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Ostsee-Kreuzfahrt gewinnen + Leipziger Eisdielen im Test

LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Eisdielen teste ich grundsätzlich in drei Runden. Erstes Level: Schokolade und Zitrone. Schokoladeneis muss cremig sein, nicht nur süß, sondern eben vor allem schokoladig und eigentlich müssen auch unbedingt kleine Schokoladenstückchen drin sein. Zitrone wiederum schmeckt mir am besten als Sorbet, aber dann bloß nicht zu wässrig! Besteht die Eisdiele diesen ersten Test, komme ich wieder und probiere das nächste Level: Stracciatella. Das ist nicht leicht, bei Stracciatella bin ich anspruchsvoll und etwas sonderbar, geprägt (und versaut) durch den kleinen Eisladen aus meiner Kindheit, dessen Stracciatella-Eis so große Schokobrocken enthielt, dass wir Kinder regelmäßig um die Wette lutschten, wer nun den größten Schokobrocken in der Eiskugel hatte. Stracciatella-Eis nur mit diesen kleinen Schokoplättchen? Auf keinen Fall!
Besteht die Eisdiele auch diesen Test, gibt es noch das dritte Level, das komplizierteste: Spaghetti-Eis. Spaghetti-Eis wird oft unterschätzt - “Ist doch nur Vanilleeis mit Erdbeersoße” heißt es dann. Banausentum. Gutes Spaghetti-Eis ist eine Kunst und in den meisten Eisdielen stimmt irgendwas daran nicht. Zu viel Sahne, zu wenig Sahne, Sahne nicht richtig angefroren, Vanilleeis zu süß, zu viel Erdbeersoße, zu wenig Erdbeersoße… irgendwas ist immer! Wirklich gutes Spaghetti-Eis ist selten.
Ich gebe zu, vielleicht bin ich mit diesen kleinen Spleens nicht die beste Kandidatin, um Eisdielen in der Stadt zu testen - zum Glück hab ich’s auch nicht gemacht, sondern meine Kolleginnen Regina Katzer und Josephine Heinze - eine Auswahl finden Sie in dieser Ausgabe von “Frische Luft”.
Für alle, die noch keinen Urlaub geplant haben, habe ich an dieser Stelle noch was Schönes: Die LVZ verlost gerade eine Kreuzfahrt für zwei Personen im Wert von 1.700 Euro. Am 20. August geht’s los, für sieben Tage hoch in den Norden, von Kiel nach Stockholm und Tallinn. Ich würde gern selbst gewinnen, aber als Mitarbeiterin geht das leider nicht - als LVZ+-Abonnentin schon. Wenn Sie also noch kein LVZ+ Abo abgeschlossen haben (HABEN SIE NOCH NICHT?!), lohnt es sich heute ganz besonders. Spoiler: In den nächsten zwei Wochen kommen auch noch weitere Reisen in den Lostopf. Aber die Kreuzfahrt ist schon was besonders Tolles… sind Sie dabei? Dann hier entlang.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Ihre Julia Grass

Von Warnemünde nach Stockholm: LVZ verlost Ostsee-Kreuzfahrt
LVZ-Tipps: Hier schmeckt das Eis besonders gut

Eisdielen gibt es viele in Leipzig. Die LVZ hat ein paar von ihnen getestet. Foto: Erwan Hesry on Unsplash
Eisdielen gibt es viele in Leipzig. Die LVZ hat ein paar von ihnen getestet. Foto: Erwan Hesry on Unsplash
Mögen Sie Gemüse in Ihrem Eis? Lieber Käse? Vielleicht darf es bei 30 Grad ein fruchtiges Sorbet sein? Oder sind Sie doch eher der klassische Schoko-Vanille-Typ? Ganz egal, welche der Fragen Sie bejaht haben – in Leipzig werden sie fündig.
