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Die Geheimnisse des Südfriedhofs + Wandern auf dem Holzweg

LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
LVZ Frische Luft - Freizeittipps für Leipzig und die Region
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es gibt ein Wort, das wird in Redaktionskonferenzen gern verwendet, wenn mal wieder nur über schlechte Nachrichten gesprochen wird und die Zeitung für den nächsten Tag zu einer einzigen Hiobsbotschaft zu werden droht. “Haben wir nicht zusätzlich noch etwas Leichteres?” fragt ein Chefredakteur oder eine Chefredakteurin dann gern - “etwas lebensbejahendes?”
Sofort schielt dann jeder zu den Kolleginnen und Kollegen, die sich qua Amt mit den schönen Themen des Lebens beschäftigen - zur Restaurantkritikerin beispielsweise oder eben zu den Ausflugstipps-Beauftragten. Und dann sagt eben jene Ausflugstipp-Beauftragte doch tatsächlich: “Also im Frische-Luft-Newsletter empfehlen wir den Lesern morgen einen Ausflug auf den Friedhof!”
Tja! Das kommt raus, wenn die Ausflugstipp-Beauftragte mit dem Historiker der Redaktion zusammenarbeitet - die Toten, die gehören ja sozusagen zu seinem Metier.
Ganz so hat sich die Konferenz bei uns diese Woche nicht abgespielt (hätte aber durchaus so sein können). Trotzdem verspreche ich Ihnen: Auf dem Spaziergang, den mein Kollege und Geschichtsexperte Matthias Orbeck zusammen mit dem Friedhofsforscher (das gibt’s!) Alfred E. Otto Paul für Sie zusammengestellt hat, können Sie wahnsinnig viel entdecken.
Nachdem Sie dann voller Lebensfreude zwischen den Toten hindurchspaziert sind, schickt Sie unser zweiter Ausflugstipp diese Woche wortwörtlich auf den Holzweg. Sie werden sehen…
Ich wünsche Ihnen ein schönes - lebensbejahendes - Wochenende!
Ihre Julia Grass

Ausflug: Ein Spaziergang zu 8 Gräbern

Friedhofsforscher Alfred E. Otto Paul am Grab des ehemaligen Thomaskantors Karl Straube, das gerade restauriert und neu bepflanzt wurde. Foto: André Kempner
Friedhofsforscher Alfred E. Otto Paul am Grab des ehemaligen Thomaskantors Karl Straube, das gerade restauriert und neu bepflanzt wurde. Foto: André Kempner
Noch stehen die Rhododendren nicht in vollster Blüte. Doch die meisten der mehr als 9000 Rhododendren werden sich nicht mehr lange bitten lassen. Der Leipziger Südfriedhof ist zu jeder Jahreszeit einen Spaziergang wert. Die Anlage zählt mit Recht zu den schönsten Parkfriedhöfen Deutschlands. Unzählige Gräber von bedeutsamen Leipziger Persönlichkeiten befinden sich auf der 78 Hektar großen Anlage. Einer, der sie besonders gut kennt, ist  Alfred E. Otto Paul. Die ​Leute lieben es, den Friedhofsforscher und Buchautoren zu lauschen, wenn er sein vielfältiges Wissen rund um die Historie des Leipziger Begräbniswesens weitergibt. Und der als Vorsitzender der  Paul-Benndorf-Gesellschaft mit seinem Team auch dafür sorgt, dass viele wertvolle Kulturdenkmale erhalten bleiben. Führungen sind derzeit in der Corona-Pandemie allerdings nicht möglich. Alfred E. Otto Paul verrät aber exklusiv für die LVZ, wie jeder für sich bei einem Spaziergang über den Südfriedhof vieles entdecken kann.
