen aufgestiegen“, erklärte Meteorologe Jens Oehmichen vom DWD in Leipzig das Wetterphänomen. „Von dort hat ihn eine Windströmung über Spanien nach Frankreich transportiert.“ Die Windströmung sei inzwischen nach Osten in Richtung Deutschland abgedreht und werde wahrscheinlich in der Nacht zu Freitag von Deutschland weiter nach Osten und Süden ziehen.
„Der Höhepunkt wird in Leipzig am Donnerstag zu sehen sein“, so der Meteorologe. Da sich der Staub in Luftschichten oberhalb von 4000 Meter bewegt und von einer hohen Bewölkung verdeckt werde, könne er allerdings nicht so stark wahrgenommen werden wie in Spanien. „Aber wir erwarten am Donnerstag in der zweiten Nachmittagshälfte und am Abend in Leipzig Niederschläge, in denen der Sahara-Staub enthalten sein wird.“
Dieser Staub werde aber nur noch zu sehen sein, wenn der Regen getrocknet ist. „Wenn die Regentropfen zum Beispiel auf einem Auto trocknen, könnte die Ränder etwas milchig-gelb verfärbt sein.“ Autofahrerinnen und Autofahrer sollten darauf achten, den Staub nicht in den Lack ihrer Autos zu reiben. Auch der Himmel dürfte sich wegen der Wolkenschicht nicht so stark verfärben wie in Spanien oder Bayern. Er könne aber „aschfahl“ aussehen.
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