Es gibt nicht nur jede Menge Eisdielen in der Messestadt, auch die Auswahl scheint schier unendlich. Es reicht vom italienischen Gelato über Bio-Eis, vegane Sorten und Softeis bis hin zu überraschenden Kreationen. Wo es welche Eiscreme gibt und wer wo fündig wird, sehen Sie im LVZ-Eiscreme-Test.
Mr. Borella im Zentrum
So schmeckt es bei Mr. Borella: Tiefschwarz präsentiert sich das „Black Hawaii“, ein Frischeis mit Kakao und Kokos. Es ist cremig und erfrischend – bei 35 Grad ein Genuss. Wer es eher süß mag, der greift zum Apfelkuchen-Eis, das schmeckt nach amerikanischem Apple Pie. Besonders auffällig ist die vegane Limone-Ingwer-Eiskreation, garniert mit einer Scheibe Ananas, Kirschen und Erdbeeren.
Das ist besonders: Einmalig sind die zehn Selbstzapf-Stationen im Laden – ein besonderes Erlebnis, sich sein Eis selbst kreieren zu können. Und wenn man zum Genießen ein Plätzchen auf der schattigen Sommerterrasse mit den im Wind baumelnden bunten Schirmen und dem Panoramblick zur Universität erhascht, ist man im siebten Himmel. Alle Eissorten basieren auf einer Wasserbasis, einige sind vegan und zuckerfrei.
Für wen sich der Besuch lohnt: „Familien und Kinder fühlen sich hier wie im Schlaraffenland“, sagt Store-Managerin Tina Lindig. Sie verkaufe nicht nur Eis, sondern auch Glück, meint die 33-Jährige. Mittags und nach Feierabend kämen aber auch Geschäftsleute auf eine kühle Portion vorbei.
Eckdaten: Mr. Borella gibt es am Augustusplatz 15, hat täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Es gibt drei Bechergrößen zur Auswahl – zu 4, 5 oder 6 Euro.
Tina Lindig ist Store-Managerin von Mr. Borella auf dem Augustusplatz. Foto: Regina Katzer
Tina Lindig ist Store-Managerin von Mr. Borella auf dem Augustusplatz. Foto: Regina Katzer
LuiLui in Lindenau und Gohlis
So schmeckt es bei LuiLui: Pistazie ist herrlich cremig-nussig, Erdbeer-Minze überraschend erfrischend und Vanille-Zimt schmeckt nach Vanille mit feiner Zimt-Note – klingt simpel, ist aber doch etwas besonderes. Denn alle Nuancen sind erkennbar, fein aufeinander abgestimmt und überdecken sich nicht gegenseitig.
Das ist besonders: Die aufregenden Sorten (Goldene Milch? Vanillepudding? Lakritz?) wechseln täglich, sind hausgemacht und neben Milcheis ist auch veganes Fruchteis im Angebot. Außerdem hat das Genussmagazin Falstaff LuiLui im vergangenen Jahr auf Platz eins der besten Eisdielen Sachsens gewählt.
Für wen sich der Besuch lohnt: Wer sich gerne überraschen lässt, aber gleichzeitig Verlässlichkeit schätzt – und möchte, dass das Eis nach dem schmeckt, was der Name verspricht.
Eckdaten: LuiLui gibt es in der Georg-Schwarz-Straße 64 und der Georg-Schumann-Straße 141, ist täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet, eine Kugel kostet 1,60 Euro.
Elaine arbeitet bei LuiLui – neben Eiskugeln gibt es auch auch Kuchen oder beispielsweise Mangoshake. Foto: Dirk Knofe
Elaine arbeitet bei LuiLui – neben Eiskugeln gibt es auch auch Kuchen oder beispielsweise Mangoshake. Foto: Dirk Knofe
Der Eisprinz im Zentrum-West
So schmeckt es: Jens Torge ist der Eisprinz vom Bachviertel. Täglich produzieren seine 45 Jahre alten Eismaschinen zwei Softeissorten. Gäste haben die Wahl zwischen Orange-Vanille und Schoko-Vanille. Die fruchtige Variante ist nicht so süß und auch die Konsistenz ist ungewöhnlich für ein Softeis. Hier läuft nichts herunter.
