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Die schönsten Biergärten in Leipzig (Teil 1) - und was ist eigentlich ein Freisitz?

LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
was genau ist eigentlich ein Freisitz? Im Rest des Landes versteht man darunter entweder eine Art Vorbau im Freien wie eine Terrasse oder einen Balkon, oder auch etwas für die Jagd, ähnlich wie ein Hochsitz. Hier in Leipzig, das habe ich gelernt, beschreibt der Begriff irgendwie alles an Gaststättenfläche, was draußen ist. Fünf Stühle vor einem Café sind zum Beispiel ein Freisitz, richtig?
So, jetzt kommt’s aber, liebe Leserinnen und Leser: Ist ein Biergarten auch ein Freisitz? Ich warf die Frage unbedarft hier in den Newsroom - und es entbrannte eine angeregte Diskussion darum.
“Ein Biergarten ist kein Freisitz, sondern ein Biergarten”, sagt ein Kollege. Aber was genau grenzt denn einen Biergarten von einem Freisitz ab? “Dass er nicht zur Straße rausgeht”, sagt Kollege 2, “also alles, was zur Straße rausgeht, ist ein Freisitz und alles, was im Innenhof ist oder abgegrenzt, ist ein Biergarten”. Und was ist, wenn eine Bar einen Innenhof hat, aber kein Bier serviert? Kollege 3 findet mit folgendem, fast philosophischem Satz einen Kompromiss: “Jeder Biergarten ist ein Freisitz, aber nicht jeder Freisitz ist ein Biergarten.”
Ein Freisitz ist also jede Gaststättenfläche unter freiem Himmel. Damit können wir leben. Und nun Sie - was verstehen Sie unter Freisitz? Liegen wir richtig oder komplett falsch mit unserer Definition?
Um Freisitze, die auch Biergärten sind, geht es in dieser Ausgabe von Frische Luft. Wir haben Leserinnen und Leser nach ihren liebsten Biergärten gefragt und auch in der Redaktion diskutiert, um am Ende zehn Biergärten als Favoriten identifiziert. Hier finden Sie den ersten Schwung - nächste Woche gibt es den nächsten. Ich muss es ja spannend halten, nicht wahr?
Ansonsten in dieser Ausgabe: Ein Wandervorschlag und Konzerte fürs Wochenende.
Ich wünsche Ihnen schöne Tage!
Herzlich
Ihre Julia Grass

Die besten Biergärten in Leipzig

Entspannung und Zwanglosigkeit: der Wilde Heinz in Lindenau. Foto: André Kempner
Entspannung und Zwanglosigkeit: der Wilde Heinz in Lindenau. Foto: André Kempner
Zum Wilden Heinz: Relaxen und genießen
Das Leben kann so einfach sein. Wer das Gelände vom Wilden Heinz in Lindenau betritt, sieht und fühlt die reine Zwanglosigkeit. Unterschiedliches Sitzmobiliar zwischen Paletten, Schaukel und Gartenstühlen ist lässig hingewürfelt in dieses zauberhafte Gastro-Biotop, ein wohltuender Gegenentwurf von Akkuratesse. Der Ausschank ist ein Holzwagen, aus dem unter anderem leckeres fränkisches sowie regionales Bier zu niedrigen Preisen gereicht werden. Nebenan wird jeweils von dienstags bis samstags zwischen 18 und 21 Uhr köstliche Pizza im Lehmofen gebacken. Mindestens einmal pro Woche gibt’s Livemusik, manchmal auch Lesungen. Zum Wilden Heinz, benannt nach einem dort einst grasenden Ziegenbock, bleibt einer der schönsten Biergärten Leipzigs.
Besonderheit: Das Regal vor der Blockhütte ist eine Tauschbörse für Bücher. Zur aktuellen Auslage gehören der Duden, Jurek Beckers „Jakob der Lügner“ und „Medizinische Fachausdrücke“. Ebenfalls selten: Es gibt auch glutenfreies Bier.