Die Grabstätte der Paul-Benndorf-Gesellschaft. Foto: André Kempner
Die Grabstätte der Paul-Benndorf-Gesellschaft. Foto: André Kempner
Das Grab des Thomaskantors Karl Straube
Wer vom Osttor an der Prager Straße Richtung XI. Abteilung läuft, kommt an ein Grab mit Pflanzen, auf dem sogar ein Bass-Schlüssel zu erkennen ist. An diesem Ort sind Thomaskantor Karl Straube (1873-1950) und seine Familie begraben. Die Paul-Benndorf-Gesellschaft hat es auf Anregung einer Ärztin, deren Sohn Thomaner ist, restaurieren lassen. „Zu seiner Zeit war Straube einer der bedeutendsten Orgelvirtuosen der Welt“, erklärt Paul und nimmt das restaurierte Grabmal zum Ausgangspunkt eines Spazierganges, bei dem es viel zu entdecken gibt. Straube, der weder ein Abiturzeugnis noch ein akademisches Studium nachweisen konnte, galt als reiner Autodidakt, der sich aber durchaus souverän gegen jeden Konkurrenten zu behaupten wusste. 1919 begründete Straube das Kirchenmusikalische Institut, 1920 vereinigte er den Chor des Leipziger Bach-Vereins mit dem Gewandhauschor. Den Thomanerchor führte er mit zahlreichen Konzerten hinaus in die Welt und begründete damit dessen Ruhm. Die Vergoldung der Schrift besteht vollständig aus 24-karätigem Blattgold.
Die Grabstätte der Paul-Benndorf-Gesellschaft. Foto: André Kempner
Die Grabstätte der Paul-Benndorf-Gesellschaft. Foto: André Kempner
Die Grabanlage der Paul-Benndorf-Gesellschaft
Die Paul-Benndorf-Gesellschaft pflegt unweit des Nordtores und des Pavillons eine eigene Grabstätte, um ihre verstorbenen Mitglieder zu bestatten. Die hatte einst Großkaufmann Heinicke aus Gohlis angelegt. In Zeiten, in denen viele in namenlosen Urnenanlagen „verschwinden“, soll die Grabstätte ein Beispiel sein, wie zeitgenössische Bestattungskultur funktionieren kann. „Jeder, der bei uns Mitglied ist, hat das Recht, hier begraben zu werden“, sagt Paul. Ein Blickfang ist eine der Plastiken von einer knienden jungen Frau, die mit andächtiger und trauernder Mimik Rosen auf die Gräber streut. Der Bildhauer Heinrich Wadere hat sie einst geschaffen. Mit der Inschrift „Rosen auf das Grab gestreut und des Leids vergessen“ wollte Heinicke offenbar den Verlust seiner Frau und Tochter bewältigen. 
Die Geologen-Gräber von von Kossmat, Lauterbach und Credner.  Foto: André Kempner
Die Geologen-Gräber von von Kossmat, Lauterbach und Credner.  Foto: André Kempner
Die Geologen-Gräber
Weiter geht es Richtung I. Abteilung, wo die Universität ihre Grabanlagen hat, entlang der Friedhofsmauer. Dort sind ein wenig abseits des Weges die Geologen-Gräber von Kossmat, Lauterbach und Credner zu finden, die die Gesellschaft hergerichtet hat. „Geologen aus ganz Europa haben einen Stein geschickt“, erläutert Paul. „Normalerweise ist es verboten, Steine auf Gräber zu legen. Doch wir haben eine Genehmigung von der Stadt bekommen.“ Ursprünglich war hier nur der Geheime Bergrat Professor Franz Kossmat bestattet. Die Grabstätte des international bekannten Geophysikers Professor Robert Lauterbach war aber gefährdet – deshalb wurde er umgebettet. Die Grabstele aus geschliffenen Rochlitzer Porphyr wurde restauriert und auf dem neuen Areal neu errichtet. Hermann Credner wurde vom Neuen Johannisfriedhof (inzwischen Park des Friedens) umgebettet. Credner beispielsweise hat das gesamte Königreich Sachsen kartiert. „Wir lassen die Anlage pflegen, damit sie in einem guten Zustand bleibt.“ 
Die Gräber der Verlegerfamilien Volckmar, Voerster und Frentzel.  Foto: Andre Kempner
Die Gräber der Verlegerfamilien Volckmar, Voerster und Frentzel.  Foto: Andre Kempner
Die Wandstelle Volckmar – Voerster – Frentzel
Es ist ein Gesamtwerk mit bronzenen Bildwerken, Schrifttafeln und einem prächtigen schmiedeeisernen Einfriedungsgitter. Die drei verwandten Leipziger Verlegerfamilien Volckmar, Voerster und Frentzel haben drei Wandstellen erworben, die der Leipziger Bildhauer Josef Magr einheitlich gestaltet hat. Vier Relieftafeln thematisieren ikonografisch den Tod. „Diese bildlichen Darstellungen sind Unikate und auf Leipziger Friedhöfen als Kunstwerke einmalig – selbst überregional sind vergleichbare Zeugnisse der Sepulkralkunst nicht bekannt“, erklärt Paul. Die Paul-Benndorf-Gesellschaft hat für die Restaurierung der Kunstwerke, die in einem beschämenden Zustand und dem Verfall preisgegeben waren, gesorgt und dafür auch die Mittel besorgt, damit das das schwer geschädigte Einfriedungsgitter repariert und konserviert wird. Die Baalsdorfer Kunstschmiede Althammer hat bereits einen Teilabschnitt an der Wandstelle Voerster geschafft. Das Projekt, für das es auch Fördermittel des Freistaates Sachsen gibt, ist über mehrere Jahre angelegt. Zu finden ist die Anlage am Weg entlang der Friedhofsmauer.
