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Einmal rund um Leipzig wandern + Drachensteigen in Leipzig + Japanisch essen

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LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
Guten Morgen, liebe “Frische-Luft”-Leser,
über 1700 Abonnenten erreicht unser Freizeit-Newsletter mittlerweile jede Woche - meine Kollegin Julia Grass und ich freuen uns, dass wir mit unserem wöchentlichen Ausblick auf die Ausflugsmöglichkeiten in und um Leipzig ihren Nerv treffen.
Heute zeigt uns LVZ-Reporterin Lisa Schliep, was sie auf einer Wanderstrecke erlebt und entdeckt hat, die es so in keinem Reiseführer geben dürfte. Auf vier Etappen hat meine Kollegin einmal zu Fuß die Stadt Leipzig umrundet. Was schätzen Sie? Wie viele Kilometer kommen da am Ende zusammen - ich verrate es Ihnen: knapp 85 Kilometer. Nach kleinen Startschwierigkeiten hat die Reporterin dann echte Überraschungen erlebt, bei denen sie selbst nicht geahnt hatte, welche Entdeckungen man quasi direkt vor der Haustür machen kann.
Was - wenn man kein Einfamilienhaus mit großem Grundstück bewohnt - nicht so einfach vor der Haustür geht, ist das Drachensteigen. Unsere Kollegen aus der Familien-Redaktion haben sich angeschaut, wo man in Leipzig den größten Auslauf und Windgarantie für eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen im Herbst hat. Die Kollegen begleiten übrigens auch unsere LVZ-Serie “Wie familienfreundlich ist Leipzig?” - das Ergebnis einer großen Umfrage unter 15.000 sächsischen Familien. Schauen Sie doch mal vorbei.
Ein Großereignis in Leipzig im Oktober ist das Lichtfest, mit dem an die friedliche Revolution vor nunmehr 31 Jahren erinnert wird. Im vergangenen Jahr stand es unter dem Eindruck des tragischen Attentates auf die jüdische Synagoge in Halle - dieses Jahr fällt es wegen der Corona-Pandemie ein paar Nummer kleiner aus.
Aber wir haben andere Tipps für Sie, wohin Sie vielleicht am Wochenende einen Ausflug unternehmen können.
Viel Spaß beim Lesen und passen Sie auf sich auf,
herzlich - Ihr Thomas Lieb
P.S. Hinweise, Anregungen und Kritik zum Newsletter “Frische Luft” finden im Posteingang von t.lieb@lvz.de oder j.grass@lvz.de beste Betreuung.

Einmal rund um Leipzig wandern

LVZ-Reporterin Lisa Schliep wandert einmal rund um die Messestadt. Fotos: Kempner / Schliep
LVZ-Reporterin Lisa Schliep wandert einmal rund um die Messestadt. Fotos: Kempner / Schliep
LVZ-Reporterin Lisa Schliep hat einmal die Stadt Leiumrundet und wurde mit der Entdeckung einer ihr bislang verborgenen Seite belohnt. Ihr Erlebnisbericht:
Es brennt, juckt, beißt, es ist die Hölle. Irgendetwas hat mich in den Fuß gestochen. Aber ich ziehe durch. Zumindest eine Weile, bis die nächste S-Bahn-Station meinen Weg kreuzt. Damit ist der Beginn meiner Wanderung vorerst beendet. Einmal rund um Leipzig wollte ich laufen, knapp 85 Kilometer. Und bin nun schon an Etappe 1 gescheitert. Aber – das ist das Schöne an dieser Wanderung – ich bin nicht allzuweit von Zuhause entfernt.
Nach zwei Tagen ist der Fuß wieder auf Normalgröße und ich lege wieder los. Denn egal in welchem Tempo und egal, wie viele Tagesmärsche man ansetzt und benötigt – der Rundwanderweg um Leipzig ist die Zeit und den Aufwand wert. Und so wage ich es ein weiteres Mal und bereue es nicht. Der Wanderweg um Leipzig herum ist überraschend grün, verlassen und ruhig ist. Wer dachte, dass Leipzigs saftige Wiesen und dichte Baumkronen ausschließlich Auwald, Palmengarten und Clara-Park vorbehalten sind, wird auf dieser Strecke eines besseren belehrt.