Adresse: Hähnelstraße 22, Telefon 0177 6908756
Geöffnet: Di 18 bis 23 Uhr, Mi und Do 14 bis 23 Uhr, Fr und Sa 14 bis 1 Uhr, So 14 bis 20 Uhr
Preise: 0,5 Liter Pils ab 2,80 Euro, Wasser für 50 Cent, Liter 2,50
Treff für mehrere Generationen: die Gosenschenke in Gohlis. Foto: André Kempner
Treff für mehrere Generationen: die Gosenschenke in Gohlis. Foto: André Kempner
Gosenschenke: Lokal mit langer Historie
Die historische Gaststätte in Gohlis wurde bereits im Jahr 1899 eröffnet. Noch heute besitzt sie das Flair der 1920er Jahre und besticht mit einem großen, urigen Biergarten mit 500 Plätzen. Dieser zählt mit seinen 100 Jahre alten Bäumen sogar zu den ältesten Biergärten der Stadt. Auch auf der Speisekarte wird viel Wert auf Tradition gelegt: Das obergärige Bier Gose (das einst schon Goethe getrunken hat) taucht hier in vielen Variationen auf, egal ob mit Kirschlikör oder Mangonektar. Außerdem bietet die Karte noch immer Gerichte aus der Auswahl von 1905, wie zum Beispiel das Gose-Häppchen (sauer eingelegter Camembert, Fettbemmchen und saure Gurke) oder hausgemachten Zwiebelkuchen. Im Biergarten gibt es außerdem Gegrilltes. Sollte man doch einmal von einem Regenschauer überrascht werden, bietet die Gosenschenke überdachte Terrassen und Sonnenschirme.
Besonderheit: Historische Speisekarte und die beliebte „Gose“ in allen Variationen
Adresse: Menckestraße 5, Telefon 0341 566236
Geöffnet: Mi bis Fr ab 16 Uhr bis 0 Uhr, Sa und So ab 12 Uhr bis 0 Uhr
Preise: 0,5 Liter Pils für 4,50 Euro, 0,2 Liter Wasser für 2,50 Euro
Großflächig: der Freisitz des Bayerischen Bahnhofs. Foto: André Kempner
Großflächig: der Freisitz des Bayerischen Bahnhofs. Foto: André Kempner
Bayerischer Bahnhof: Schlange stehen macht Spaß
Denkmalgeschütztes Ambiente, antiker Baumbestand, selbstgebrautes Bier, Prost. Wer den Vierklang im Biergarten des Bayerischen Bahnhofs erleben will, muss sich einreihen. In die an sonnigen Tagen allgegenwärtige, aber immer auch ertragbare Schlange an der Getränkeausgabe. Das Schlängeln lässt Zeit für Blicke über den Tellerrand. Die uralten Bäume atmen Geschichte, spenden Schatten, schaffen Atmosphäre. Das Ganze wirkt bei allem Gewusel unaufgeregt, alles ist aufgeräumt und sauber. Die Toiletten-Anlage würde es mühelos in eine Schöner-Wohnen-Ausgabe schaffen. Viele der Servicekräfte von Frank Wiegand sind jahrelang dabei. Getränketechnisch herrscht im Idyll am Bayerischen Platz Selbstbedienung, essenstechnisch wird serviert. Bei den Bieren bleibt eingedenk einer XXL-Auswahl an Craft- und Fassbieren die angenehme Qual der Wahl. Nachschubprobleme? Keine. Grüße von der eigenen Brauerei.
Besonderheit: Die legendäre Schweinshaxe. Reicht für zwei bis drei Männlein/Weiblein, provoziert einen spirituosen Blick auf Vodka Podolski und Konsorten.
Adresse: Bayerischer Platz 1, Telefon 0341 1245760
Geöffnet: Täglich 12 bis 22 Uhr
Preise: 0,5 Liter Bier kosten 4,30 Euro, 0,25 Wasser kosten 2,10 Euro
Der Biergarten Substanz im Täubchenweg - Kult in Reudnitz. Foto: privat
Der Biergarten Substanz im Täubchenweg - Kult in Reudnitz. Foto: privat
Substanz: Lauschiger Hof mit neuer Küche
Als die Substanz in Reudnitz im Herbst ihren letzten Tag ankündigte, schoss ein Schreck durchs Viertel. Sammelaktionen wurden vorgeschlagen, ein Crowdfunding stand im Raum. Für Andreas Wendland, dem der lauschige Hof schon seit 1992 gehört, war aber eh klar: Die Substanz hat Substanz. Wendland betreibt den Biergarten jetzt selbst. Und zwar wie zuvor: grobes Pflaster, Bäume, Burgergrill. Neu sind japanische Snacks, zubereitet vom Kochkollektiv „Ponpoco“. Wie das ankommt? Gut, glaubt Wendland, lässt sich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen. Die Ofenkartoffeln, die er kürzlich anbot, wird es erstmal nicht mehr geben. „Die Substanz ist ein Community-Biergarten, sie lebt von ihrer Kundschaft“, sagt er.