Die Gruftanlage Oelssner mit dem Friedensengel. Foto: André Kempner
Die Gruftanlage Oelssner mit dem Friedensengel. Foto: André Kempner
Grabmal August Wilhelm Oelssner
Gleich um die Ecke, in der III. Abteilung, ist ein imposanter, überlebensgroßer Friedensengel zu entdecken, den ebenfalls Bildhauer Magr geschaffen hat. Er ziert die Gruftanlage für Kommerzienrat August Willem Oelssner und seine Familie, die Baurat Max Pommer entworfen hat. Mit 60 Quadratmeter Fläche ist sie eine der größten im Leipziger Raum. „Kein anderes Grabmal ist so zahlreich mit wertvollen Bronzerelieftafeln geschmückt“, so der Friedhofsexperte, der bereits in sieben Publikationen „Die Kunst im Stillen“ Kunstschätze auf Leipziger Friedhöfen beschreibt. Nr. 8 ist in Arbeit. Der Engel hält übrigens einen Lorbeerkranz in der rechten Hand. Das steht ikonographisch dafür, dass die hier Bestatteten den Lorbeer für ein erfolgreiches und untadliges Leben erhalten.
Das Grabmal Meißner mit der überlebensgroßen Engelsfigur. Foto: André Kempner
Das Grabmal Meißner mit der überlebensgroßen Engelsfigur. Foto: André Kempner
Grabmal Julius Meißner
Gegenüber ist das Grabmal Meißner zu entdecken – laut Paul eine „bemerkenswerte Symbiose zwischen Jugendstil und klassischer Tempelarchitektur. Das vom Berliner Bildhauer Fritz Klimsch geschaffene Grabmal besteht aus tonnenschweren Muschelkalksteinquadern. Im Zentrum steht eine überlebensgroße Engelsfigur mit gewaltigen Flügeln. Er mahnt in würdevoller Pose die Besucher zum Schweigen und zur ehrenden Andacht, um an die hier bestatteten 15 Toten der Familie des Industriellen zu erinnern. Julius Friedrich Meißner gründete 1861 die grafischen Werke für künstlerischen Farbendruck Meißner & Buch. Ein muskulöser Jüngling sowie eine junge Frau – als Symbol für die Nachgeborenen – knien vor dem Engel.
Das Grabmal des Leipziger Kurzwarenfabrikanten Heinrich Schaub. Foto: André Kempner
Das Grabmal des Leipziger Kurzwarenfabrikanten Heinrich Schaub. Foto: André Kempner
Grabmal Heinrich Schaub
Zurück am Weg an den Wandstellen entlang kommt der Spaziergänger zum Grabmal des Leipziger Kurzwarenfabrikanten Heinrich Schaub, der einst in der Villa Springerstraße 1 in Gohlis residierte. 1909 erwarb der Kaufmann diese Wandstelle. Entstanden ist eine monumentale Anlage aus poliertem Granit, die Emil Franz Hänsel entworfen hat. Künstlerischer Blickfang ist ein kniender Jüngling vor einer Scheintür, die auf das ewige Reich der Toten hinweisen soll. „Dieses Werk von August Rantz erhielt einst auf der Weltausstellung in St. Louis eine Goldmedaille“, sagt Paul. Die Grabschöpfung nennt er einen Höhepunkt, aber auch das Ende traditioneller Wandstellenarchitektur mit dem Ersten Weltkrieg. Denn immer mehr wohlhabende Leipziger ziehen es vor, ihre repräsentativen Anlagen hinein in den prächtigen Parkfriedhof zu verlagern.