Da der Weg sich vollständig um die Stadt schlängelt, ist es egal, wo man einsetzt und in welche Richtung man geht. Da ich im Leipziger Südosten lebe, beginnt meine Wanderung in Stötteritz Richtung Süden. Andere günstige Möglichkeiten für den Start wären zum Beispiel Taucha, Markkleeberg oder Grünau. Alle vier Punkte sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, falls man sich den Weg zu Fuß bis dahin sparen möchte – schließlich kommen die Kilometer ja noch.
Rundwanderweg Leipzig - Die Highlights - Google My Maps
Einmal um Leipzig in vier Tagen – eine Wanderempfehlung
1. Etappe: Stötteritz bis Cospudener See | ca. 24 km| 4-5 h
In Richtung Agra-Park: Der Leinegraben. Foto: Lisa Schliep
In Richtung Agra-Park: Der Leinegraben. Foto: Lisa Schliep
Strecke: Der Weg führt gerade zu Beginn viel über Asphalt, ist aber so geschickt konzipiert, dass jeder noch so kleine grüne Fleck mindestens durchkreuzt wird. Die Beschilderung lässt vor allem am Herzzentrum in Probstheida zu wünschen übrig. Auch in den Gemeinden Zuckelhausen und Meusdorf verliert man sich leicht im Straßenwirrwarr. Entlang der Wasserwege, zum Beispiel dem Leinegraben, dem Waldsee Lauer oder am Cossi funktioniert die Steckenführung super. Hinweis: An der Chemnitzer Straße, an der die JVA liegt, direkt scharf rechts rein. Auch wenn es irritieren mag: Der Weg verläuft dicht entlang der Gefängnismauern und geradewegs in die Parkanlage Dösen.
Durchhalter: Definitiv das Ziel – der Cospudener See. Insbesondere der vorgesetzte Landschaftspark Cospuden, inmitten dessen sich auch der Lauer See befindet, ist sehr idyllisch. Hier lohnt es definitiv, den Weg einmal Weg sein zu lassen und sich umzusehen. Sobald man am Nordufer vom Cossi steht, findet man leicht wieder auf die Strecke zurück (und das sagt jemand, der fast immer zur Sicherheit ein Navi anmacht).
Pausenplatz: Da wäre zum Beispiel der Meusdorfer Teich, die Parkanlage Dösen, der Agra-Park, die Dölitzer Wassermühle oder der Strand am Cossi (mit vielen Gastro-Optionen, falls das eigene Marschgepäck eher spärlich ist). Meine Rast der Wahl: Der Erholungspark Lößnig-Dölitz. Eine der größten und zugleich wenig populärsten Grünanlagen der Stadt. Hier ist man selbst am Wochenende für sich – Platz ist genug.
Etappe 2: Cospudener See bis Kulkwitzer See | ca. 20 km| 4 h
Idyllische Wanderschleife: An der Weißen Elster entlang nach Knauthain. Foto: Lisa Schliep
Idyllische Wanderschleife: An der Weißen Elster entlang nach Knauthain. Foto: Lisa Schliep
Strecke: Auf dieser Etappe wird es vor allem auf den letzten Kilometern zäh, da es viel über Felder und Straßen geht. Dafür entschädigt aber der ausgiebig geschwungene Weg entlang der Weißen Elster. Die verläuft nämlich mehr oder weniger parallel zum Cossi und dem angrenzenden Elsterflutbett und geleitet nach Knauthain. Dort heißt es wieder aufmerksam sein – die Wegweiser verstecken sich nicht selten in Bodennähe.
Durchhalter: Auch wenn es viel Zeit frisst – das Wandern entlang der Weißen Elster könnte kaum schöner sein. Genug Platz zur friedlichen Koexistenz zwischen Radler und Wanderer inklusive und immer wieder eine Bank für den Blick über das Elsterhochflutbett.
Pausenplatz: Der Schlosspark Knauthain – ruhig, gepflegt, aber trotzdem wild. Ansonsten wird es leider erst wieder richtig schön, wenn es Richtung Kulkwitzer See geht. Dort lädt dann aber fast die gesamte östliche Uferseite zum Verweilen ein.