Das ist besonders: Gratis zum Eis gibt es Marshmallows, Streusel und Lutscher. Im Schaufenster des Ladens, den der Eisprinz seit sechs Jahren führt, stehen mehr als 100 kleine Wackelfiguren aus der ganzen Welt. Das sind Mitbringsel seiner Kundschaft, die sich immer freut, ihn zu sehen.
Für wen sich der Besuch lohnt: 80 Prozent seiner Kunden sind Kinder aus den umliegenden Schulen und Kindergärten. Aber auch Freunde kommen auf einen Schwatz vorbei und genießen ein fruchtiges Eis.
Eckdaten: Der Eisprinz sitzt in der Sebastian-Bach-Straße 17 und hat täglich von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Eine kleine Portion kostet 2 Euro, die mittlere 2,50 Euro und die große 3 Euro.
Eisprinz Jörg Torge bietet nur Softeis an. Foto: Regina Katzer
Eisprinz Jörg Torge bietet nur Softeis an. Foto: Regina Katzer
Tonis Organic Icecream in Schleußig und im Zentrum
So schmeckt es bei Tonis: Ananas-Minze ist fruchtig-frisch, der Geschmack vom Ziegenkäse-Eis entfaltet sich nach und nach, erst eine herbe Süße, dann die knackigen Haselnüsse – alle Sorten sind nicht zu süß, sondern angenehm abgestimmt.
Das ist besonders: Tonis hat sich vor allem im Leipziger Westen zu einer Institution entwickelt, wird oft empfohlen und den Angaben nach regional aus Bio-Zutaten, dafür ohne Aromen, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker hergestellt. Motto: „Kein Bullshit. Nur Icecream.“
Für wen sich der Besuch lohnt: Wer besonderen Wert auf die Zutaten legt, ohne Abstriche im Geschmack machen zu wollen, wird bei Tonis fündig.
Eckdaten: Tonis Organic Icecream gibt es auf der Könneritzstraße 21 (Dienstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr) und am Thomaskirchhof 17 (Donnerstag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr und Samstag bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr), eine Kugel kostet 2 Euro.
Eine Kugel Ziegenkäse mit Honig und Haselnüssen - gibt es gegenüber des Bach-Denkmals am Thomaskirchhof und auf der Könneritzstraße bei Tonis. Foto: jhz
Eine Kugel Ziegenkäse mit Honig und Haselnüssen - gibt es gegenüber des Bach-Denkmals am Thomaskirchhof und auf der Könneritzstraße bei Tonis. Foto: jhz
Eisträumerei in Reudnitz
So schmeckt es in der Eisträumerei: Eine der vielen eigenen Kreationen ist das Minzeis mit frischen Pflanzenblättchen, die im Eis kleine Pünktchen zaubern. Besonders ist auch das Sorbet, ein richtiges Sommereis aus Fruchtsaft und Zucker – passend zu den derzeitigen Temperaturen von mehr als 30 Grad.
Das ist besonders: Auf dem Freisitz vorm Eckcafé kann man sich von Chefin Cornelia Weißbach und ihren Mitarbeitern bedienen lassen. Auch Veganer kommen voll auf ihre Kosten – das Schoko-Soja-Eis und das Soja-Vanille-Eis sind der Renner.
Für wen sich der Besuch lohnt: Ein schnelles Eis auf die Hand gibt es im Straßenverkauf in der Kleinen Eisträumerei gegenüber vom Café. „Hier schaut das ganze Viertel vorbei“, sagt die Ladenbesitzerin kurz vorm großen Ansturm am Nachmittag.
Eckdaten: Die Eisträumerei ist in der Riebeckstraße 23, hat täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet (Straßenverkauf bis 18 Uhr), eine Kugel kostet zwischen 1,40 und 1,60 Euro.