Besonderheit: Hemdsärmeligkeit. Viele, die in der Substanz arbeiten, verdienen ihr Geld hauptsächlich woanders. Der Biergarten begeistert sie selbst, und das merkt man.
Adresse: Täubchenweg 67
Webseitewww.facebook.com/taeubchenweg67, Reservierung über den Messenger möglich
Geöffnet: Di bis So 17 bis 0 Uhr, Schankschluss 22 Uhr, Fr und Sa 23 Uhr
Preise: 0,5 Liter Pils für 3 Euro; 0,3 Liter Mineralwasser für 1,50 Euro.
Viel Grün, viel Tradition: der Biergarten von Dr. Schrebers. Foto: André Kempner
Viel Grün, viel Tradition: der Biergarten von Dr. Schrebers. Foto: André Kempner
Dr. Schrebers: Ein Urgestein unter den Biergärten
Die Lage ist perfekt: Im Grünen, zentrumsnah, ein paar Schritte von der Arena und wenige Torwart-Abschläge vom Stadion entfernt. Dr. Schrebers ist nicht nur als Name des Mannes, der die Kleingärtnerbewegung in Gang brachte, sondern steht auch für ein Biergarten-Urgestein Leipzigs. Ein freundlich-familiäres Fleckchen mit Spielplatz. An einem Tisch feiert gerade eine Altherrenrunde Geburtstag, wie der Tisch verrät: eine Flasche Champagner, dazu mehrere Ausführungen von „Doppelherz aktiv“ (da hat sich jemand abgestimmt!); nebenan quäkt ein Kleinkind aus dem Kinderwagen, den der Vater sanft wiegt. An den Ästen des Baumriesen, der das weitläufige Areal überspannt, baumeln Solarleuchten. Das Speisenangebot ist ebenfalls volkstümlich: Roulade, Rostbrätl, Sülze, es gibt auch Kuchen.
Besonderheit: Der hübsche Fachwerkbau mit Türmchen beherbergt nicht nur das Restaurant, sondern auch ein Kleingartenmuseum mit Dauerausstellung.
Adresse: Aachener Str. 7, Telefon 0341 9611324
Websitewww.schrebers.com
Geöffnet: Mi bis Fr. 16 bis 0 Uhr, Sa 11.30 bis 0 Uhr, Sonntag 11.30 bis 20 Uhr
Preise: 0,5 Liter Pils für 3,90 Euro, 0,2 Liter Wasser für 1,90 Euro.
Wandervorschlag: Zur Talsperre Rauschenbach und dem Flugzeugmuseum

An der Talsperre Rauschenbach gibt es einige museale Luftfahrzeuge zu begutachten. Foto: Frank Wehrmeister
An der Talsperre Rauschenbach gibt es einige museale Luftfahrzeuge zu begutachten. Foto: Frank Wehrmeister
Die etwa 16 Kilometer lange Tour startet am Haltepunkt Bienenmühle. Die Anreise kann über Freiberg mit der Bahn erfolgen. Auf der anderen Seite der Bundesstraße 171, am Rande von Neuclausnitz, laufen wir mit dem „Roten Strich“ die Straße „Am Zeisingberg“ bergan. Von der Wegkreuzung ziemlich am Ortsende biegen wir in spitzem Winkel links auf den „Waldeckenweg“ ab.
In der gleichnamigen Siedlung treffen wir auf die Route des Kammweges (Blauer Strich). Wir folgen seinem Verlauf weiter hinauf bis an den Ortsrand von Clausnitz, überqueren dort die Straße und wandern nach Cämmerswalde. Der Blick schweift über den Ort hinweg zum 787 Meter hohen Schwartenberg.
An der Dorfstraße gehen wir wenige Meter rechts und biegen noch vor dem Gasthof Jandusch links auf den Wiesenweg ab, der hinauf zur Kirche führt. Sie beherbergt eine Orgel, die A. G. Oehme (1719–1789) im Jahre 1763 fertigstellte. Dieser war ein Schüler des Baumeisters Gottfried Silbermann. Wir erreichen eine Kreuzung. Von der Infotafel „Talsperre Rauschenbach“ gehen wir rechts zur „Gaststätte am Flugzeug“ weiter. Hier steht eine frühere Passagiermaschine vom Typ IL-14 der Interflug. Cämmerswalde hatte noch zu DDR-Zeiten den Transport vom Flughafen Barth an der Ostsee organisiert und damit eine Touristenattraktion für den Ort geschaffen. Inzwischen sind mit dem Jagdflugzeug MiG 21 und einem Hubschrauber vom Typ Mi 2 zwei weitere museale Fluggeräte hinzugekommen.