Etappe 3: Kulkwitzer See – Leipzig Messe | ca. 26 km| 5-6 h
Die Baumplattform der Auwaldstation. Foto: Lisa Schliep
Die Baumplattform der Auwaldstation. Foto: Lisa Schliep
Strecke: Etappe 3 hat definitiv die problematischste Beschilderung des gesamten Rundweges. Die Wegmarker gehen an manchen Backsteinfassaden völlig unter. Im Raum Breitenfeld verliert sich die Spur völlig. Stoisches Weiterlaufen und das Handy helfen, um zurückzufinden. Außerdem wird es temporär das erste Mal über längere Strecken richtig schmal und eng auf den Pfaden – teilweise so sehr, dass man schlicht kaum glauben kann, dass die Reise dort weitergeht.
Durchhalter: Viel, viel Natur! Das erste Mal richtig grün wird es im Landschaftsschutzgebiet Bienitz – auch abseits des Rundwanderweges ein schönes Ausflugsziel, da der Wald am Saale-Leipzig-Kanal liegt. Kurz hinter der Ortschaft Gundorf geht es links wie rechts der Alten Luppe vor die Tore des historischen Schlossparks Lützschena, der im nördlichen Teil des Auwaldes liegt. Vorbei am Gewerbegebietsdschungel in Lützschena landet man direkt im Lindenthaler Wald. Vorsicht hier: Mountainbiker-Strecke. Teile des Weges verlaufen an aufgeschütteten Hügeln.
Pausenplatz: Der Saale-Leipzig-Kanal. Zu beiden Seiten gibt es genug natürliche Vorsprünge und Bänke zum Sitzen. Oder – in vermutlich vertrauterer Atmosphäre – an den seichten Hängen der Weißen Elster. Wer noch Kraft in den Beinen hat, kann zum Ende der Etappe bis zum Bagger in Thekla gehen und dort rasten.
Etappe 4: Leipziger Messe – Stötteritz | ca. 15 km| 3-4 h
Zum Abschluss: Abstecher durch den Stünzer Park. Quelle: Kempner (Archiv)
Zum Abschluss: Abstecher durch den Stünzer Park. Quelle: Kempner (Archiv)
Strecke: Nach Luppe, Elster und Kanal folgt man nun für einige Zeit der Parthe, vorbei an Portitz und Plaußig. An den Ausläufern Tauchas entlang geht einmal quer durch das Paunsdorfer Wäldchen. Im Anschluss streift man eigentlich nur noch Kleingartenanlage für Kleingartenanlage ehe es zum Ausgangspunkt zurück geht – wenig spektakulär. Deshalb habe ich die Strecke variiert und bin in Richtung Stötteritzer Wäldchen gelaufen.
Durchhalter: Es ist geschafft! Egal, wo es losging. Die letzte Etappe beflügelt noch einmal, auch wenn es wenige wirkliche Höhepunkte gab.
Pausenplatz: Wenn sie nicht direkt am Anfang des Tagesmarsches läge: die Parthe. Sonst eignet sich (auf der alternativen Route) auch der Stünzer Park wunderbar für ein letztes Durchatmen vor dem Ziel.

Wo in Leipzig die Drachen am besten steigen

Herbstzeit ist Drachenzeit! Zu sehen, wie sie fliegen, macht Spaß und fasziniert Jung und Alt zugleich. Foto: dpa
Herbstzeit ist Drachenzeit! Zu sehen, wie sie fliegen, macht Spaß und fasziniert Jung und Alt zugleich. Foto: dpa
Drachen steigen lassen - in Leipzig gibt es dafür viele große Freiflächen. Am besten probieren Drachenfreunde das auf einer großen Wiese ohne Bäume oder an einem See aus. In Leipzig bietet sich das Rosental an, der Fockeberg, der Volkspark Kleinzschocher oder die große Wiese im Johannapark. Auch die Seen in der Umgebung eignen sich gut, etwa die große Wiese am Südende des Markkleeberger Sees neben dem Kanupark, ebenso die Hochhalde Trages oder der Bienitz in Rückmarsdorf.