 Cornelia Weißbach führt die Eisträumerei in Reudnitz. Persönlich mag sie Limette-Basilikum. Foto: Regina Katzer
Cornelia Weißbach führt die Eisträumerei in Reudnitz. Persönlich mag sie Limette-Basilikum. Foto: Regina Katzer
Eisbrennerei in der Südvorstadt
So schmeckt es in der Eisbrennerei: Wie ein Cocktail in Eisform: Gin Tonic-Blaubeer, White Russian oder Wassermelone-Wodka sind einige der Sorten mit Schwips. Außerdem gibt es auch alkoholfreies oder veganes Eis. Getoppt werden können die Kugeln unter anderem mit hausgemachter Soße oder Streuseln.
Das ist besonders: Vor dem erst 2020 eröffneten Laden auf der Karli muss etwas Wartezeit eingeplant werden – vor allem an heißen Tagen ist die Schlange oft lang. Vermutlich locken vor allem die Eissorten, die neugierig machen.
Für wen sich der Besuch lohnt: Sie mögen nicht nur Eiscreme, sondern auch Day Drinking? Dann ist die Eisbrennerei eine gute Idee. Auch wer sich nach dem Essen nicht zwischen Digestiv und Dessert entscheiden kann, bekommt hier die perfekte Kombi.
Eckdaten: Die Eisbrennerei gibt es auf der Karl-Liebknecht-Straße 97, ist Sonntag bis Donnerstag von 13 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag bis 22.30 Uhr geöffnet. Eine alkoholfreie Kugel kostet 1,60 Euro, eine alkoholische Sorte 2 Euro.
Jetzt im Sommer heiß begehrt: Eis aus den Leipziger Eisdielen, so wie hier in der Eisbrennerei auf der Karli. Foto: Dirk Knofe
Jetzt im Sommer heiß begehrt: Eis aus den Leipziger Eisdielen, so wie hier in der Eisbrennerei auf der Karli. Foto: Dirk Knofe
Die Eis-Manufaktur in Mockau-Süd
So schmeckt es: Die Wahl fällt auf ein grünes und ein weißes Eis sowie eine schokoladige Sorte. Gurke mit Dill, erfrischend, vegan und überraschend lecker. Die helle Sorte ist eindeutig Zitrone, mit Früchten aus Spanien, erzählt Albrecht Opitz. Und auch das Schokoladen-Eis schmeckt anders als gewohnt. Hier kommt kein Kakao, sondern richtige Schokolade ins Eis. Das schmeckt man.
Das ist besonders: In der Manufaktur, die Opitz seit zehn Jahren betreibt, werden weder Industriepasten noch Pulver verwendet. „In meinem Eis gibt es nur richtige Früchte, keine Aromen und Zusätze“, sagt der Leipziger. Insgesamt hat er 100 Eissorten, die ständig wechseln. Frische Milch kommt von einem Bauernhof aus der Region.
Für wen sich der Besuch lohnt: Seine Gäste kommen von überall – aus Mockau, den benachbarten Stadtteilen und umliegenden Dörfern. Sogar aus Hannover empfängt er Eisliebhaber, die einen Stopp bei ihm einlegen.
Eckdaten: Die Eis-Manufaktur ist in der Leonhardtstraße 2A, hat täglich von 14.30 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Standardkugel kostet 1 Euro, die Premiumkugel 1,50 Euro.
Die Eis-Manufaktur in Mockau gibt es seit zehn Jahren. Chef Albrecht Opitz hat mehr als 100 Sorten im Angebot. Foto: Regina Katzer
Die Eis-Manufaktur in Mockau gibt es seit zehn Jahren. Chef Albrecht Opitz hat mehr als 100 Sorten im Angebot. Foto: Regina Katzer
Wandervorschlag: Von Bärenfels ins Tal des Pöbelbaches

Blick auf Schönfeld. Foto: Frank Wehrmeister
Blick auf Schönfeld. Foto: Frank Wehrmeister
Am Rande von Bärenfels befindet sich gleich neben dem historischen Forsthof ein großer Parkplatz. Von hier starten wir auf eine etwa elf Kilometer lange Runde, die allerdings recht anspruchsvoll ist.