Das Grab von Julius Klengel wird restauriert und als Musikergrab hergerichtet.  Foto: André Kempner
Das Grab von Julius Klengel wird restauriert und als Musikergrab hergerichtet.  Foto: André Kempner
Grabmal Julius Klengel
Wer einen weiteren Weg nicht scheut, sollte noch das Grabmal Julius Klengel in der XVIII. Abteilung besuchen. Ab 1881 war er 1. Solocellist des Gewandhausorchesters Leipzig und zugleich Lehrer am Leipziger Konservatorium. „ Mit fünfzehn Jahren spielte er bereits im Gewandhausorchester und war schon bald ein gefragter Solist“, so Paul. Bestattet wurde er 1933 ursprünglich auf dem Neuen Johannisfriedhof, später im Jahre 1957 aber exhumiert und umgebettet. Der neue Johannisfriedhof (heute Friedenspark)  ​wurde von 1846 bis 1950 als Begräbnisstätte genutzt. Das Klengel-Grab ist eines der nächsten Projekte, das die Paul-Benndorf-Gesellschaft gemeinsam mit einer Initiative von Gewandhausmusikern in einen würdigen Zustand versetzen will. Auch der Freistaat Sachsen beteiligt sich an der Restaurierung. „Danach wird es als Musikergrab gestaltet und zu erkennen sein“, kündigt Paul an.
Die Paul-Benndorf-Gesellschaft trägt mit ihrer Arbeit dazu bei, der Friedhofskultur mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Immerhin ist es ein Kraftakt, herausragende Kunstwerke auf den Friedhöfen zu restaurieren und für die Ewigkeit zu erhalten. Die Gesellschaft betreibt eine Geschäftsstelle auf dem Südfriedhof, Eingang Prager Straße. „Wir freuen uns über alle, die unsere Arbeit unterstützten“, sagt Paul.
Von Matthias Orbeck
Raus in die Region: Wandern auf dem Holzweg

Ein dendrologisches Liebespaar mitten in der Dahlener Heide: Hier umarmen sich eine Eiche und eine Kiefer, die sich beim Wachstum nahe gekommen sind. Foto: Dirk Hunger
Ein dendrologisches Liebespaar mitten in der Dahlener Heide: Hier umarmen sich eine Eiche und eine Kiefer, die sich beim Wachstum nahe gekommen sind. Foto: Dirk Hunger
​Für das Wochenende ist Frühlingswetter angekündigt. Ein noch junger Rundweg in der Region Oschatz hat schon jetzt das Zeug zum Klassiker. Die Rede ist vom Schmannewitzer Holzweg, drei Kilometer lang, der Bäume mit besonderen Wuchsformen hat.
Diese sogenannten dendrologischen Besonderheiten werden im Vorbeigehen oft kaum registriert, dabei verdienen sie durchaus einen zweiten Blick. Die Menschen darauf aufmerksam zu machen, das hat sich der Schmannewitzer Heimatfreund Hellmut Darnstädt, unterstützt von Frank Jahn und anderen Helfern, auf die Fahnen geschrieben, als er vor Jahren den Weg initiierte.
Die Streckenführung ist abwechslungsreich gestaltet, die Route nicht zu lang, so dass auch Familien mit Kindern leicht auf dem Weg unterwegs sein können. Für die Jüngsten empfiehlt sich der Schmannewitzer Tierpark als Start- oder Endpunkt der Tour. Lieblinge der Besucher sind die jungen Ziegen, die mit ihren staksigen Bewegungen und übermütigen Sprüngen für Unterhaltung sorgen. Von hier aus geht es auf den Holzweg: Die ersten sieben Stationen sind in unmittelbarer Nähe, bevor der Heideweg überquert wird und die nächsten Stationen folgen.
Die Gefahr, dass man sich verläuft, ist gering. Der Pfad ist sehr gut beschildert, neben Wegweisern hilft die Markierung mit stilisiertem grünen Baum auf weißem Untergrund gut weiter. Außerdem verläuft die Route stets in der Nähe des Dorfes, so dass bei Bedarf abgekürzt werden kann – oder man biegt auf den Naturlehrpfad ein und dreht so noch eine größere Runde. 