Auf einer ruhigen Straße wandern wir dann weiter bis zu der Staumauer. Das in Beton gegossene Bauwerk ist 346 Meter lang, bis zu 43 Meter hoch und kann 15 Millionen Kubikmeter Wasser der hier noch schmalen Flöha halten. Von der etwa sechs Meter breiten Dammkrone laufen wir wieder ein Stück zurück und folgen dem „Gelben Strich“ in Ufernähe. In einem Wiesental ändert dieser schöne Weg seine Richtung und steigt auf zur bekannten Kreuzung mit der Infotafel.
Nun gehen wir rechts an der Station der Bundespolizei vorbei und weiter geradeaus. Hinter dem Landwirtschaftsbetrieb biegen wir nach einer Rechtskurve links auf den Weg mit dem „Roten Punkt“ ab. Dieser führt durch die Siedlung „Halbe Metze“ und findet im Wald Anschluss an den Lehrpfad „Neugrabenflöße“. Wir wandern geradeaus bis zum Parkplatz. Von der Infotafel laufen wir auf dem Rodlandweg weiter durch den Wald bis zur Straßenkreuzung „Am Ringel“. Kurz davor ist vom Rastplatz bei guter Sicht der Fichtelberg zu sehen.
Wir folgen nun dem „Grünen Strich“ ein Stück auf der Straße „Klötzerweg“ und vor der großen Kurve dann rechts in den Wald, um erneut diese Straße zu erreichen. Weiter unten, gegenüber dem Parkplatz am Siebenweg, führt links der völlig unscheinbare Rehbockweg in den Wald hinein (kein Schild!). Diesem unmarkierten und etwas beschwerlichen Kurs können wir folgen. Er quert den Kammweg und trifft später auf einen breiten Hauptweg. Hier finden wir zur Gartenanlage „Fliegenstirne“ und wandern dort rechts am Waldrand entlang. Am unteren Hang biegen wir rechts ab. Ein Pfad erreicht die „Alte Straße“ am Ausgangsort.
Hinweise: Alternative zum recht schwierigen Rehbockweg: Gelbe Markierung bergab ab dem Parkplatz am Siebenweg; Wanderkarte Sachsen, Blatt 33, Osterzgebirge Kurort Seiffen (Vertrieb durch den Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen, Olbrichtplatz 3, 01099 Dresden, Tel. 0351/ 828 30; Achtung! 2021 gibt es Bauarbeiten auf der Bahnstrecke Dresden-Freiberg; VVO-Hotline: 0351/8526555
Von Frank Wehrmeister
Was tun am Wochenende?

Jedes Besuchergrüppchen bekommt seine eigene Decke bei den Picknickkonzerten.
Jedes Besuchergrüppchen bekommt seine eigene Decke bei den Picknickkonzerten.
Picknick-Konzerte: ​im Agra-Veranstaltungsgelände, Bornaische Straße 210: Am Freitag 19 Uhr ist die Band Meute zu Gast, am Sonnabend 19 Uhr spielt Gentleman und am Sonntag 19 Uhr Von Wegen Lisbeth. Für alle drei Konzerte gibt es (Stand MIttwochabend) noch Karten!
Leipzig Art Days: ​Der Kunst- und Kreativmarkt an der Moritzbastei findet am Sonnabend und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr statt. Zu erwerben gibt es vor allem Werke aus den Bereichen Illustration, Grafik oder Malerei von rund 40 Kunstschaffenden und Kreativen, mit denen man auch direkt ins Gespräch kommen kann. Eintritt: 4 Euro.
City Crash: ​Am Sonnabend startet das diesjährige City Crash, jährliches Event für Kunst und Kultur. Das Projekt der Kulturfabrik Werk 2 läuft bis 1. August in Kooperation mit den Clubs Distillery, Elipamanoke und Mjut. Dabei werden Clubs und Konzerthallen zu Galerien, Projektionsflächen und Kunsträumen umfunktioniert. Dieses Jahr sind in den vier Locations Werke von 70 Künstlerinnen und Künstlern zum Thema „Parallelwelten“ zu sehen. Umrahmt werden die Ausstellungen von Live-Musik, DJs und Performances. Das gesamte Programm gibt es hier.
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