Wir folgen zunächst dem „Gelben Punkt“ und laufen rechts neben dem Gasthof die Anliegerstraße „Forstbergweg“ bergab. Die nächste Straße wird direkt überquert. Den Einstieg in den Wanderweg gegenüber müssen wir suchen.
Es geht hinab ins Tal des Pöbelbaches. Dieser ist ein Nebenfluss der Roten Weißeritz. Die Pöbeltalstraße wird kurz vor einer Gabelung schräg überquert und folgend der Bach selbst über die kleine Brücke in der Nähe eines Pegelhauses. Dann halten wir uns links. Sogleich geht es rechter Hand anhaltend sehr steil bergauf. Hier ist gute Kondition gefragt, um ca. 150 Meter Höhenunterschied auf etwa einem Kilometer Weg zu überwinden.
Wir überqueren mehrere quer zum Hang verlaufende Fahrwege und erreichen schließlich am oberen Waldrand den Ausgangspunkt eines Lehrpfades. Hier gehen wir rechts um den Sportplatz Schönfeld herum. Das Hotel „Am Rennberg“ liegt an exponierter Stelle und bietet sehr schöne Aussicht auf den idyllischen Ort.
Nach wenigen Metern auf der Straße kehren wir mit dem Wanderweg zur bekannten Waldecke zurück. Wir gehen hier nun rechts mit dem „Grünen Strich“ am 719 Meter hohen Rennberg vorbei. Die Aussicht vom Waldrand reicht über Wildwiesen und das Tal der Wilden Weißeritz hinweg. In Oberpöbel folgen wir dann einige Meter der Straße bergan und biegen vor deren großer Rechtskurve links auf den Putzmühlenweg ab. Im Wald oberhalb dieses Anwesens nutzen wir den ersten Abzweig rechts und wandern bachaufwärts durch das Pöbelbachtal.
Der nächste Querweg ist der Eierkuchensteig. Hier fehlte zuletzt ein Hinweisschild: Wir müssen links abbiegen. Es geht erneut recht steil bergan, bis der Julius-Schmidt-Steig erreicht ist. Auf diesem wandern wir mit dem „Gelben Strich“ in Richtung der 803 Meter hohen Stephanshöhe. Ein Abstecher zum Aussichtspunkt am Steinmeer gehört dazu. Der Rundweg Schellerhau gibt die Richtung durch Neuschellerhau vor, ehe es im Wald weitergeht.
Kurz vor Bärenfels lohnt ein weiterer Abstecher zum Steinmeer des nahen Spitzberges. Den Ausgangsort erreichen wir am Hubertusweg. Hinweistafeln künden von der Geschichte der überwiegend villenartigen Gebäude des traditionsreichen Erholungsortes.
Der nahe Forsthof hat eine andere Geschichte: Im 17. Jahrhundert übernahm der sächsische Kurfürst den Besitz. Das damalige Rittergut wurde zur Oberförsterei und ist seit dieser Zeit ununterbrochen Sitz einer Forstverwaltung. Rund um den Forsthof zeigt das Arboretum die typischen Baum- und Straucharten von acht natürlichen Waldgesellschaften. Auch der Rundgang „Historische Forstwirtschaft“ liegt im Außenbereich. 1832 ließ der Kgl. sächsische Oberförster Heinrich Maximilian von Klotz (1796–1864) eine Samendarre an das Stallgebäude anbauen. Diese ist noch originalgetreu vorhanden.
Hinweis: Wanderkarte Sachsen, Blatt 38, Osterzgebirge/Altenberg (Vertrieb durch den Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen, Olbrichtplatz 3, 01099 Dresden, Tel. (0351) 8283-0; VVO-Hotline: 0351/8526555
Von Frank Wehrmeister
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