Der Schmannewitzer Holzweg führt zu Orten wie „Baum in der Klemme“, „Lebensraum teilen“ oder „Dreier Eiche“. Überall sind kleine Tafeln mit Schildern aufgestellt, die beschreiben, was zu sehen ist und wie es zu dem merkwürdigen Aussehen der Gehölze kaum. Während an manchen Stellen Windbruch dafür sorgte, dass zum Beispiel bei der Ypsilon-Kiefer zwei Seitenäste nun einen Ersatzwipfel bilden, führte mangelnder Platz anderswo zur Drängelei von Bäumen. Die Erklärung: Manchmal vergraben Eichhörnchen in Wurzelnähe ihre Vorräte. Wenn die Baumfrüchte vergessen werden und selbst wurzeln, wächst Neues – so etwa am Brückenweg, wo sich eine Eiche dicht neben einer alten Kiefer zum Licht drängt.
Mehr Informationen rund um den Holzweg gibt es im Internet: holzweg-schmannewitz.de, außerdem können Smartphone-Nutzer per QR-Code vor Ort Wissenswertes zu den einzelnen Punkten laden. Von Leipzig nach Schmannewitz ca. 1 Stunde Autofahrt oder ca. 1 Stunde Fahrt mit der Regionalbahn vom Hauptbahnhof aus.
Von Jana Brechlin
Was tun am Wochenende?

Patrice Wolger von der Ölmühle Leipzig lädt am Freitag wieder zum Zapftag ein. Foto: Andre Kempner
Patrice Wolger von der Ölmühle Leipzig lädt am Freitag wieder zum Zapftag ein. Foto: Andre Kempner
Geschichten rund ums Öl: ​In der Ölmühle „Leipspeis“, Klingenstraße 22,  ist Zapftag, wie an jedem ersten Freitag im Monat. Interessierte können sich zwischen 14 und 18 Uhr die Mühlentechnik anschauen, mühlenfrische Öle probieren, selbst abzapfen und etikettieren. Nebenbei erfahren sie auch, welche Faktoren den Geschmack des Öls beeinflussen. 
Konzerte in Kirchen: ​In der Leipziger Nikolaikirche ​erklingt am Sonnabend um 17 Uhr eine Orgelvesper mit Maria Wolfsberger. Die Kirche Großstädteln ​in Markkleeberg lädt um 15 Uhr zur musikalischen Vesper unter dem Titel „Leise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute” ein. Zu hören sind Lieder zum Frühling, mit Carolin Creutz-Moritz, Andreas Sommerfeld und Andreas Moritz. In beiden Fällen kann man der Musik direkt vor Ort lauschen.
Grüße an alle Mütter: ​Nicht vergessen, am Sonntag ist Muttertag! Das Grassi-Museum für Völkerkunde bietet ab 10 Uhr einen digitalen Kreativkurs für Familien an. Sie erhalten Auskünfte über diesen besonderen Tag und Tipps für Last-Minute Geschenke mit Herz.
Der 2020 neu gestaltete Spielplatz im Park an der Etzoldsche Sandgrube ist einen Ausflug wert, bei schönem Wetter vielleicht per Fahrrad.  Foto: Andre Kempner
Der 2020 neu gestaltete Spielplatz im Park an der Etzoldsche Sandgrube ist einen Ausflug wert, bei schönem Wetter vielleicht per Fahrrad.  Foto: Andre Kempner
Raus ins Grüne: ​Suchen Sie mit Ihren Kindern Ziele für eine Fahrradtour? Lohnenswert für alle Generationen ist ein Ausflug zur Etzoldschen Sandgrube in Probstheida​. Auf dem Spielplatz „Freundschaftspark“ gibt es auf 1100 Quadratmetern variantenreiche Holzspielgeräte und Sandbagger für die Kleinen. Südlich des Spielplatzes können sich größere Kinder und Jugendliche an einem Streetball-Ständer, zwei Tischtennisplatten sowie Barren- und Klimmzugstange austoben. Eltern und Großeltern können derweil auf den neuen Lehnenbänken aus Holz Platz nehmen. Oder sie besuchen inzwischen den Gedenkort zur Erinnerung an die Sprengung der Universitätskirche St. Pauli auf dem Plateau des Trümmerbergs. Die in den Boden eingelassene Klanginstallation lässt Stimmen von Zeitzeugen, Orgelpfeifen und Stadtgeräusche ertönen. Die Töne schwellen an, bis plötzlich alle Geräusche abrupt verstummen – als Hinweis auf das plötzliche Verschwinden der Universitätskirche nach der Sprengung 1968. Zu hören ist das Klangerlebnis von Anfang April bis Ende Oktober täglich von 9 bis 21 Uhr.
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