Vorsichtig sollten Kinder und Eltern immer dort sein, wo ein Flugplatz, Hochspannungsleitungen oder Bahnleitungen in der Nähe liegen. Denn vor dem Gesetz gilt ein Drachen, so schön und bunt er auch sein mag, als Luftfahrthindernis. Das heißt: Wer mit ihm einen Schaden verursacht, muss dafür geradestehen.
Welche physikalischen Kräfte wirken, wenn der Drachen in die Luft geht und eine Anleitung zum Download, wie Sie einen Drachen selbst bauen können, lesen LVZ+ Abonnenten hier.
Essen in Leipzig: so schmeckt die japanische Küche

Leipzigs japanische Restaurants haben mehr zu bieten als Sushi – wie der LVZ-Test zeigt.  Es gibt zahlreiche Lokale, in denen die Geschmacksknospen auf eine Reise auf den pazifischen Inselstaat gehen können. LVZ-Reporterin Josephine Heinze hat sich fünf davon genauer angeschaut. Eins stellen wir Ihnen heute im Frische-Luft-Newsletter vor. Alle anderen lesen LVZ+ Abonnenten im kompletten Beitrag.
Tokyo Café in der Kolonnadenstraße
Restaurant Tokyo Cafe in der Kolonnadenstraße in Leipzig. Foto: Andre Kempner
Restaurant Tokyo Cafe in der Kolonnadenstraße in Leipzig. Foto: Andre Kempner
Was gibt’s hier? Kein Sushi. Stattdessen authentische, kosmopolitische Küche, inspiriert von Japans Hauptstadt Tokio. Dazu gehören gegrillter Lachs in Citrus-Marinade, Kürbis-Kartoffel-Kroketten, Gyoza oder Katsu Don – eine Art Schweineschnitzel mit Reis.
Wie fühlt es sich hier an? Inmitten der Kolonnadenstraße empfängt das Tokyo Café seine Besucher mit einer Mischung aus wärmender Herzlichkeit und urbanem Flair. Die Dekoration ist dezent und liebevoll, nicht kitschig. Nach dem Essen lässt man sich vom Blick in die Karte bereitwillig zu einem Sake verführen.
Das Besondere: Die Details machen aus dem Besuch im Tokyo Café etwas Spezielles. Wie das Restaurant wirken auch einige Speisen auf den ersten Blick eher unscheinbar – überzeugen dann aber umso mehr. Optisch eher wenig her macht beispielsweise der Pudding aus geröstetem Grüntee. Muss er aber auch nicht, die leicht nussige Cremigkeit spricht für sich.
Hiyashi Chuka und Sake No Yuan Yaki im Tokyo Cafe in der Kolonnadenstraße – vor allem die unscheinbar anmutende Miso-Aubergine zur Beilage ist ein Gedicht. Quelle: Josephine Heinze
Hiyashi Chuka und Sake No Yuan Yaki im Tokyo Cafe in der Kolonnadenstraße – vor allem die unscheinbar anmutende Miso-Aubergine zur Beilage ist ein Gedicht. Quelle: Josephine Heinze
Wie schmeckt’s? Die Kraft der Speisen entfaltet sich langsam, die unterschiedlichen Nuancen der fein abgeschmeckten Gerichte kommen zur Geltung. Ohne den Geschmack der Beilagen zu überlagern, verleiht beispielsweise die samtige Sesamsoße dem Hiyashi chuka eine ganz eigene Note – die kalten Ramennudeln eignen sich ohnehin bestens für heiße Sommertage. Achtung ist beim Genuss der flambierten Miso-Aubergine geboten: Er könnte die Beziehung zu dem Nachtschattengewächs nachhaltig zum Positiven verändern.
Wer wird hier fündig? Wer gerne Neues ausprobiert, sich nicht abschrecken lässt, sobald der Name eines unbekannten Gerichts auf der Speisekarte auftaucht und mehr Wert auf ein besonderes Geschmacksprofil als auf ein mit viel Chichi angerichtetes Gericht legt, wird im Tokyo Café nicht enttäuscht.
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Adresse: Kolonnadenstraße 17, Telefon: (0341) 24902111
Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch 17 bis 21 Uhr, Freitag bis Samstag 17.30 bis 22 Uhr, Montag und Sonntag Ruhetag (Ferienöffnungszeiten)
Ausflugstipp in die Region

Unterwegs auf dem Sprotte-Erlebnispfad in Thüringen. Foto: Simon Büttner
Unterwegs auf dem Sprotte-Erlebnispfad in Thüringen. Foto: Simon Büttner
Am Fuß der historischen Burg Posterstein beginnt der Sprotte-Erlebnispfad, ein Wasserlehrpfad mit verschiedenen interaktiven Stationen, der bis nach Schmölln führt. Ist man gerade in Posterstein, lohnt sich ein Besuch des Museums Burg Posterstein mit seinen Ausstellungen zur Regionalgeschichte und zur europäischen Salonkultur. Vom Burgturm kann man bei schönem Wetter bis ins Erzgebirge blicken. Unten im Ort gibt es im Kunst- und Kräuterhof „Auenhof“ eine kleine Galerie und einen Bauerngarten im regional typischen Stil. Der Sprotte-Erlebnispfad führt über die Rothenmühle nach Nöbdenitz.
Vorbei am Nachbau des historischen Teehauses am Nöbdenitzer Teich und dem Herrenhaus des ehemaligen Ritterguts (heute Gemeindeamt) kommt man zur Kirche, dem Pfarrhof mit Kultur- und Bildungswerkstatt (mit Picknickplatz) und zur 1000-jährigen Eiche – Naturdenkmal und Grabstätte des Ministers Hans Wilhelm von Thümmel (1744–1824).
Ein Abenteuerwanderweg für alle
Der Sprotte-Erlebnispfad lädt auf spielerische Weise ein, mehr über das Leben am Wasser zu erfahren. Die Wanderung von Posterstein nach Nöbdenitz dauert zwischen einer halben und einer Stunde – je nachdem, wie oft man über Hängebrücken balanciert, wie viele Eisvögel man per Fernrohr beobachtet und wie oft man geheime Botschaften über den Nöbdenitzer Teich schickt. Der asphaltierte Weg mit geringen Steigungen ist für Wanderer, Radfahrer und Rollstuhlfahrer gleichermaßen geeignet.
Kontakt: Tourismusinformation Altenburger Land, Markt 10, 04600 Altenburg; Tel.: +49 (0)3447 89 66 89, Mail: info@altenburg.travel
Am Wochenende in Leipzig

Im vergangenen Jahr stand das Lichtfest unter dem Eindruck des Anschlages auf die jüdische Synagoge in Halle. In diesem Jahr werden Menschenansammlungen wegen der Pandemie vermieden. Foto: Christian Modla
Im vergangenen Jahr stand das Lichtfest unter dem Eindruck des Anschlages auf die jüdische Synagoge in Halle. In diesem Jahr werden Menschenansammlungen wegen der Pandemie vermieden. Foto: Christian Modla
Das Leipziger Lichtfest fällt kleiner aus
Was waren die Leipziger Lichtfeste bislang immer für Ereignisse: Zehntausende zogen über den Ring und die Liste der Redner in der Nikolaikirche strotzte vor Politprominenz. Doch in diesem Jahr wird alles zehn Nummern kleiner. Statt auf dem Augustusplatz findet es auf dem beschaulichen Nikolaikirchhof statt und lediglich 250 persönlich eingeladene Gäste dürfen die traditionelle Veranstaltung besuchen. Auch Politprominenz aus der Bundesregierung wird nicht dabei sein.
Auf den Nikolaikirchhof wird sich niemand durchmogeln können oder das Ereignis als Zaungast verfolgen. „Wir werden sicherstellen, dass es keine Menschenansammlungen hinter den Absperrungen gibt.“ Wer das Ereignis in der Kirche und danach auf dem Kirchhof verfolgen wolle, kann das am 9. Oktober ab 17 Uhr im Livestream auf LVZ.de tun.
Am Wochenende in der Region

Auch diese Drehbühne des Vereins Kohlebahnen in Meuselwitz kann besichtigt werden. Foto: Verein Kohlebahnen
Auch diese Drehbühne des Vereins Kohlebahnen in Meuselwitz kann besichtigt werden. Foto: Verein Kohlebahnen
Modellbahnausstellung in Meuselwitz
Bereits zum 14. Mal lädt am 10. und 11. Oktober die Große Modellbahnausstellung ein, organisiert vom Verein Kohlebahnen in Meuselwitz. Geöffnet ist jeweils von 10 bis 18 Uhr.
Auch in diesem Jahr präsentieren zahlreiche Aussteller ihre Modelle der verschiedenen Spurweiten und Epochen auf mehr als 900 Quadratmetern. Für besondere Aufmerksamkeit wird die große LEGO-Bahn-Anlage sorgen.
In der Lokleitung zeigen die Modellbahner der Kohlebahn bewegte Szenen von Meuselwitz nach Altenburg im Maßstab 1:87. In der Spur N können Sie den Weg der Braunkohle im Tagebau verfolgen. Wem dies alles noch nicht genügt, der kann sich auch bei einer Bahnfahrt mit der guten alten Kohlebahn vergnügen. Diese fährt an beiden Tagen 13 und 16.30 Uhr ab Meuselwitz, sowie 14 Uhr ab Regis-Breitingen.
Um Vorabreservierung wird gebeten (Telefon 03448 / 752550 oder per E-Mail kohlebahn.meuselwitz@freenet.de).
Stehen auf der Bühne der 19. Leisniger Benefizgala: das musikalische Trio „Dot Dot Dot“. Foto: Tobias Doehner
Stehen auf der Bühne der 19. Leisniger Benefizgala: das musikalische Trio „Dot Dot Dot“. Foto: Tobias Doehner
Leisniger Benefizgala – Musik für einen guten Zweck
Am Samstag findet die 19. Leisniger Benefizgala statt. Aufgrund der Corona-Pandemie empfiehlt der Veranstalter, die Eintrittskarten schon im Vorfeld zu kaufen. Denn der Platz in der St.-Matthäi-Kirche ist begrenzt. Die Eintrittskarten für die diesjährige Leisniger Benefizgala gibt es in der Leisniger Bibliothek im Stadtgut.
Das Spendenziel sind in diesem Jahr die Aktivitäten der neu gegründeten Stiefelwacht im Heimatverein Leisnig. Die Mitstreiter stellen sich auch am Sonnabend (10. Oktober), von 14 bis 18 Uhr beim Tag der offenen Tür im Heimatverein Leisnig am und im Stiefelmuseum vor.
Bahnhofsbesitzer musizieren
Auf der Bühne stehen am Sonnabendabend ganz besondere Gäste: Mit „Dot Dot Dot“, einem Trio aus zwei Geigen und einem Kontrabass, musizieren zwei der neuen Besitzer des Leisniger Bahnhofs, Kathryn Döhner und Christoph Schönbeck.
Für ihren Auftritt am Sonnabend werden die drei Musiker auch von den anderen beiden Bahnhofsbesitzern Alireza Rismanchian und Ofer Löwinger unterstützt. Irgendwo zwischen Folk, Jazz und Klassik mischt das Trio seine selbstkomponierte Musik und Folk-Stücke aus aller Welt zu einer ganz eigenen, verspielten, unkonventionellen Klangwelt. Außerdem dabei sind alte und bekannte, aber auch neue Gesichter: Tino Ludwig, „Harmonix-Music Leipzig“, „ShowBiss- Ladys“ sowie Überraschungsgästen. Die Gala beginnt um 19.30 Uhr.
Neues aus Stadt und Land

Alle Wetter: Frohburger Hobby-Meteorologe kommt ins TV
Johanna Müller aus Mahlis hofft auf nächste Runde bei Miss Germany
Orgel und Elektro: Michael Schönheit und P.A. Hülsenbeck bringen Gewandhaus und Freie Szene zusammen
Familienkompass Sachsen: Leipziger sehen eine gute Zukunft für ihre Kinder
Delitzsch: Wie ein 117 Jahre alter Wasserturm zum Boardinghaus mit Restaurant wird
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